Wiped! - Die MMO-Woche – Special

Reloading

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Profilbild von Frank FischerFrank Fischer
19.01.2013

Auf einem kleinen Ausflug zu den Anfängen der MMOGs stellt unser Wiped-Autor einmal mehr fest, wie viel sich im Laufe der Zeit doch verändert hat. Die Grafik ist besser geworden, die Spiele sind eingängiger, bieten mehr Komfort. Doch machen sie auch mehr Spaß? Ein Vergleich mit dem Genre-Urvater offenbart, auf welchem Holzweg sich moderne Entwickler befinden.

Schön und bequem sind sind geworden, unsere modernen Onlinewelten. Weder knurrt dem virtuellen Charakter hin und wieder der Magen, noch muss er sich mit Müdigkeit abplagen. Das Gewicht seiner Ausrüstung meistert er mühelos - angesichts der Berge an Krimskrams im Inventar eigentlich absurd. Dabei zählt Munition nicht einmal dazu - die hat man längst abgeschafft.

Weniger ist mehr? Denkste!

Das ist irgendwie praktisch und über praktische Dinge macht man sich in Computerspielen gemeinhin auch keine Gedanken mehr. Doch gerade das gibt mir zu denken. Wenn ich mir über eine Sache keine Gedanken mehr machen muss - habe ich dann etwas gewonnen oder verloren? Für den Homo Programmicus ist die Sache natürlich klar.

Wenn mein Textverarbeitungsprogramm offensichtliche Tippfehler automatisch aus dem Text haut, ist das echter Komfort und praktisch. Jeder Schritt, der sich automatisieren lässt, macht eine Software eingängiger und erschließt neue Zielgruppen. Das oberste Gebot bei der Entwicklung von Programmen muss also lauten: schneller, einfacher, komfortabler.

Club der Ahnungslosen

Und was sind Spiele anderes als Programme und Entwickler anderes als Programmierer? Verständlich also, dass in den Spieleschmieden dieser Welt nach genau den gleichen Kriterien gearbeitet wird, nach denen in anderen Läden Buchhaltungssoftware, Warenwirtschaftssysteme oder Fahrtenbuchprogramme für das Navigationsgerät entwickelt werden, die uns das Leben nachhaltig erleichtern sollen.

Screenshot zu: ReloadingAlte Tugenden: Ultima Online.

Doch gerade dieses Streben ist es, was die virtuellen Welten in den letzten Jahren immer weiter zurückgeworfen hat. Je praktischer ein Spiel wird, je weniger Funktionen ein Spieler noch überwachen und steuern muss, je weniger Gedanken er sich machen muss, desto uninteressanter und bedeutungsloser wird es. Warum, frage ich mich, lässt man dann konsequenterweise nicht auch noch die letzten Klicks vom Computer ausführen?

Wer kennt sie noch, die alten Tugenden?

Oft habe ich mich gefragt, ob es am Alter liegt oder eine Berufskrankheit ist, wenn ich beim Zocken moderner MMOGs mit allerlei beflügelnden Zaubertränken gegen den Sekundenschlaf ankämpfen muss. Die Antwort darauf lieferte mir ausgerechnet ein kleiner Ausflug zu einem Spiel, das mittlerweile 15 Jahre auf dem Buckel hat und trotzdem oder gerade deswegen keine Müdigkeit aufkommen lässt.

Die Erkenntnis brachte mir ausgerechnet Ultima Online, das Spiel von Altmeister Richard Garriott, durch das ich im vergangenen Jahrtausend überhaupt erst zum Onlinezocker geworden bin und das in einem der vielleicht professionellsten Anläufe mit dem alten Regelwerk neu aufgelegt wurde und seit gestern unter dem Namen Ultima Online Forever am Start ist - inoffiziell, versteht sich.

