Frisch von der gamescom 2012 haben wir hier ein spannendes Interview über World of Warcraft: Mists of Pandaria für euch. gamona durfte John Lagrave, seines Zeichens Lead Game Producer, und Ion Hazzikostas, Lead Encounter Designer, treffen und ihnen einige Fragen über die kommende Erweiterung stellen und darüber, was uns in Zukunft in World of Warcraft erwartet.

Schaut euch dazu unser Video-Interview mit deutschen Untertiteln an.

"Die Spielergemeinde wird sich nicht aufspalten."

gamona: Herr Lagrave, Herr Hazzikostas; wir nähern uns dem Release von Mists of Pandaria. Morgen werden wir die Premiere des neuen Cinematics auf der gamescom feiern. Natürlich möchten wir euch einige Fragen zu World of Warcraft stellen; zunächst im Allgemeinen über Pandaria, der Geschichte und vielleicht ein paar Informationen über die Zunkunft von Warcraft.

Meine erste Frage beschäftigt sich mit der neu aufgekommenen Diskussion über die schnellere Abnutzung des Contents in World of Warcraft, der Problematik Casual vs. Hardcore, dem Schlachtzugsbrowser und der Frage, warum der Schlachtzugsbrowser simultan zum eigentlichen Schlachtzug veröffentlicht wird.

Es ist eine große Diskussion, welche wir in einem solchen Umfang, seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Also die Frage, die wir uns stellen: Bricht die Community auseinander? Wird es eine “Casual”-Fraktion geben, die sich mit z.B. dem Haustierkampf auseinandersetzt, und auf der anderen Seite eine Hardcore-Fraktion mit z.B. dem Herausforderungsmodus geben? Wenn ein solches Problem existiert – Wie wollt ihr dieser Entwicklung entgegensteuern?

World of Warcraft: Mists of Pandaria

- gamona-exklusiv: Interview mit John LaGrave und Ion Hazzikostas
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Mit dem Erscheinen von Mists of Pandaria wird, wie der Name schon sagt, eine neue Rasse, die Pandaren, Einzug in World of Warcraft erhalten.
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Lagrave: Wir denken nicht, dass es ein Problem ist! Wir geben den Spielern eine Menge Auswahl an Dingen, die sie machen möchten. Diese “Hardcore”-Fraktion wird natürlich den Herausforderungsmodus angehen, jedoch können sie genauso den Haustierkampf nutzen, während sie darauf warten, dass sich ihr Schlachtzug füllt. Wir denken nicht, dass wir die Spieler limitieren, sondern dass wir ihnen mehr Optionen ermöglichen.

Packshot zu World of Warcraft: Mists of PandariaWorld of Warcraft: Mists of PandariaErschienen für PC kaufen: ab 16,99€

Natürlich wird es dazu noch eine Menge an täglichen Quests geben. Was ihr in Pandaria seht, ist eine Menge an Variation! Der Schlachtzugsbrowser ist ein großartiges Feature. Eine der Tatsachen über die wir sehr glücklich sind, ist der Fakt, dass jeder Spieler in der Lage ist "diesen" Endgamecontent zu erleben und nicht nur die Hardcore-Raider. Natürlich werden die Hardcore-Raider alles zuerst machen, sie werden es anders machen.

Doch auch der normale LFR-Spieler wird dies alles erleben können. Natürlich kannst du, der vielleicht ein Hardcore-Raider ist, mit deinem Twink Ausrüstung im Schlachtzugsbrowser sammeln. Mit Pandaria haben wir unseren Fokus verlagert und versuchen dem Spieler mehr Alternativen zu bieten. Mit Mists of Pandaria veröffentlichen wir mehr Endgame-Content, als in jeder Erweiterung davor und das gibt euch, dem Spieler, mehr Optionen.

Wir denken nicht, dass wir die Spieler “aufspalten” nach dem Motto: “Oh, Casual-Spieler werden nur Pet-Battle machen und nichts anderes”. Das glauben wir einfach nicht bzw. wir haben es bisher noch nicht gesehen, dass ein Spieler sagt “Hey, dass kann ich noch nicht machen, dass ist mir zu schwer”. Nein, es gibt einfach viel zu viel andere Dinge zu erledigen. Ihr könnt tägliche Quests absolvieren, Szenarien, den Herausforderungsmodus, Instanzen, heroische Instanzen, Schlachtzüge und den Schlachtzugsbrowser, all dass bietet dem Spieler eine große Anzahl an Alternativen.

gamona: Das klingt großartig! Eine andere Sache, die uns beim Spielen der Beta sofort aufgefallen ist, dass ihr wohl sehr viel Spaß beim Designen dieser Erweiterung hattet. Es sind soviele Jokes und andere Späße eingebaut.

