Xbox-Chef Phil Spencer befindet sich die Woche in Japan, um mit Entwicklern und Publishern zu sprechen. Dürfen wir also neue japanische Titel für die Xbox One erwarten?

Phil Spencer ist aktuell auf Business-Trip in Japan

Bekanntlich ist die Xbox-Sparte von Microsoft bislang nie in der Lage gewesen, in Japan, dem einst wichtigsten Markt für Videospiele, zu landen. Berichten zufolge - Microsoft selbst veröffentlicht seit Ende 2014 keine offiziellen mehr - soll das Unternehmen in Japan gerade mal 100.000 Einheiten der Xbox One abgesetzt haben. Zum Vergleich: Nintendo hat bereits rund fünf Millionen Einheiten von der Switch verkauft, Sony um die 6,9 Millionen von der PS4. Da ist es kein Wunder, dass zumindest japanische Entwickler kein großes Interesse daran haben, ihre Spiele auch auf die Xbox One zu portieren, und das trotz der Leistung einer Xbox One X. Hinzu kommen eingestellte Projekte japanischer Entwickler wie Scalebound von Platinum Games.

Das will Phil Spencer, Executive Vice-President of Gaming bei Microsoft, ändern. Den Willen hat man bereits auf der diesjährigen E3 in Los Angeles gesehen: Spiele von Bandai Namco, Capcom und From Software, genauer gesagt Jump Force, Devil May Cry 5 und Sekiro werden auch für die Xbox One erscheinen. Dabei soll es aber nicht bleiben:

"Bin diese Woche in Japan, um Entwickler und Publisher zu besuchen. Es wird großartig werden, über Spiele in Entwicklung zu sprechen und Feedback zu erhalten, inwiefern wir hier weitere Fortschritte mit Schöpfern erreichen können."

Im November findet in Mexico City die XO18 statt. Durchaus möglich, dass Microsoft dort auch neue japanische Titel für die Xbox One enthüllt.