weiter zu Seite 2: Selbst ist der Avatar
Inhalt
  • 1Weniger ist mehr? Denkste!
  • 2Selbst ist der Avatar
  • 3Ultima Online Forever
  • 4Sins of a Dark Age - New MOBA on the Block?
  • 5Pathfinder Online - es ist vollbracht!
Kommentare 36
Gast
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VoodjinVoodjin24.01.2013 19:21
Nun muss man sich wenigstens keine Sorgen um den guten Support mehr machen.^^
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NojanNojan24.01.2013 19:19
Ja eben gelesen, sau geil!
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scott_tigerscott_tiger24.01.2013 19:18
archeage-online.com/
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Gasttres24.01.2013 19:13
Was wo steht das?
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scott_tigerscott_tiger24.01.2013 19:13
Trion also
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VoodjinVoodjin24.01.2013 18:31
Geile Sache. Auf den Publisher habe ich gehofft. In ca. 30 Minuten fällt das Embargo dann gibts sicher auch News zu. :p
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NojanNojan22.01.2013 16:22
Und wie siehts aus wegen dem Publisher zu AA?
Der für Russland wurde eben bekanntgegeben.... für RUSSLAND.
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Na der Tim!Na der Tim!20.01.2013 15:48
Zum Punkt PvP:

PvP muß meiner Ansicht nach auch irgendwie Sinn machen. PvP sollte nicht nur da sein, um sich als Spieler auszurüsten. Viele normale MMOs mit kleinem PvP-Anteil bieten nur die Möglichkeit, sich mittels PvP einzukleiden, Marken zu sammeln und den Ruf zu steigern. Jedoch wirkt das dortige PvP wie "abgeschnitten" von der Welt. Es integriert sich nicht und ist schlimmstenfalls auch noch Teil einer Instanz.

PvP & Star Wars:

Ich habe es heute wieder erlebt, SW:TOR bleibt auch jetzt für mich das MMO der verpaßten Chancen. So viel verschenktes Potential allein schon bei dem Raumflügen. Anstatt die Spieler automatisch von A nach B fliegen zu lassen oder sie Raumkämpfe auszutragen zu lassen, die sich wie Moorhuhn-Schießen anfühlen, hätte man auch Weltraumschlachten zwischen dem Imperium und der Republik integrieren können. So würde die Fraktionswahl wirklich einen Sinn ergeben und die Spielerraumschiffe wären nicht nur ein simples Transportmittel.

Anstatt alles im Spiel zu automatisieren, wären die Raumflüge ein integraler Bestandteil des Gameplays gewesen. Handel, interplanetare Flüge mit "Weltraumtaxis", Jagd auf Piraten, Kämpfe zwischen den Fraktionen, Schiffswerften für neue Spielerraumschiffe, all das hätte Star Wars für mich interessanter gemacht. So fliegt man leider nur via Ladescreen von Planet zu Planet, verbringt die meiste Zeit auf dem Boden und erledigt Feindgrüppchen für Feindgrüppchen, ohne daß sich dies wie Star Wars anfühlt.

@gamona-drews,

Mir gefällt der Gedanke des zwanglosen PvPs ebenso, das zwar da ist, wenn man es möchte und man Material braucht, aber mich auch in Ruhe läßt, wenn ich nur eine Quest verfolge, die nichts mit Fraktionskonflikten oder Rohstoffen sammeln zu tun hat. PvP könnte ja auch bedeuten, daß eine Gilde einen Außenposten übernimmt und fortan bis zur Rückoberung die Reparaturpreise bestimmen kann oder Reisezoll verlangt. Dann gäbe es gewiss andere, die damit nicht einverstanden sind und die Eroberer stürzen wollen. Und schon ergäbe sich sinnvolles, situationsbedingtes PvP.
Zuletzt editiert am 20.01.2013 15:50
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BeozulBeozul20.01.2013 15:32
Arsat schrieb:


Das sowas heutzutage nicht mehr geht ist einfach auch die Schuld von Wow.


Jein. Eher die Schuld der Publisher. WoW hat Unmengen an Spieler ins Genre gelockt.
Spieler, die vorher wohl nie etwas mit MMOs, geschweige den mit RPGs, am Hut hatten.
Und die Publisher haben sich gesagt: "Hey, soviele potentiellen Kunden, da wollen wir auch welche von haben"

Blizzard hat den entscheidenden Fehler gemacht, zu stark auf die Spieler zu hören und hat aus dem Classic-WoW einen weichgespülten Hello-Kitty Spielplatz ohne Herausforderungen gemacht. Damit hat man einen Großteil der neuen MMO-Generation geradezu zu "No Challenge Warmduschern" erzogen. Und die anderen Publisher haben nachgezogen.
Die Old-School Spieler sind als Kunden völlig in Vergessenheit geraten. Unter anderem, weil sie in der erdrückenden Masse der "Kuschel-Generation" untergegangen sind. Ein Teil dieser Spieler hat sich aus den MMOs zurückgezogen, ein anderer Teil hockt immer noch in "alten Welten" wie UO oder sucht sein Glück in Darkfall und Co.. Und viele zocken aus Langeweile die modernen Theme-Park MMOs und hoffen immer noch auf irgendwas, was dem alten Spielgefühl nahe kommt.

