Blazkowicz ist zurück und hat auch in Wolfenstein: The Old Blood nichts von seinen Arschtreterqualitäten eingebüßt. Noch immer weiß der Soldat mit Schießprügeln umzugehen — und noch immer sind seine Widersacher zahlreich und verdammt gerissen. Der DLC gleicht dem Hauptspiel in vielerlei Hinsicht, vor allem jedoch beim knackigen Schwierigkeitsgrad. Damit ihr stets den Durchblick behaltet, stehen wir euch in unserer Wolfenstein: The Old Blood Komplettlösung mit Rat und Tat zur Seite.

Wolfenstein: The Old Blood - Der fette Trailer zur Ankündigung

Während Blazkowicz die Welt bereits vor ziemlich genau einem Jahr vom bösartigen Nazi-Regime befreit hat, setzt der DLC ein paar Jahre vorher an und erzählt in insgesamt acht ausschweifenden Kapiteln die Vorgeschichte des Überraschungs-Shooters 2014. Zwar müsst ihr dadurch auf viele liebgewonnene Charaktere und damit einige charmante Szenen verzichten, doch bleibt der Kern des Spiels absolut unangetastet.

The Old Blood gleicht dem Hauptspiel spielerisch wie ein Ei dem anderen, sollte euch demnach vor keine Hürden stellen, wenn ihr schon vor einem Jahr in den etwas anderen Krieg gezogen seid. Deshalb sei euch an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich unsere Wolfenstein The New Order Komplettlösung von damals ans Herz gelegt. In dieser lösen wir nicht nur die äußerst umfangreiche Geschichte, sondern geben überdies zahlreiche Hinweise, die auch im DLC noch Anwendung finden.

Wolfenstein: The Old Blood Komplettlösung: Allgemeine Tipps

Um euch das Überleben etwas einfacher zu machen, findet ihr nachfolgend einige Tipps, die ihr auf dem Schlachtfeld beherzigen solltet, wenn euch euer Leben lieb ist.

Mit Gesundheit und Rüstung haushalten
Je nachdem, auf welchen Schwierigkeitsgrad ihr Blazkowicz durch die Weltgeschichte scheucht, sind seine Widersacher mal schwächer und mal knackiger. Weil ihr jedoch nie wissen könnt, was euch als nächstes erwartet oder ob ihr diesen Weg vielleicht sogar noch einmal in Angriff nehmen müsst (Wolfenstein setzt gern mal auf Backtracking) ist es ratsam, nicht zwangsläufig jedes Fitzelchen Gesundheit oder Rüstung aufzunehmen. Schnell kann es passieren, dass ihr einen dummen Fehler begeht und plötzlich beinahe ohne Energie dasteht. Wenn ihr zuvor jedoch ein paar Reserven übrig gelassen habt, könnt ihr keinen kurzen Umweg einlegen und wieder auftanken.

Deckungssystem nutzen
Wolfenstein ist einer der (viel zu) wenigen Shooter, die euch ein stufenloses Deckungssystem zur Verfügung stellen. Mit L1/LB könnt ihr jederzeit in jede Richtung aus der Deckung spähen und euch nur soweit der Schussbahn des Feindes aussetzen, wie unbedingt nötig. Macht davon unbedingt reichlich Gebrauch! Gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden ist diese Mechanik unverzichtbar, da ihr sonst schnell mit dem Gesicht nach unten liegt.

Vorteile ausbauen und nutzen
Ein weiterer Kniff des Shooters sind die sogenannten Vorteile, die wie Perks funktionieren. Diese belohnen euch im Grunde für das Einsetzen bestimmter Waffen oder Fähigkeiten. Habt ihr eine Aktion eine vorgeschriebene Anzahl eingesetzt (etwa aus der Deckung heraus getötet oder im Akimbo-Stil getötet), erhaltet ihr dafür sehr nützliche Belohnungen. Werft deshalb regelmäßig einen Blick ins Menü, um jederzeit zu wissen, welche Vorteile ihr euch noch sichern könnt.

Granaten zurückwerfen
Eure Feinde zählen nicht unbedingt zu den dümmsten, denen man in Videospielen begegnen kann. Besonders fies ist ihre Eigenart, häufig gezielte Granaten zu werfen, um euch aus der Deckung zu locken. Gewöhnt euch deshalb schnell an, Granaten zurückzuwerfen, wenn sie direkt vor euren Füßen landen. Aber Achtung: Das benötigt gutes Timing und Augenmaß! Kommt ihr etwa eine Sekunde zu spät, steht ihr direkt im Zentrum der Explosion und erhaltet so maximalen Schaden. Manchmal kann es deshalb auch klüger sein, lieber die Flucht zu ergreifen — insofern ihr dadurch nicht ins offene Feuer lauft. Hier müsst ihr stets schnell abwägen können.

Unterschiedliche Waffen einsetzen
Old Blood konzentriert sich schon wie das Hauptspiel darauf, euch eine kleine, dafür aber vielseitige Waffenauswahl statt einem riesigen Haufen austauschbarer Schießprügel vorzusetzen. Jede Knarre hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, demnach also auch Situationen, in dennen sie besonders (un-)geeignet ist. Wechselt deshalb je nach Situation die Waffe, um immer das Maximum herauszuholen. Ein netter Nebeneffekt: Ihr schaltet schneller neue Vorteile frei.

Akimbo-System gezielt einsetzen
Es sieht schweinecool aus, keine Frage, aber nicht immer ist die Akimbo-Waffenhaltung die bestmögliche Art, euren Feinden gegenüberzutreten. Zwar habt ihr dadurch das Maximum an Feuerkraft, könnt aber nur noch aus der Hüfte zielen, was enorm ungenau ist, und verbraucht im Extremfall das doppelte an Munition. Setzt den Akimbo-Stil deshalb nur ein, wenn ihr es auf engem Raum mit vielen Feinden zu tun habt.

Schleichen > Schießen
An vielen Stellen lässt euch Wolfenstein ganz bewusst die Wahl, wie ihr vorgehen wollt. Natürlich ist es verlockend, einen auf Rambo zu machen und mit gezückten Knarren durch die Nazis zu mähen. Oft ist es allerdings ratsamer, es erst einmal mit ruhigeren Mitteln zu versuchen. Dadurch könnt ihr nicht nur schweren Kämpfen aus dem Weg gehen, sondern spart auch noch jede Menge Munition, da ein heimlicher Kill von hinten keine einzige Kugel verbraucht. Außerdem könnt ihr immer noch eure Ballermänner sprechen lassen, wenn ihr entdeckt wurdet.

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