X3: Terran Conflict – Test

PC

Must-Have für Sci-Fi-Fans

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von Frank Fischer, 19. September 2008 00:52 Uhr

Unverhofft kommt oft!

Doch was hat Bernd Lehan eigentlich in all den Jahren getan? Offensichtlich eine ganze Menge, denn als man im Februar die Meldung vernahm, dass ein Nachfolger in Entwicklung sei, dachte wohl niemand ernsthaft daran, dass man schon im September ins neue Cockpit klettern würde. Eine Erklärung für die zügige Fertigstellung des Nachfolgers gibt es jedoch, denn X3: Terran Conflict ist eigentlich ein Add-on. Irgendwie ist es jedoch auch mehr als das, denn die Software kommt nicht nur ohne den Vorgänger aus, sie wurde auch derart nachhaltig generalüberholt, dass die Kinderkrankheiten der Reihe nun wohl endgültig der Vergangenheit angehören.

Screenshot zu: Must-Have für Sci-Fi-FansIn die überall stattfindenden Kämpfe sollte man anfangs besser nicht eingreifen.

Wie immer findet sich der Spieler im Cockpit eines eher schwächlichen Jägers wieder – mitten im All. Glücklicherweise handelt es sich dabei um einen recht sicheren Ort. Man bekommt ausreichend Gelegenheit, in aller Ruhe die Steuerung seines neuen Vehikels zu erkunden und die ersten zaghaften Flugversuche zu unternehmen. Sofort fällt die vergleichsweise angenehme Steuerung auf. Terran Conflict lässt sich, im Gegensatz zu den Vorgängern, bequem mit Maus und Tastatur steuern. So bequem, dass selbst Veteranen bald auf ihren geliebten Steuerknüppel verzichten möchten.

Stimmungsvoll und bildgewaltig

Und noch etwas fällt sofort auf: die aufgeräumte Oberfläche. Hier liegen die Verbesserungen im Detail. Sämtliche Optionen wurden übersichtlich in ein Menü am linken Bildschirmrand gepackt, das sich bei Bedarf öffnen oder auch per Hotkey bedienen lässt. Generell scheint das Motto einmal mehr zu lauten: „Freie Sicht aufs All“. Und die will man sich als Pilot auch nicht nehmen lassen.

Wieder einmal haben es die Entwickler geschafft, das Weltall noch realistischer aussehen zu lassen. Noch detailreicher sind die Objekte im All, noch authentischer die Planeten. Was Egosoft hier an Grafikpracht bietet, braucht im gesamten Genre tatsächlich keinen Vergleich zu scheuen. Zwar läuft auch Terran Conflict noch immer auf der gleichen Engine wie sein Vorgänger, doch das technische Feintuning und die neuen Shader-Modelle haben Wunder gewirkt, ohne sich negativ auf die Performance auszuwirken.