Im Schatten der Publisher müssen sich aber auch die Spielemagazine und Portale gefallen lassen, das sie Mitschuldige sind. Auch sie haben sich der Masse angepasst. WoW wurde als Referenz angesehen. In der Berichterstattung wurde und wird alles mit WoW verglichen. Wer es wagt, etwas anderes auf den Markt bringen zu wollen, wird entweder niedergemacht oder findet in der Berichterstattung schlicht keine Berücksichtigung. Alles muss perfekt und glänzend sein. Titel wie z.b. Darkfall haben da schon verloren.
Publisher und Magazine haben dafür gesorgt, das nur die "New-Generation Weichspüler-Spieler" als vollwertige Kunden gelten und uniforme Pseudo-MMOs den Markt beherrschen. Neue Spiele müssen auf dem Stand des aktuellen WoW sein, fehlerfrei und frei von schwierigen Herrausforderungen, ansonsten haben sie schon verloren.

Aber wiegesagt, die MMO-Welt steckt im Umbruch. Und die Jahrelange gleichgeschaltete Langeweile haben dafür gesorgt, das der alte Weg wieder ein neuer Weg werden könnte. Während die großen Publisher immer noch auf maximale Rendite setzen, könnten Kickstarter und asiatische Studios die nächsten Jahre bestimmend sein. Der Trend geht ( hoffentlich ) wieder in Richtung Old-School.
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gamona-drewsgamona-drews20.01.2013 15:17
Zunjin schrieb:


Dort geht die Autorin eben auch auf das ein was Arsat eben zum open PvP in Sandbox MMOs


Dort geht die Autorin eben auch auf das ein was Arsat eben zum open PvP in Sandbox MMOs geschrieben hat - auch ich brauch das nach Meridian 59 und Ultima Online nicht mehr (das hat mir Darkfall gezeigt) - und warum sie hoft, dass EQ Next mehr in Richtung PvE Sandbox geht. Ich fände das gut, warten wirs ab. :)


Wie ich letztens schon geschrieben habe, hoffe ich auch, dass EQNext ein modernes Fantasy-SWG wird. Crafting als Motor von allem, Nicht-Kampf Klassen, Themenparks als tatsächlich abgegrenzte Themenparks, verbunden über eine Questreihe.

Ein allgegenwärtiges PVP möchte ich ebenfalls nicht. Weder möchte ich wegen einem blöden Zwischenfall mein Leben verlieren noch beim einloggen meine Stadt in Flammen sehen.

Allerdings könnte man wichtige Ressourcen in umkämpfte und weitläufige PVP-Gebiete verlegen die ebenfalls mit Lagern und ähnlichem bebaut werden können - wenn man den Abbau dieser Ressource mit zerstörbaren Steinbrüchen bewerkstelligt und den Transport mit "raubbaren" Kutschen bewerkstelligen muss, dann hat man diese Sandbox-esque Gefühl von allgegenwärtiger Gefahr, kann sich dann allerdings auch in die friedlichen Gebiete zurück ziehen und hat Ruhe.

Die Welt als Bauplatz, Themenpark-Inhalte in Themenparks und PVP in Grenzlanden ... alles nahtlos in einer Welt und doch sauber getrennt, jeder kann machen, was er möchte, niemand wird zu irgendetwas gezwungen.
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GastLarirawiel20.01.2013 14:58
Arsat schrieb:

Das sowas heutzutage nicht mehr geht ist einfach auch die Schuld von Wow. Die Publisher verlangen

Das sowas heutzutage nicht mehr geht ist einfach auch die Schuld von Wow. Die Publisher verlangen einfach Abos in viel zu hohen Zahlen wo den Entwicklern einfach wenig Spielraum lassen und dann ein MMO erstellen, was für die MMORPG Spieler eh nichts ist sondern für die Millionen von MMO Spieler die mit Wow in ein Genre gekommen sind die da eigentlich nichts zu suchen haben.


Das sehe ich absolut nicht so.

