Mit einer Riesenparty feierte Blizzard letzte Woche in Berlin den Release von World of Warcraft: Wrath of the Lich King. Im Vorfeld des Ereignisses trafen wir Greg Street, Lead System Designer, und Mike Ryder, Managing Director, zum Interview.
Das komplette Interview findet ihr auch als Video im gamonaTV. Fotos vom Midnight Opening Event und unser gamona on Tour Video davon solltet ihr euch ebenfalls nicht entgehen lassen.
11 Millionen Spieler
gamona: Hallo Mike, hallo Greg. Schön euch hier in Berlin zum WotLK-Release zu haben. Wir haben viele Fragen für euch im Gepäck. Zu allererst, Mike: 11 Millionen Spieler weltweit! Wo findet die Geschichte ein Ende? Was erwartet ihr für die Zukunft?
Hier im Bild: 0,0001% der weltweiten Abonnenten - und es werden stetig mehr.Mike Ryder: Nun, das ist schwierig zu sagen. Wir sind von dieser Meldung begeistert und freuen uns über das kontinuierliche Wachstum der Community. Wir sind sehr dankbar, dass die Leute immer noch Spaß haben und weiterspielen wollen. Es lässt sich allerdings sehr schwer abschätzen, wie es weitergehen wird. Der kürzliche Launch in Russland und in Südamerika – Mexiko, Chile, Argentinien – das sind unsere Wachstumsmärkte. Wir sind immer auf der Suche nach neuen großen Märkten, durch die wir weiter expandieren können.
gamona: Ihr erwartet in Zukunft weiteres Wachstum?
Mike Ryder: Ich glaube wir werden weiterhin wachsen. Sogar in den bestehenden Märkten registrieren wir Wachstum.
gamona: Rechnet ihr mit Problemen bezüglich der Story? In WotLK wird Arthas wohl ein Ende finden. Natürlich müsst ihr aber die Geschichte weiter spinnen. Da muss doch was Neues kommen?
Mike Ryder: Nun, wir stecken viel Arbeit in die Weiterentwicklung der Geschichte. Sie ist Teil der Faszination. Die Leute können das Abenteuer fortsetzen und die Charaktere besser kennen lernen. Ich will aber nicht zuviel verraten. Die Spieler sollen ihre eigenen Überraschungen erleben.




























Zumindest für die Menschen, die WC vorher kannten und liebten.
Aber Quantitätsmäßig wird das Gegenteil der Fall sein, wenn sie die Richtung beibehalten, dann machen sie weitaus mehr Spieler glücklich als vorher, es hat sich eben dem Niveau der heutigen Spielergeneration angepasst.
Für mich war auch Diablo 1 besser als Diablo 2, weil es düsterer war, ebenso WarCraft 2 besser als WarCraft 3, da dort die Orks wilder und brutaler waren und wirkten, und die Paladine verrückt fanatisch. X-D
Beste Blizzard-Spiele: WC 3, D 2 sowie SC. Hoffentlich leidet D 3 und SC 2 nicht unter dem "neuen" Weg von Blizzard.
Das ist ja schon fast Blasphemie am eigenen Produkt, was Blizzard hier abzieht.
Dagegen ist selbst EA nen Engelskonzern
wäre das game unbesiegbar aber naja..WoW is bald vorbei..ist halt ausgelutscht und das neue add on is zu kurz vom pve content .Ich war früher bis zur 1 erweiterung wowler und das reichte mir auch.War ne schöne zeit und voralldem lange aber dann merkt man auch das es mal vorbei ist.Die die immernoch vernarrt dadrin sind haben meiner meinung nach kaum mmorpg erfahrung .Ich für mein teil habe seit ich zocke über 100 mmorpgs gezockt (japanische und koreanisch included) .Nächstes Jahr z.b. kommen für mich 4 mmorpgs raus die alle besser sein werden als WoW wovon ich eins auch schon auf koreanisch getestet hab.Soviel dazu
Wie kannst du von Star Wars: Galaxies automatisch mit SW: The Old Republic gleichsetzen? Gehts noch?
Es geht nicht darum, dass man WoW vom Thron stößt. Das schafft man nicht, weil die Community die dahinter steckt zu groß ist. (Vor WoW war sie schon riesig). Das ganze Marketing wurde ja eigentlich mit Blizzard in den MMORPGs eingeführt. Davor hab ich das nie in einem solchen Ausmaß gesehen. Dadurch, dass das Spiel so verdammt Einsteigerfreundlich ist, steht es für eine viel breitere Masse offen. Ich persönlich finde, dass Blizzard WoW vergeigt hat. Nur weil Sie so unglaublich erfolgreich sind heißt es nicht, dass ihr MMORPG eine Offenbarung ist. Eher das Gegenteil davon.
Ich finds schade, dass die MMORPGs alle so einfach sind. Wer mal DAoC gespielt hat, der weiß was ich meine. Wenn der Origins-Server in den USA steht, dann wird das Spiel wieder zum besten MMORPG das es gibt. Dort war man aufgrund des Schwierigkeitsgrad darauf angewiesen in Gruppen zu spielen. Das hat die ganze Community gefördert. Alleine die ganze Spielmechanik die dahinter steht. Das findet man in keinem anderen MMORPG. Das ist einzigartig! Das Spiel ist so verdammt komplex. Ich verstehe nicht wie man, obwohl immer mehr in die Entwicklung investiert wird, nicht nochmal ein Spiel mit soeinem Ausmaß entsteht. War wohl eher ein Glücksgriff.
WoW hat sich mit dem neuen Add-On schon ziemlich verbessert, aber es ist immernoch derselbe Brei. Es fehlen einfach gravierende Änderungen, die auch deutlich spürbar sind (phased zones schön und gut, was soll ich im endcontent machen? Das aufgekochte Naxxramas raiden?). Dafür, dass Blizzard eine Qualitätsspieleschmiede ist/war, fehlt einfach das besondere etwas im Spiel. Zumal Sie sich dumm und dämlich daran verdienen, aber leisten tun Sie genauso viel.
Du magst es für einen Witz halten, viele aber nicht, schon jetzt fast eine Millione Spieler in so kurzer zeit ist schon beachtlich. Und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Aber über geschmäcker lässt sich streiten. Es ist ja ein Vergleich mit Mc Donalds und sagen wir Blockhouse ^^
Das ist der Fluch der 11 Millionen - jeder mag sich profilieren und die Medien machens ja mit. So schließt sich der Teufelskreis.
Ich habs mal 1x angetestet aber nach 1.5 Wochen war mir da nur noch langweilig.
MfG
Aber bleibt halt dabei: Entweder man hasst WoW, oder liebt es. Ich gehoere zu ersteren...