Stille Wasser sieht tief und dreckig und auch die gemütliche Fahrt zu eurem ersten Einsatzort, der Burg Wolfenstein, ist nur ein laues Vorgeplänkel. Bevor die Action jedoch losgeht, lauscht ihr den Worten eures Kollegen Wesley, der euch über die bevorstehende Mission instruiert. Als Undercover-Agent Kommandant Franz sollt ihr das feindliche Gebiet infiltrieren und Forschungsakten von Oberstleutnant Helga von Schabbs stehlen, um Totenkopf das Handtuch zu legen. Die Lage ist dringlich: Amerika droht, den Krieg gegen Nazi-Deutschland zu verlieren.

Nach einer kurzen Fahrt gelangt ihr zum ersten Kontrollpunkt, den ihr ohne Mühe passiert. Danach folgen noch ein paar Worte, bevor ihr erst eure gefälschten Dokumente aus dem Handschuhfach nehmt und anschließend selbst die Kontrolle übernehmt.

Wesley folgen
Wobei von Kontrolle hier nicht wirklich die Rede sein kann. Noch habt ihr keine Möglichkeiten, großartig mit eurer Umwelt zu interagieren und seit stattdessen auf bloßes Laufen beschränkt. Verschwendet deshalb nicht viel Zeit und folgt eurem Kollegen ins Innere der Anlage. Nach wenigen Metern steht ihr vor einem weiteren Kontrollpunkt. Nun müssen eure Papiere zeigen, dass auf sie Verlass ist: Der Hüne Rudi Jäger sieht sich euren Wisch höchstpersönlich an und scheint den Braten bereits zu riechen, lässt euch aber fürs Erste gewähren. War bestimmt nicht das letzte Mal, dass ihr diesem Kerl gegenübersteht. Lauft durchs Drehkreuz und steigt zu Wesley in den Fahrstuhl, der euch nach unten zur Seilbahn bringt. Selbes Spiel: einsteigen, Ausblick genießen, warten.

Wolfenstein: The Old Blood - Der fette Trailer zur Ankündigung

Suche Helgas Forschungszentrum

Die Seilbahn bringt euch ins Innere der Burg Wolfenstein, wo eure Mission erst so richtig beginnt. Steigt aus dem Lift und haltet euch links. Lauft unter dem Schild „Archäologisches Forschungszentrum“ hindurch in den Fahrstuhl, der euch nach oben bringt, sobald ihr den Schalter auf der linken Seite betätigt. Nun zieht Blazkowicz automatisch seine schallgedämpfte Pistole - scheint so, als würde es jetzt losgehen.

Stürmt nicht sofort los, sondern haltet euch für den Anfang eher bedeckt. Schleicht geduckt nach rechts und erledigt die Wache vor eurer Nase, ohne auch nur einen Schuss abzufeuern: Schleicht euch von hinten an den armen Tropf heran und drückt den rechten Stick, sobald ihr nahe genug seid, um ihn lautlos auszuschalten. Nehmt dann das Sturmgewehr des Soldaten und dreht euch zur Wand hinter euch um, an der ein Bild von Helga von Schabbs hängt - links davon findet ihr eine Doppelläufige Schrotflinte, die ihr unbedingt einpacken solltet.

Durchstöbert dann den angrenzenden Raum, in dem ihr euch mit Munition, Rüstung und Gesundheit eindecken könnt, bevor ihr die zweite Wache, die eine Reihe vor der ersten wartet, sobald sie ihren kleinen Rundgang beendet hat, auf dieselbe Art eliminiert. Anschließend gibt sich Wesley auf dem Laufsteg zu erkennen. Er sucht im oberen Bereich nach den Dokumenten, ihr übernehmt das Gebiet unten.

Finde die Akte

Vorab: Ihr werdet hier nicht fündig. Nutzt die Zeit, während der Wesley beschäftigt ist, lieber dazu, weitere Rüstung sowie Munition aufzuklauben, die hier großzügig verstreut ist.

Funke Kessler an
Ein paar Augenblicke muss sich euer Kollege eingestehen, die Akt hier nicht mehr auftreiben zu können. Ihr sollt nun einen Kerl namens Kessler anfunken. Geht dafür zurück zum Tisch, an dem ihr die erste Wache getötet habt und aktiviert das Funkgerät.

Entkomme aus dem Forschungszentrum
Gerade als ihr euch verabschiedet, zerschneidet eine Kugel die Luft - und euer Gespräch mit Kessler, da sie das Funkgerät zerstört. Nun könnt ihr all die Schleicherallüren ein- und die dicken Geschütze auspacken. Zieht am besten sofort das Sturmgewehr und rennt in den angrenzenden Nebenraum, um nicht allzu sehr im Freien zu stehen. Haltet euch die (lange) Kampfdauer hier auf und lauft regelmäßig vom einen Eingang zum anderen, um alle Feinde auszuschalten, die euch flankieren wollen. Das ist zwar etwas anstrengend, aber überaus effektiv. Gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden solltet ihr zudem unbedingt auf die Granaten achten, die eure Feinde euch regelmäßig entgegenschleudern.

Das Gefecht zieht sich einige Zeit, also werdet nicht übermütig und bleibt viel in Deckung. Ihr könnt nun erstmals auch das Akimbo-System (ihr schießt mit zwei Waffen gleichzeitig) ausprobieren, aber im Grunde benötigt ihr es an dieser Stelle noch nicht, da es effektiver ist, gezielte Schüsse abzugeben und Feinde einzeln auszuschalten. Immerhin erklärt sich jetzt, warum hier so wahnsinnig viel Munition herumliegt.

Habt ihr das Kugelgewitter heil überstanden, geht es die Leiter vor Helgas Bild hinauf. Auf der rechten Seite des Gebiets könnt ihr noch fix einen ihrer Briefe vom Tisch einsammeln, danach geht es durch den Lüftungsschacht auf der linken Seite - direkt in die Arme des Feindes. Ihr bekommt ordentliche eine vor dem Latz, dann das Intro präsentiert. Willkommen bei Wolfenstein: The Old Blood!

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: