Ein Traum für Weltraumtouristen
Mehr als 100 Schiffe aller Größenordnungen wurden neu modelliert. Hatte man beim Vorgänger mitunter noch Probleme, die Größenverhältnisse der Raumer richtig einzuschätzen, fällt das jetzt bedeutend leichter. Nicht selten erwischt man sich dabei, wie man von der eigentlich geplanten Route abweicht, um dicht über die Oberfläche einer riesigen Raumstation zu düsen oder sich an ein Schlachtschiff anzunähern. Immerhin fällt es jetzt leicht, zurück zu seinem Missions-Wegpunkt zu finden, denn der wird stets angezeigt.
Auf Weltraumspaziergang zwischen den Schiffen – der Raumanzug macht's möglich.Wie schon beim Vorgänger gerät der Spieler automatisch in eine Reihe von Missionen, die allerdings jederzeit unterbrochen werden können. Die erzählen nicht nur die Geschichte, sie verschaffen auch einen ersten Einblick in die wichtigsten umliegenden Sektoren und verschaffen dem angehenden Weltraumhändler das wichtige Grundkapital. Auch die ersten neuen Schiffchen für die eigene Flotte erhält man auf diese Weise. Die lassen sich jetzt komfortabel in Gruppen einteilen und können so unkompliziert mit Aufgaben versehen werden. Eine Funktion, die man in dieser Form beim Vorgänger noch schmerzlich vermisste.
Generell muss man den Entwicklern zugestehen, dass sie in all den Jahren der Entwicklung immer ein offenes Ohr für die Community hatten. Die Kritik im Forum von Egosoft wurde nicht nur zur Kenntnis genommen - Bernd Lehan hat es auch geschafft, sie für den neuen Titel zu nutzen. Schwachstellen wurden ausgebügelt, Bugs wurden beseitigt, fehlende Funktionen ergänzt. So wurde beispielsweise die vorher zeitraubende Versorgung der eigenen Raumfabriken automatisiert. Außerdem lassen sich jetzt Soldaten anheuern. Mitten in der Schlacht schweben die dann in ihren Raumanzügen zum feindlichen Großkampfschiff, um es für den Spieler zu kapern.
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