World of Warcraft: Wrath of the Lich King – Test

PC

Zwei Tage vor dem Start: Im Test erfahrt ihr, ob die Reise nach Nordend lohnt

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von David Hain, 10. November 2008 16:09 Uhr

Die neue Lust am Questen

Nach rund einer Stunde ist dann Schluss mit Schema F. Immer häufiger stellt man euch Aufgaben, die sich grundlegend von den verhassten Sammelquests unterscheiden. Dann verwandeln wir uns in exotische Kreaturen, um den Feind zu unterwandern, prügeln Informationen aus gegnerischen Spitzeln oder befreien niedliche Murloc-Babies aus ihren Käfigen. Natürlich halten die Quests dieses Niveau nicht immer, die Abwechslung bleibt aber konstant hoch.

Screenshot zu: Zwei Tage vor dem Start: Im Test erfahrt ihr, ob die Reise nach Nordend lohntNieder mit dem blauen Drachenschwarm: Auf dem Rücken eines mächtigen Feuerspuckers umfliegen wir den Nexus.

Auch weil Blizzard von der überarbeiteten Fahrzeugmechanik ausgiebigen Gebrauch macht. Neuerdings dürft ihr nämlich Kanonen, Pferde und sogar Drachen bemannen, deren Fähigkeiten nutzen und die Vehikel in die Schlacht führen. Eine Mission am Wyrmruhtempel in Dragonblight gibt euch etwa die Kontrolle über einen starken Drachen, mit dessen Hilfe ihr die verhassten Azurdrachen vom Himmel holt – toll!

Was bei all diesen Aufgaben auffällt: Wo das Azeroth aus WoW-Classic noch sehr steril und statisch wirkte, erschafft Blizzard mit Nordend nun eine beinahe lebendige Spielwelt - prall gefüllt mit Geschichten, Emotionen und markigen Charakteren. Überall haben uns NPCs spannende Hintergrunddetails zur Warcraft-Geschichte zu erzählen, oft werden Quests durch lange Dialoge eingeleitet.

Screenshot zu: Zwei Tage vor dem Start: Im Test erfahrt ihr, ob die Reise nach Nordend lohntLässt sich gerne blicken: Der Lichkönig begegnet euch immer wieder in Nordend.

Wie versprochen, begegnen wir immer wieder auch den ganz großen VIPs aus Azeroth: Arthas zum Beispiel kreuzt unseren Weg zum Maximallevel gleich mehrmals, verhöhnt uns, hebt mahnend die geballte Faust. „Euer Ende ist nah, schwächliche Sterbliche“, faucht er uns spöttisch an und droht: „Wir sehen uns in Eiskrone.“ Selbst Raidmuffel, die sich nicht in den Sitz des Lichkönigs wagen, bekommen so ihre Portion epischen Spielgefühls.