Was uns noch erwartet - Ein Ausblick
Wie bei MMORPGs üblich, sind diese nie wirklich fertiggestellt. So auch World of Warcraft. In naher Zukunft erwarten den Spieler neue Instanzen, Battlegrounds und ein Ehrensystem für PvP. Besonders die Battlegrounds hören sich sehr interessant an. In Ihnen werden bis zu 100 Spieler auf jeder Seite gegeneinander antreten und sich belagern, bis eine Seite den Sieg davonträgt.
Das Ehrensystem soll es ermöglichen, bei entsprechender Reputation wertvolle Gegenstände erwerben zu können. Für die ferne Zukunft darf der Spieler mit Playerhousing und den angekündigten Heldenklassen rechnen, die es erlauben werden, die jeweilige Klasse noch weiter zu spezialisieren. Für mögliche Addons stehen sicherlich noch weitere Rassen und Klassen und neue Gebiete an, das ist jedoch Spekulation des Autors.
Lokalisierung
Noch ein Wort zur Lokalisierung. Die Sprachausgabe ist zwar nicht so authentisch wie das amerikanische Original, was besonders bei den Untoten auffällt. Insgesamt ist die deutsche Sprachausgabe aber sehr gut. Auch bei der Übersetzung der Begriffe und Questtexte hat sich Blizzard Europe richtig angestrengt. Die aus Diablo 2 bekannten grausamen Übersetzungen wurden weitestgehend vermieden. Zwar lässt sich nicht alles 1:1 aus dem Englischen übersetzen, teilweise sind aber die deutschen Begriffe sogar besser als die des Originals. Das ist wohl auch den vielen deutschen Betatestern zu verdanken, die eifrig Verbesserungs- und Korrekturvorschläge gemacht haben. Auch zum Zeitpunkt dieses Reviews wird noch kräftig an der Verbesserung der deutschen Lokalisation gearbeitet, wie man uns auf Anfrage bestätigte.
Hardwareanforderungen
Wie bei allen ihren Spielen hat Blizzard auch bei World of Warcraft erreicht, dass das Spiel bereits auf Rechnern der älteren Generation einigermaßen gut läuft. Mit niedrigsten Details erhält man sogar mit einem 1 GHz Rechner, 512 MB RAM und GeForce 4 MX eine akzeptable Grafikausgabe. Bei großen Spieleransammlungen, Flügen oder Städten wird es schon knapp. Für alle Details sollte es schon ein aktueller Rechner mit 1 GB RAM und guter Grafikkarte sein. Beste Optimierungsoptionen sind die Sichtweite und das Detaillevel. An die Internetanbindung stellt World of Warcraft auch nur geringe Anforderungen. So reicht laut Blizzard bereits ein analoges Modem. In Anbetracht der laufenden Kosten für den Internetzugang und die wohl nötigen Patches ist jedoch DSL anzuraten.
von Vivendi Games, Blizzard Entertainment
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