Vor zwei Tagen berichteten wir über eine Bannwelle von Microsoft, die über 600.000 Konsolen sperrte. Der Grund war, dass diese Konsolen modifiziert wurden, damit sie illegal kopierte Spiele abspielen. Microsoft gab inzwischen auch eine Stellungnahme ab und erklärte, dass man bis zum Jahresende auf eine Millionen gebannte Konsolen kommen möchte.

Xbox 360 - Bannwelle: Morddrohungen und frustrierte Teenager

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Raubkopierer sehen in diesen Tagen rot.
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Dass das bei den Betroffenen nicht gut ankommt, dürfte wohl keine Neuigkeit mehr sein. So soll in Microsofts Büroräumen sprichwörtlich die Hölle los sein, da sie rund um die Uhr Anrufe erhalten, die meistens von aufgebrachten Teenagern stammen. Sie verstehen die Welt nicht mehr und finden oftmals auch beleidigende Worte.

Härter trifft es aber Stephen Toulouse, der bei Microsoft als Director of Policy and Enforcement for Xbox LIVE arbeitet. Gestern schrieb PR-Manager Boris Schneider-Johne von Microsoft Deutschland über seinen Twitter-Account, dass Toulouse sogar mit Morddrohungen von Betroffenen zu kämpfen hat. "Hmm, die aktuelle Konsolen-Bann-Welle scheint sehr effektiv zu sein, wenn @stepto [Stephen Toulouse] sogar zu Hause Morddrohungen von Raubkopierern erhält.", so Boris.

Außerdem warnt Microsoft vor dem Kauf von gebrauchten Konsolen. Das Auktionshaus eBay soll mit gebannten Konsolen überschwemmt worden sein.