Man mag es als Außenstehender kaum glauben, aber in China verdienen viele Millionen Internet-Nutzer ihr Geld mit dem Sammeln virtueller Güter im Tausch gegen reale Bezahlungsmittel. Dieser Vorgang nennt sich Goldfarming und stammt aus dem MMORPG-Bereich. Vor allem in World of Warcraft ist Goldfarming häufig zu finden. Der chinesischen Regierung war dies allerdings schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge, weshalb sie jetzt per Gesetz eingreift.
Den Goldfarmern wurde in China das Handwerk gelegt.Ab sofort ist Goldfarming in China verboten, was viele Millionen Internet-Spieler in China betrifft. Goldfarmer können ihre virtuellen Güter nur noch gegen Dienste oder andere virtuelle Dinge eintauschen. Echtes Geld dürfen sie nicht mehr einnehmen. Im letzten Jahr wurden in China durch Goldfarming knapp 150 Millionen US-Dollar umgesetzt.
China möchte durch das Verbot hauptsächlich den schlechten Arbeitsbedingungen ein Ende setzten, da in diesem Bereich oftmals die Rede von Zwangsarbeit ist. Aber auch Glücksspielen und illegalen Online-Aktivitäten möchte China mit dem Gesetz entgegenwirken. Ein Goldfarmer verdient im Schnitt rund 100 Euro pro Tag, was gerade für China ein beachtlicher Lohn ist. Rund 80 bis 85 Prozent der Goldfarmer stammen übrigens aus China.






















Du vergisst, die Ursula ist vom Staat, die darf das Grundgesetz ignorieren, du und die Chinafarmer nicht.
Als nächstes fordern die Volkssklaven noch Brot und Spiele...^^
Ansonsten verbietet es China vielleicht, um selbst staatliche Chinafarmer zu "halten".^^
Ich denke insgesamt wird sich dadurch leider nicht viel ändern. Vielleicht wird das illegale Goldfarming dadurch nur lukrativer (da Angebot sinkt).
Aber natürlich sollte man jede solcher Bemühungen befürworten. Gerade in einem Land wie China.
Ja klar ^^
Ich würde sagen, die haben einfach gemerkt, dass ihre ursprüngliche Idee die Einnahmen zu versteuern nicht durchsetzungsfähig ist und versuchen deshalb jetzt dem ganzen komplett einen Riegel vorzuschieben.
wenn das wirklich stimmt ist das sicher keine zwangsarbeit. wenn man dabei reich wird..
Also wenn ihr mich fragt, dann ist das chinesiche Goldfarming Schuld an der Wirtschaftskrise. Und am Hunger in der dritten Welt sowieso.
Die Arbeitslosigikeit in der Volksrepublik China ist in der Nacht auf über 58.3% gestiegen.
Das chinesische Handels- und das Kulturministerium will damit den möglichen Einfluss des Handels mit nicht-realen Werten auf das reale Finanzsystem einschränken und illegale Aktivitäten wie zum Beispiel Geldwäsche mit virtuellen Krediten und die Schattenwirtschaft bekämpfen.
Die in China beliebteste virtuelle Währung sind die "QQ coins" des Internetdienstleisters Tencent.com, der 220 Millionen registrierte Nutzer zählt. Tencent habe zugesagt, die neue Verordnung bedingungslos zu unterstützen. Der Schwarzhandel mit virtuellem Geld begünstige Diebstahl und Betrug. Tencent wolle hier mit den Behörden zusammenarbeiten.
Ist ja mal ne Stange Geld :D
Hierzulande hält sich doch auch keiner an die Gesetze. Zum Beispiel ... die Laien-Zensursula, die hält sich nicht mal ans Grundgesetz und führt eine Internetzensur ein.
Wir sehen, Gesetze wirken nicht immer und wenn das schon in einer Bürokratie wie Deutschland nicht funzt, selbst wenn eine ihre Verbrechen gegen das Grundgesetz öffentlich verherrlicht, will ich sehen, wie die Chinesen das machen wollen...