Denn von den ganzen WoW-Klonen sind ausnahmslos alle mehr oder weniger gescheitert. Das WoW-Prinzip klappt nur bei WoW und sonst nirgends. Und zweitens, WoW war zu Classic Zeiten bei Weitem nicht so platt und glatt poliert wie es heute ist. Sprich, der Vorwurf passt schon rein von der Zeit nicht da so ein MMORPG schon 6 Jahre Vorlaufzeit braucht. Sprich, die ganzen WoW-Klone müssten eigentlich WoW Classic-Klone sein nur das sind sie nicht. Sie waren schon von vorne herein viel platter und "bequemer". Von daher die Schuld bei WoW zu suchen ist viel zu einfach.

Und ein drittes Problem ist, die ganzen Sandbox-Alternativen sind sowohl technisch wie auch qualitativ ganze Größenordnungen unter WoW gewesen und zwar ausnahmslos alle. Die meisten hatten nicht einmal eine brauchbare deutsche Übersetzung. Und ja, sowas braucht man um halbwegs Fuß zu fassen.

Grüße
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Na der Tim!Na der Tim!20.01.2013 12:58
Arsat schrieb:


Das sowas heutzutage nicht mehr geht ist einfach auch die Schuld von Wow. Die Publisher verlangen


Das sowas heutzutage nicht mehr geht ist einfach auch die Schuld von Wow. Die Publisher verlangen einfach Abos in viel zu hohen Zahlen wo den Entwicklern einfach wenig Spielraum lassen und dann ein MMO erstellen, was für die MMORPG Spieler eh nichts ist sondern für die Millionen von MMO Spieler die mit Wow in ein Genre gekommen sind die da eigentlich nichts zu suchen haben.


Dem kann ich nur zustimmen. Die meisten Publisher wollen viele Kunden, daher versucht man es allen Recht zu machen, bietet PvE-, PvP- & RPG-Elemente, mixt das ganze mit ein bißchen Handwerk von der Stange und rührt das ganze dann mit einem starrem Klassen- & Kampfsystem um. Und fertig ist die WoW- *ups, pardon* MMO-Einheitsbrühe Nr. 227!

WoW war anfangs auch nicht ganz so gleichgeschaltet wie heute. Die Jäger mußten damals noch darauf achten, genügend Pfeile im Köcher zu haben. Heute fehlen die Pfeile und auch der Köcher. Warum? Auch der Schurke mußte seine Gifttinkturen noch selbst herstellen. Es gab noch Dungeons (z. B. Obere Blackrockspitze, Düsterbruch), wo ein spezieller Schlüssel benötigt wurde, um diese überhaupt betreten zu können. Natürlich wurde auch das alles gestrichen.

Diese Planung; auch vor Raids, hatte zu WoW-Classic-Zeiten richtig Spass gemacht. Heute wird sich nur noch anonym über den Dungeonfinder angemeldet, um dann mit einer unbekannten, meisten schweigsamen Söldnetruppe binnen weniger Minuten durch eine Instanz zu rennen. Pausen oder gar Gespräche gibt es nicht mehr oder sind einfach "uncool" geworden. WoW war niemals das Traum-MMORPG, aber zu anfangs auch nicht so verwässert wie heute, wo alle Klassen alles irgendwie können. Erst mit der immer größer werdenden Masse von Spielern wurde es immer mehr verändert und leider auch langweiliger gemacht.

Ich wünschte mir heute ein MMO, was mich wieder richtig fasziniert, weil man sich darüber Gedanken macht, sich Taktiken überlegen muß, die nicht schon überall im Internet stehen, wo es Tiefe in Form von komplexem Handwerk und interessantem Charaktersystem gibt, wo die Welt nicht schon eine erzählte Geschichte zum Nachspielen ist, sondern die Geschichte von den Spielern selbst geschrieben wird und deren Abenteuer.

Ist das denn so unmöglich? Wieso waren die alten MMOs viel tiefschichtiger als die heutigen? Warum hatte DAoC ein so viel besseres PvP als der klägliche Versuch Funcoms bei TSW? Hat der -vermeintliche- Fortschritt dazu geführt, daß die Spieler vielleicht selbst ihr Seelenheil in besserer Grafik und einfacherem Gameplay suchten und dabei WoW so stärkten, daß die wahren Tugenden guter MMORPGs in Vergessenheit gerieten?