Ich erinnere mich noch an die Vorstellung der “Alementals” (zu dt. Bier-Elementar) in der Brauerei-Sturmbräu und alle lachten über den Namen. Wird Mists of Pandaria eine eher witzige Erweiterung und wie genau geht dies mit der Thematik des bevorstehenden Krieges einher?

World of Warcraft: Mists of Pandaria

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Pandaren lieben Gesellschaft, gutes Essen und ab und zu ein gutes Bier.
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Lagrave: Zunächst haben wir immer die Absicht den Spielern zu vermitteln, dass es sich um eine Welt im Krieg handelt. Die Entdeckung von Pandaria geht einher mit der Kollision von Allianz und Horde, wodurch beide auf dem wundervollen Kontinent Pandaria stranden. Also die Welt ist im Krieg, ein Krieg zwischen Allianz und Horde und sie hassen einander – sie kämpfen!

Es ist ein Teil der Geschichte rund um World of Warcraft. Ja, aber natürlich wollten wir auch Spaß haben, wir mögen es zu lachen. Wir haben diese wirklich lustige (Anm.d.R. Bezug auf die Brauerei Sturmbräu) Instanz, die Ion und seine Crew entwickelt haben.

In welcher ein großes Kaninchen auf euch wartet, das euch mit Karrottensaft bespuckt. Es gibt wirklich witzige Dinge im Spiel, die ihr als Spieler genießen sollt und natürlich lieben wir das und wollen es auch so. Erklär du dass doch mal! (auf Ion zeigend)

Hazzikostas: Wenn ihr zum Beispiel in eine andere Instanz geht, so begegnet ihr einer Sha-Kreatur, die sich aus negativen Energien manifestiert. Dies stellt natürlich einen Kontrast zu diesen eher witzigen und fröhlichen Atmosphäre in der Brauerei Sturmbräu dar.

Wir haben immer versucht ein großes Spektrum an Erfahrungen abzudecken. Wir hatten natürlich auch witzige Charaktere/Rassen wie z.B. die Gnomen und Goblins, die jedoch einen Kontrast zu den Untoten darstellen, die wir auch in der Story anders behandeln. Wir haben uns einfach an diese Kontinuität für Pandaria gehalten.

"Der Spieler wird in die Geschichte eingebunden."

gamona: Es scheint ein Rückschritt zu sein, von dem was wir aus der “guten alten Zeit” kennen. Denn Cataclysm war zum Beispiel sehr, sehr düster und manche behaupten sehr sehr... (wird unterbrochen)

Lagrave: Ich meine, es war das Ende der Welt! Cataclysm behandelte schließlich die Rückkehr Todesschwinges, die den einzigen Hintergrund hatte, die Welt zu zerstören. Ja, es war dunkel und gab es zu der Zeit wenig Humor in der Erweiterung.

Jedoch versuchen wir hier den Spieler eine Welt entdecken zu lassen, der Nebel wurde gelüftet und ihr sollt nun dieses wirklich atemberaubend schöne neue Land bewundern. Und ihr seid dort, um etwas über die Pandaren und deren Geschichte zu erfahren und was es genau mit den Sha auf sich hat.

Eines der Dinge, die ich an dieser Erweiterung wirklich liebe, ist der Fakt, dass wir – als Spieler – lernen, welchen Einfluss wir auf unsere Umgebung haben können. Worin wir natürlich eine Parallele zu unserer Situation erkennen können und wie es sich in World of Warcraft manifestiert. Der Sha der Wut z.B. kommt aus der Welt selbst, als Konsequenz dessen, was Allianz und Horde diesem Land angetan haben. Sehr interessant!

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Die Charaktere der Pandaren können sowohl weiblicher als auch männlicher Natur sein und sich in diverse verschiedene Fellfarben, Frisuren und Gesichtsausdrücke unterscheiden.
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Hazzikostas: Worin die eigentliche Bedrohung in Mists of Pandaria liegt, ist dem Spieler anfangs noch nicht wirklich bewusst. Dadurch werden die Spieler mehr in die Geschichte involviert, als das bei vorherigen Addons der Fall war, bei denen die Bedrohung von Anfang an klar war.

Illidan verwüstete die Scherbenwelt und brachte die Brennende Legion mit sich, Arthas in Nordend stellte auch eine klare Bedrohung dar, die bekämpft werden musste. In Mists of Pandaria wird die Bedrohung natürlich klar sein, aber nicht notwendigerweise von Anfang an.

Und somit werden sich die Spieler eher in die Geschichte eingebunden fühlen, da sie es über eine längere Zeit gespielt haben und gesehen haben, wie diese Bedrohung sich manifestierte.

gamona: Cool! Ihr habt es bereits vorhin erwähnt: mit Mists of Pandaria soll die Erkundung wieder mehr in den Vordergrund treten. So werden wir zum Beispiel wieder Weltbosse sehen, was natürlich wieder ein Schritt zurück ist – wir kennen sie bereits aus Classic.

