X3 - Reunion (PC-Preview)
von Thomas Bayer

Bereits Anfang des Jahres haben wir einen Ausblick auf das kommende X3 gegeben. Mittlerweile sind einige Monate ins Land gegangen und wir konnten einen Blick auf die Preview-Version werfen. Here weg go…

Nach der Installation des Spiels und des Patches 1.2. kann es losgehen. Das Intro ist kurz und wenig sehenswert. Deshalb gleich in den Simulator und einen Testfight absolviert. Wow! Die Grafik ist der Hammer. Die Sektoren sind realistischer und voller.

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Die Schiffe und Stationen sind viel schöner geworden. Man fühlt sich wirklich "drin". Weiterentwicklungen an den Waffensystemen bieten jetzt verschiedene Konfigurationen, neue Raketen und mehr Waffenslots an den Schiffen. Ein Buster kann jetzt sechs Laser tragen! Insgesamt scheint der Kampf besser ausbalanciert zu sein. Es macht Spaß, sich eine Weile mit den Xenons im Asteroidenfeld zu balgen. Ist man erfolgreich, kann man im Simulator im nächsten Level viele verschiedene Schiffe ausprobieren. Genug des Tests. Ab ins Spiel.

In X3 kann man den Startpunkt erstmals wählen. Entweder man startet als Argon Julian in drei verschieden Schwierigkeitsstufen mit

X3 - Reunion - Action in galaktischen Weiten!

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der auf Julian zugeschnittenen Storyline, oder man entscheidet sich für einen anderen Charakter, z.B. als völlig verarmte Piratin. Es ist aber auch ein völlig freier Gamestart möglich. Wir entscheiden uns für Julian und los geht's. Zunächst greift die Storyline und führt uns durch ein paar Sektoren und einige Kämpfe. Zunächst in meinem Buster, dann aber auch als Gunman eines Geschützturms im Sektor und in den Häuserschluchten eines Planeten!

Packshot zu X3 - ReunionX3 - ReunionErschienen für PC kaufen: Jetzt kaufen:

In Farnhams Lengende stelle ich dann fest, das mein Buster etwas mehr Ausrüstung vertragen kann. Also schnell die erste Möglichkeit zum Verlassen der Soryline genutzt, um sich im Universum umzusehen und Geld zu verdienen.

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Das bedeutet Handel mit Energiezellen, Cahoonas, Weizen und Kristallen.

Die Sektoren sind komplett neu gestaltet und jeder wunderschön. Die Sprungtore wurden von der regelmäßigen Anordnung (Nord-Süd-West-Ost) in X2 versetzt und vergrößern oder verkleinern einen Sektor dadurch. Einige Sektoren sind mit einem grünen Gasnebel gefüllt, der die Sicht erheblich erschwert. Das Auffinden der Tore wird entweder zum Geduldsspiel unter Einsatz des Zeitraffers SENZA oder aber man beobachtet den Sektor einen Moment und denkt darüber nach. Zu Entdecken gibt es in jedem Fall sehr viel. Allein die Stationen sind beeindruckend.

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Sie sind vor allem größer geworden und in mehreren Ausbaustufen anzutreffen. Neben einem Sonnenkraftwerk XL sieht der Buster wie ein kleines Glühwürmchen aus. Zwischen den Sektoren sind viel mehr Transporter unterwegs, die jetzt auch eine wesentlich größere Frachtraumkapazität haben. Ihr werdet also später für eure Fabriken weniger Transporter benötigen als in X2.

Allerdings fliegen sie auch langsamer. An den Stationen wird jetzt selbst mit dem Buster außen angedockt. Hier hat man sich das Innendesign offenbar gespart. Dies ist kein Beinbruch, in X2 haben die meisten Spieler das Andocken ohnehin stets übersprungen.Es empfiehlt sich, in den Stationen stets einen Blick auf das schwarze Brett zu werden. Dort gibt es gelegentlich Taxi Missionen, mit denen man einfach Credits verdienen kann. Besonders dann, wenn der Passagier von Xenons bedroht wird.

Den Xenon L geht man evtl. noch aus dem Weg und überlässt sie der Sektorpatrouille. Auf keinen Fall sollte man sich aber die übrig bleibenden Raketen entgehen lassen. Die wird man im nächsten Ausrüstungsdock gegen reichlich Credits wieder los. Dann ist man aus dem Gröbsten schon mal raus und kann das Universum weiter erkunden. Egosoft hat die Sektorkarte um einige Sektoren und eine neue Rasse, die Yaki´s ergänzt. Sie sollen die ernst zu nehmenderen Piraten sein. Wir haben es mit unserem Buster zunächst einmal nicht darauf ankommen lassen.Ein Wort noch zur Spielsteuerung. Egosoft hat die Möglichkeit geschaffen, sich Steuerungsprofile anzulegen und bietet so den X2 Veteranen die klassische Steuerung und allen die Möglichkeit diese zu variieren. Das neue Menüsystem sieht sehr gutaus und wird vor allem Neueinsteigern den Start erleichtern. Die Veteranen müssen sich etwas umgewöhnen, aber das gelingt recht schnell. Einen Ergonomiepreis wird Egosoft für das Menu aber sicher nicht erhalten. Hier gibt es noch Raum für etwas Feinschliff.

Der erste Eindruck
Die Entscheidung von Egosoft, auf das geplante X2 Ad-On zu verzichten und alle Kraft in X3 zu stecken, war absolut richtig. X3 ist deutlich schöner, voller und fesselnder als der Vorgänger. Die kleinen Macken der Version 1.2 wird Egosoft sicher in gewohnter Manier kurzfristig abstellen. Die neue Ausbalancierung und die verbesserte KI versprechen noch längeren Spielspass als bei X2. Mein X2 Imperium ist bereits eingemottet und das X3 Imperium liegt in den ersten Zügen. X3 ist ein klares "Must-Have" für Freunde des Generes.

think ! fight ! trade ! build ! Capt. BJK