Vielleicht ist es ja für uns Spieler schon ein guter Anfang, nicht immer gleich dem lautem Werbegetöse neuer MMOs zu folgen, sondern ein wenig mehr Wiped! zu lesen. ;)

Tim!
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GastZunjin20.01.2013 11:12
Das ist jetzt schon der zweite gute Artikel den ich zum Thema lese. Bei dem anderen ging es um EverQuest Next (www.everquestnext.de), darum was bei alten Spielen besser war, was ein modernes sandbox-style Spiele heute braucht usw.

Wen es interessiert hier der link: massively.joystiq.com/.../the-tattered-notebook-what-does-a-sandbox-look-like-in-norrath

Dort geht die Autorin eben auch auf das ein was Arsat eben zum open PvP in Sandbox MMOs geschrieben hat - auch ich brauch das nach Meridian 59 und Ultima Online nicht mehr (das hat mir Darkfall gezeigt) - und warum sie hoft, dass EQ Next mehr in Richtung PvE Sandbox geht. Ich fände das gut, warten wirs ab. :)
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ArsatArsat20.01.2013 02:19
kulo schrieb:
Ich habe zwar nie UO gespielt, aber was du da beschreibst, lieber Frank, trifft den Nagel auf den
Ich habe zwar nie UO gespielt, aber was du da beschreibst, lieber Frank, trifft den Nagel auf den Kopf.Warum ist es anscheinend nicht möglich ein UO im modernen Gewand zu erschaffen?

Naja das es kein UO2 gibt war ja EAs Schuld. Die Ideen dafür waren seiner Zeit weit vorraus und die Grafik war auch sehr gut.
Aber Ea wollte keine Konkurrenz im eigenen Haus. EA hat eh komische Ideen ***

Das sowas heutzutage nicht mehr geht ist einfach auch die Schuld von Wow. Die Publisher verlangen einfach Abos in viel zu hohen Zahlen wo den Entwicklern einfach wenig Spielraum lassen und dann ein MMO erstellen, was für die MMORPG Spieler eh nichts ist sondern für die Millionen von MMO Spieler die mit Wow in ein Genre gekommen sind die da eigentlich nichts zu suchen haben.

Man stelle sich einen Deathmatch Online Shooter vor, wo alle auf einmal RP machen und man als RPKler gebannt wird.

Sowas war Wow fürs MMORPG Genre.

Frühers hat man sich auch einfach mehr Zeit fürs MMORPG genommen. Da hat man sich ja schon über 1 % mehr Magie gefreut. Heutzutage reicht das als Erfolg den meisten einfach nicht.
EQ1.. Da musste man schon viel Zeit mitbringen um Gruppen zu suchen, wenn man keine Stammgruppe hatte. Wie oft ist man da in ner Zone gesessen und hat kleine Gegner gekillt bis endlich mal eine Gruppe zusammen kam und man dann auch noch an der Reihe am Spot war. Da war ja nix mit Instanzen und alle Gegner für alle... Wer da Spots geklaut hat würde ausgenuked...

Seit SWG muss ich sagen ich will aber auch kein SandboxMMORPG mehr mit Open PvP. Ich hab mich dafür viel zu arg in UO und Meridian59 aufregen müssen. PvP Optional überall wie in SWG und Sandbox wäre nett, aber Sandbox muss ja leider immer Open PvP sein... :(

*** EA hat ja auch ein echt gutes Battletech Spiel nach der Beta einfach nicht erscheinen lassen, dabei waren die Mechs zu der Zeit gut dargestellt und die Schlachten sehr spaßig. Leider gabs da noch kein F2P und als Abomodell wars halt einfach zu teuer...
Zuletzt editiert am 20.01.2013 02:24
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EvelynEvelyn20.01.2013 01:31
zum Thema Publisher von Archeage würde ich auch auf Gameforge tippen.