Deswegen ist unsere Frage: Werden wir typische Elemente aus Classic WoW wiederfinden, über die die Spieler der “guten alten” Zeit so gerne berichten wie z.B. die Jäger-Quest im geschmolzenen Kern oder die Buchquest-Reihe in Düsterbruch. Werden wir eine solche Art Content wiedersehen?

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Im Augenblick können Pandaren Jäger, Krieger, Magier, Priester, Schurken, Schamanen und selbstverständlich den Mönch wählen.
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Hazzikostas: Im Hinblick auf die Questreihe wird es eine klare Parallele in Mists of Pandaria geben, die in den folgenden Content-Patches erweitert wird. Diese Quest hat das Potential dem Spieler zu einer legendären Waffe zu verhelfen und alle Spieler können mit dieser Quest in 5.0.4 beginnen.

In der Quest versucht ihr dem letzten Abkömmling des Schwarzen Drachenschwarms, welcher in der legendären Schurkenquest involviert war, zu helfen. Denn er scheint einem größeren Zweck in Pandaria zu dienen und das führt dazu, dass ihr ein paar epische Questreihen im Stile der Klassenquests erleben könnt.

Lagrave: Ich freue mich sehr auf diese neue Questreihe, da ich bisher noch nie eine Legendary besaß und ich würde gerne eins bekommen. Aber eines der anderen Dinge, die wir tun, ist, dass wir die Szenarien dazu nutzen, um diese Geschichten weiterzuerzählen, um den Spielern einen Eindruck vermitteln zu können, was genau in der Welt vor sich geht.

Was die World of Warcraft-Spieler in den kommenden Patches zu sehen bekommen, sind mehr Szenarien, welche noch mehr Geschichte vermitteln können und jeder ist dabei in der Lage sie zu erfahren.

"Drachen sind tolle Reittiere."

gamona: Das hört sich toll an! So, kurze Frage – kurze Antwort! Das Re-Design der alten Klassen ist eines der meist diskutierten Themen in unserem Forum. Keiner kann mehr den Anblick seines Menschen ertragen, wenn er die Pandaren und ihre neue Mimik sieht.

Uns wurde erzählt, dass die Zwerge die erste überarbeitete Rasse werden und Greg Street versicherte uns, dass sie mit dem Start von Mists of Pandaria implementiert werden. Bisher haben wir in der Beta keines der neuen Modelle gesehen, bis auf das neue Modell von Jaina, die sich aufgrund der Ereignisse in Theramore verändert. Also was ist damit?

Lagrave: Also wir werden die Rassen mit Mists of Pandaria überarbeiten. Die neue Rasse – die Pandaren – sind ein Modell, welches mit viel mehr Polygonen erstellt wurde, so haben wir zum Beispiel animierte Knochen. Das ist natürlich ein großer Fortschritt im Gegensatz zu den Goblins und den Worgen aus Cataclysm und den Rassen aus den Erweiterungen davor.

Die jetzigen Modelle sind detaillierter, was natürlich durch die jetzige PC-Ausstattung bedingt ist, vergleicht man es mit der Technik von 2005. Man muss sich überlegen, wir haben es von 2000-2004 entwickelt, einige dieser Dinge sind einfach älter und sehen dementsprechen auch älter aus. Wir reden aktuell darüber, was wir bei den anderen Charakteren machen werden – Greg ist ein großer Fan dieser Änderung!

An diesem Punkt hier haben wir uns dazu entschlossen, dass wir vorerst keine der Rassen ummodellieren. Ihr könnt die neuen Pandaren bewundern, jedoch bleiben alle anderen Rassen vorerst gleich. Was natürlich auch etwas Gutes hat, denn wenn ihr das weibliche Nachtelfenmodell mögt, könnt ihr mit diesem weiterhin spielen.

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Die Pandaren sind das erste Volk in World of Warcraft, die sich sowohl der Horde als auch der Allianz anschließen können.
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gamona: Ok! Weiter geht es mit der Lore rund um Pandaria. Was wir uns Fragen: Die Wolkenschlangen sind, zumindest faktisch, Drachen. Mit welchem Aspekt sind sie verbunden? Oder sind die von den Aspekten separiert aufgrund des Nebels, der Pandaria umgibt?

Hazzikostas: Ok ich bin nicht wirklich ein Lore-Experte, wenn es um die Wolkenschlangen geht. So wie ich es verstanden habe, sind die Wolkenschlangen nicht direkt mit den Aspekten verbunden, im Sinne der Drachen, die wir bisher kennen gelernt haben.

