Der Todesritter im Detail
gamona: Der Look in Wotlk ist wirklich fantastisch, die Grafikengine ist aber sichtlich veraltet mittlerweile. Habt ihr da Pläne für die Zukunft?
Auch wenn es erst auf den zweiten Blick auffällt: Die Engine ist nicht mehr die Neueste.Tom Chilton: Wir sprechen viel über dieses Thema. Auch mit diesem Addon implementieren wir einige Engine Upgrades, erhöhen die Polygon-Anzahl der Gebäude und Bäume. Ob es in einem der nächsten Addon ein großes Engine Update ist noch nicht klar, aber durchaus denkbar. Dennoch wollen wir, dass World of Warcraft weiterhin auf jedem PC gespielt werden kann – ihr solltet also keine Crysis-Grafik erwarten.
gamona: Kommen wir zum Todesritter: In der Präsentation hatten wir den Eindruck als könne der Todesritter beinahe alles – Dots sprechen, Schaden austeilen, tanken, Crowd Control, Pets beschwören, Auren zaubern. Glaubt ihr nicht die Heldenklasse wird zu stark?
Tom Chilton: Noch ist es zu früh, um das zu sagen. Wir testen intern noch viel und verschiedene Dinge wie die Crowd Control-Spells werden natürlich Limitierungen erhalten, um nicht zu stark zu werden.
gamona: Heißt das der Todesritter wird auch im PVP nicht die Balance zerstören?
Tom Chilton: Absolut, das ist unser Ziel.
gamona: Auf der Blizzcon hattet ihr verkündet, man müsse zunächst eine epische Questreihe abschließen, um den Todesritter frei zu schalten. Nun genügt es, einen Charakter auf Stufe 55 zu besitzen. Warum die Änderung?
Tom Chilton: Das haben wir geändert, weil wir glauben, dass viele Spieler sich fragen, warum sie erst mehrere Level erspielen müssen und Quests lösen, um dann den Todesritter frei zu schalten. Jetzt erhaltet ihr mit Stufe automatisch die Option auf den Todesritter und könnt dann eine Questreihe abschließen. Diese dient aber in erster Linie dazu, den Charakter und seine Fähigkeiten kennen zu lernen.

