Aber egal wer es sein wird, man sollte jedem ne Chance geben, egal wie schlechte Erfahrungen man gemacht hat. Es kann immer besser werden :-)
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Gastjup20.01.2013 00:40
Grundsätzlich wurde hier das eigentliche Problem heutiger Spiele richtig beschrieben. Leider fehlte letztenedlich doch der Mut, die Wurzel allen Übels anzusprechen: Die Community. Die bekommt nur das, was sie auch bezahlt.
Die hiesige "Presse", falls man es denn als solche bezeichnen möchte, tut natürlich auch ihren teil dazu. aber die ist wohl kaum zur selbstreflektion fähig. besonders nicht auf dieser seite....
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BeozulBeozul19.01.2013 17:04
Großartiger Artikel der ein Problem der "modernen" MMOS treffend beschreibt.
Es gibt kaum noch Herausforderungen und das spielen ansich ist zu einem stumpfen "Knöpfe drücken" und von "A nach B" eilen verkommen.
Glücklicherweise scheint sich die MMO-Branche gerade in einem Umbruch zu befinden. Daher hoffe ich, das irgendwann doch noch mal ein UO in modernerem Gewand das Licht der Welt erblickt.
Ich bin überzeugt davon, das es genügend Fans finden würde. Die "Autopilot-Generation" bleibt halt bei ihren Theme-Park Varianten ( und das ist auch gut so )
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Thyariol von ArdensalThyariol von Ardensal19.01.2013 16:21
Toller Artikel, vor allem der Teil über das Problem mit den heutigen AAA-MMOs.
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AladanAladan19.01.2013 16:19
IceCube_SubZero schrieb:
Zur Zeit hab ich so gar keine Lust auf MMO´s.
Mal kucken ob mir Archeage zusagt.

Skyrim hab ich
Zur Zeit hab ich so gar keine Lust auf MMO´s.
Mal kucken ob mir Archeage zusagt.

Skyrim hab ich nach 130 Stunden auch endlich durch :D
Nun weiß ich nicht was ich an Offlinetitel zocken soll :(


Falls du eine PS3 oder Xbox 360 hast kann ich dir Dragons Dogma empfehlen, ein teilweise Knüppelhartes, aber echt episches Open World Spiel ;-)
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scott_tigerscott_tiger19.01.2013 16:09
kulo schrieb:
Warum ist es anscheinend nicht möglich ein UO im modernen Gewand zu erschaffen?


Das ist so ähnlich wie in der Fotografie mit SW-Bildern. Motive ohne besondere Bedeutung bekommen durch die Umwandlung plötzlich mehr Aufmerksamkeit und eine Spur von Nostalgie :)
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monnormonnor19.01.2013 14:59
kulo schrieb:
Warum ist es anscheinend nicht möglich ein UO im modernen Gewand zu erschaffen?

Weil die zielgruppe dumm und faul ist, also würde es keine kunden haben.
Zuletzt editiert am 19.01.2013 18:40
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ZaruxZarux19.01.2013 14:33
Bei MMOs wie z.b. WoW habe ich auch sehr schnell Questtexte mehr keine gelesen.
Bei Spielen wie Skyrim oder Fallout ist das was anderes.
Da habe ich mir jedes Tonband in der hintersten Höhle am **sch der Welt angehört, jedes hatte eine kleine Geschichte zu erzählen.
Bisher hat mich da noch kein MMO Stimmungsmäßig so gefesselt wie z.b. Skyrim oder Fallout, wo ich mich mittendrinne fühle.

Das MMO auf das ich mich zur Zeit am meiten freue is Archage, gerade weil es das gegenteil macht, man muss wie es scheitn wieder viel von Hand machen.
Ressourcen sammeln, schiffe / anderen Krams bauen, tauchen, entdecken, Handwerk...das sind Sachen auf die ich mich freue, ich bin ein Freund des "Umständlichen".
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IceCube_SubZeroIceCube_SubZero19.01.2013 14:31
Zur Zeit hab ich so gar keine Lust auf MMO´s.
Mal kucken ob mir Archeage zusagt.

Skyrim hab ich nach 130 Stunden auch endlich durch :D
Nun weiß ich nicht was ich an Offlinetitel zocken soll :(
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Gastmhm19.01.2013 14:12
Gegnar schrieb:
Aber der Vorwuft mit dem zu viel Automatisiert stimmt schon. Wer liest noch Questexte? Gibt ja
Aber der Vorwuft mit dem zu viel Automatisiert stimmt schon. Wer liest noch Questexte? Gibt ja Questhelper usw. Die Entwickler haben die neue Spielergeneration aber selbst so weichgespühlt erzogen.


komischerweise trifft das ja fast nur auf mmos zu, singleplayer spiele sind da nicht so betroffen ( skyrim ftw!, wenn man die richtigen mods hat ;) )
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GegnarGegnar19.01.2013 13:59
pro7 sat1 publisher?