Abgesehen davon, dass die Drachenaspekte in der Funktion, wie wir sie kennengelernt haben, nicht mehr existieren durch die Ereignisse im Schlachtzug “Drachenseele”. Sie sind nun auf einer Ebene mit den Sterblichen. Aber hey: Sie sind tolle Reittiere!

gamona: Definitiv! Während wir uns durch die alten Gebiete gequestet haben, ist uns aufgefallen, dass es einige Hinweise auf die Rückkehr von Sargeras gibt! Wird Sargeras eine Rolle in Mists of Pandaria spielen, oder wird er der Stoff für die nächste Erweiterung sein?

Lagrave: Da müsst ihr euch gedulden, genau wie eure Fans. Abwarten! Wir lieben es Dinge “anzuteasen” – vielleicht, aber vielleicht auch nicht.

"Die Mönche starten als Initianten."

gamona: Ok kommen wir nun dazu, was uns in der Zukunft erwartet. Könnt ihr uns einen kleinen exklusiven Einblick geben, was mit den nächsten Patches erscheinen wird und nach den Schlachtzügen erscheinen wird – mit Patch 5.1.

Hazzikostas: Momentan sind wir erstmal mit dem Launch von Patch 5.0 beschäftigt. Eine Sache können wir jedoch verraten, eine Sache auf die bereits in der legendären Questreihe hingewiesen wird, dass mehr Schiffe an der Küste von Pandaria landen werden.

Damit wird sich einiges auf den Seiten der Fraktionen ändern, da ihr nun Garrosh und Varian in Pandaria antreffen werdet, welche von diesem neuen Kontinent erfahren haben. Beide versuchen natürlich einen Vorteil daraus zu schlagen und beide versuchen so schnell wie möglich auf dem neuen Kontinent zu landen. Das ist noch nicht passiert, aber es wird passieren.

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Die Pandaren-Charaktere beginnen ihr Abenteuer auf der Wandernden Insel, wo sie sich vielen Aufgaben stellen müssen.
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gamona: Ok. Eine weitere Frage bezieht sich auf die Heldenklassen. Mit Wrath of the Lich King wurden die Todesritter eingeführt. Wird es in den kommenden Erweiterungen weitere Heldenklassen geben und wurden die Mönche zunächst als Heldenklasse konzipiert, später jedoch als “normale” Klasse implementiert?

Hazzikostas: Also die Idee mit neue Rasse – neue Klasse war von Anfang an geplant. Was die Heldenklassen-Frage betrifft: Die Heldenklasse war eine Entscheidung, die im Falle von Wrath of the Lich King getroffen wurde und zu dem Zeitpunkt richtig schien, aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Todesritter um einen Krieger handelt, der vom Lichkönig trainiert wurde.

Wir konnten uns einfach nicht vorstellen wie dieser mit Level 1 im Wald von Elwynn questet. Wohingegen die Mönche als Initianten, also mit den Basics, starten und sich ihren Weg nach oben erarbeiten müssen. Es fühlt sich natürlich an, auch das Aufsteigen wirkt natürlich. Viele dieser Features sind Dinge, die wir abwägen müssen.

gamona: Großartig! Ok, eine letzte Frage, die sich ein wenig auf Diablo 3 bezieht. Es ist eine Diskussion, in die ich selbst involviert bin und die sich mit dem Echtgeldauktionshaus beschäftigt. Würde es nicht einige Probleme wie zum Beispiel Botting und Money-Selling unterbinden, wenn ihr ein Echtgeldauktionshaus in World of Warcraft einführen würdet?

Ein System, in dem man natürlich nur die Dinge erwerben kann, welche auch im normalen Auktionshaus verfügbar sind. Habt ihr jemals über eine solche Option nachgedacht, diesen Teil von Diablo 3 in World of Warcraft zu integrieren?

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Es gibt nicht viele Pandaren, die die Abenteurerlust gepackt hat und die Gebiete hinter den Grenzen von Pandaria erkunden wollten.
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Lagrave: Nein haben wir nicht. Wir sind glücklich mit der Ökonomie, so wie sie momentan im Spiel vorhanden ist und der Funktionsweise des Auktionshauses. Wir werden noch das Schwarzmarkt-Auktionshaus hinzufügen, in welchem Personen mit sehr viel Gold gegeneinander bieten können, um wirklich seltene Gegenstände zu ergattern.

Diablo 3 läuft gut mit dem Echtgeld-Auktionshaus, es wurde schließlich mit diesem Aspekt im Hinterkopf designt, aber World of Warcraft ist ein absolut anderes Spiel, in dem man zwischen Ausrüstung entscheidet, die beim Anlegen gebunden oder beim Aufheben gebunden ist.

Gerade das harmoniert mit unserem Auktionshaus in World of Warcraft und wir sind nicht wirklich interessiert, irgendetwas anderes zu testen. Wir halten an dem, was wir gerade besitzen, fest!

gamona: Ok vielen Dank für das Interview und viel Spaß in Köln!

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