Worms: Open Warfare (DS Review)
von Anja Rudlaff

Die rüstigen rosa Ringelwürmer haben endlich ihren Weg auf die Handhelds gefunden. Hier dürfen sie sich nach Ganglionslust mit Schafen, Bananenbomben und anderen schrillen Waffen die Lebenslichter ausblasen.

Jetzt haben sogar schon die Handhelds Würmer Mit Worms: Open Warfare finden die beliebten ruppigen Rückgratlosen auch im Millennium neue Plattformen, um sich in hundertprozentig zerstörbarer Umgebung unglaubliche Materialschlachten zu liefern. Das rundenbasierte Strategiespiel legt dabei besonders viel Gewicht auf Multiplayer-Prügeleien und Variantenreichtum bei den eigenen Einstellungen. Seien es nun Cyberwürmer oder schottisch fluchende Wirbellose, hier ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.

Kamikaze-Würmer jodeln zum Angriff
Im übersichtlichen Hauptmenü findet Ihr das Schnelle Spiel, Herausforderung, Multiplayer und Optionen. In den Optionen lassen sich sämtliche Einstellungen wie drei verschiedene Schwierigkeitsgrade, Zug-, Runden- und Rückzugszeit sowie Verfügbarkeit von Munition und Waffen vornehmen.

Worms: Open Warfare - Die Würmer erobern den Handheld Markt! Ist das Game auch auf dem NDS ein Hit?

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Neben den zehn voreingestellten Teams wie evil team oder the gods kann man sich eigene Lieblinge in Teams zusammenstellen und bei der Namensgebung der Phantasie freien Lauf lassen. Teamnamen, Wurmnamen, Grabsteindesign und Steuerung durch KI oder human error können hier festgelegt werden. Unter Audio werden Musik, Effekte und Sprache festgelegt. Gespeichert wird automatisch. Wer sich nicht lange mit Tutorials herumschlagen will, kann vom Hauptmenü direkt über das "Schnelle Spiel" ins sofortige Spielvergnügen starten. Hinter Herausforderung verbirgt sich ein umfangreiches Tutorial, das Neulinge in die Steuerung und Benutzung der zahlreichen Waffen einführt.

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Darüber hinaus gibt es die Deathmatch-Herausforderung. Ein menschgesteuertes Gewürmteam muss sich gegen die ständig stärker werdenden KI-Wurmlinge zur Wehr setzen, und das bis zum bitteren Ende.

Hierfür stehen sechs Szenarien mit den schönen Titeln Hölle, Hawaii, London, Dschungel, Arktis und - last but not least - Weltall zur Verfügung. Die Gestaltung geschieht jedes Mal computergeneriert. Also entstehen immer neue Landschaften, die Ihr dann Stück für Stück in Schutt und Asche zerlegt.Mannigfaltige martialische Waffen stehen parat. Abgesehen von der vielseitig verwendbaren Bazooka, der Bananenbombe und den zotteligen Puschelschafen, die sich todesmutig dem Feind entgegenstürzen, gibt es natürlich auch doppelläufige Schrotflinten, Uzis, Lenkraketen und eigentlich alles, was uns aus den PC-Spielen schon bekannt ist. Ganz besonders seien hier die Granaten erwähnt. Nordirische Würmer muss man natürlich darauf hin weisen, dass sie den Zeitzünder ziehen müssen.

Sonst passiert nämlich nichts. Per Teleporter und Schweissbrenner könnt Ihr Euch gelegentliche Vorteile verschaffen, um ungesehen den Standort zu wechseln. Mit Jetpack, Ninja-Seil und Stahlträgern ist unwegsames Gelände etwas leichter zu bezwingen. Waffen- und Gesundheitskisten sorgen für Nachschub und Gesundheitsschübe. Wenn nichts mehr geht, könnt Ihr immer noch die weiße Fahne schwingen, aber das tun natürlich nur Weichwürmer.Im Multiplayer-Modus kommt richtig Vergnügen auf. Mit einer Cartridge können sich bis zu vier menschliche Wurmlinge ultimative Zerstörungsorgien liefern, bei denen kein Auge trocken bleibt. Wie immer ist es ganz besonders sehenswert, wenn sich ein Wurm mit Riesenpuff und coolem Abschiedsspruch im Liverpool-Slang ins Nirvana verkrümelt und nichts weiter als einen Grabstein zurücklässt.

Weltweite Würmereien mit Wi-FiConnection wären natürlich noch viel schöner, wurden aber leider nicht vorgesehen.

Würmer im Wolfspelz
Wie im Original finden die Schlachten der schnuckeligen Würmer in einer zufällig generierten comicartigen 2D-Landschaft statt, die nach kürzester Zeit in ein wüstes Schlachtfeld verwandelt wird. Die Hauptakteure wurden liebevoll animiert und beherrschen mehrere Sprachen und Slangs, z.B. Rasta, Französisch, Drill-Seargant oder Irisch.

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Oben mittig ist die schon erwähnte Übersichtskarte angeordnet. Links findet Ihr die Zugzeit-Anzeige und den Teamstatus. Die Windanzeige sowie die per Touchpen zu aktivierenden Waffen sind rechts angesiedelt. Die Zielvorrichtung der Waffen kann mit dem Steuerungskreuz mittels oben/unten justiert werden. Gefeuert wird mit der B-Taste. Je länger Ihr diese drückt, desto weiter reicht der Schuss. Die Würmer werden mit dem Steuerkreuz nach links oder rechts bewegt. Und für das Mikro wurde mal wieder keine Verwendung gefunden.

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