Aber der Vorwuft mit dem zu viel Automatisiert stimmt schon. Wer liest noch Questexte? Gibt ja Questhelper usw. Die Entwickler haben die neue Spielergeneration aber selbst so weichgespühlt erzogen.
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Cab007Cab00719.01.2013 13:59
UO zu seiner Zeit war ganz ok, auch mein erstes mmo

die automatisierung.....ich habe zum bsp. in Rift und Wow versucht die rotationen mit makros oder einer g15 tastatur zu optimieren, in dem glauben weniger zeit zwischen den tastenanschlägen und weniger denken bei der rota würde die dps erhöhen

dem war auch so...nur es ist genau das passiert was in dem artikel steht...die automatisierung läßt einen nur busfahren und zuschauen und das war sowas von öde
ich habs dann wieder auf die alte art gemacht und die spiele blieben interessant

die ganzen schnickschnacks zum bsp mit addons was man anderes automatisieren kann, ja es geht schneller aber macht alles uninteressant

ich glaube es wie fastfood heutige mmos, man konsumiert schneller und ist nie satt

natürlich einen gewissen standard an komfort möchte man heutzutage schon noch, zum bsp. wäre UO zwar vom gameplay nach wie vor top aber alleine die grafik stößt einen ab

gibts keine mischung aus beiden welten, gute darstellung mit menschlicher steuerung und realer welt, wo man nicht das gefühl vom *busfahren* hat ?
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GastUO mit RP am besten.19.01.2013 13:54
www.vespertales.de
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VoodjinVoodjin19.01.2013 13:22
Lyasa schrieb:
pro7.sat1 inc

Nein Gameforge
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LyasaLyasa19.01.2013 12:42
Voodjin schrieb:
Wenn es wirklich der Publisher ist, von dem ich gehört habe, dann gute Nacht.

pro7.sat1 inc
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VoodjinVoodjin19.01.2013 12:34
Wenn es wirklich der Publisher ist, von dem ich gehört habe, dann gute Nacht.
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scott_tigerscott_tiger19.01.2013 11:53
Wenn man nach Gerüchten im Netz sucht, wird oft NCSoft für Archeage genannt. Aber das Gerücht hält sich schon lange.
Zuletzt editiert am 19.01.2013 11:55
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KratianosKratianos19.01.2013 11:21
"und wir werden uns vortrefflich darüber streiten können, ob die Nachricht nun gut oder schlecht für uns und unser sehnlichst erwartetes ArcheAge ist"

Ich hab ein sehr sehr sehr sehr sehr ungutes Gefühl dabei :x
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GastGnarissa <319.01.2013 11:19
Ich bin froh das sich für ArcheAge ein Publisher gefunden hat. Hauptsache es ist nicht Pro7-Sat.1-Games!
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wormywormy19.01.2013 11:09
Da die meisten der heutigen MMOs der Kathegorie Thempark angehören, sollte man auch Everquest (von1999) erwähnen.
Zuviel Zuladung (Münzen hatten ein Gewicht) konnte dazu führen, dass man sich nicht mehr bewegen konnte, wer keine Nahrung/Wasser hatte, konnte nicht mehr kämpfen vor Müdigkeit.

Das Spiel wurde im Laufe der Zeit auch "blizzardisiert", so dass man einige dieser Herausforderungen im aktuellen Spiel nicht mehr geniesen kann.

Es gibt auch hier ein Projekt, das den alten Stand erhalten möchte
www.project1999.org/
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kulokulo19.01.2013 11:08
Ich habe zwar nie UO gespielt, aber was du da beschreibst, lieber Frank, trifft den Nagel auf den Kopf.Warum ist es anscheinend nicht möglich ein UO im modernen Gewand zu erschaffen?
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GastRebereh19.01.2013 10:52
... schön beschrieben was mir an heutigen Spielen so abgeht aber ich fürchte das dies in der Tat ein "Generationsproblem" sein könnte ... :-/ ... es ist ebn in der heutigen Zeit schwer zu vermitteln weshalb etwas "unbequem" sein sollte oder warum ich dort mehr Fleiss als nötig hineinstecken sollte ... vllt. besteht die Hoffnung darin das die "jüngere" Spielergeneration auch älter wird und sie eines Tages nach einer größeren Herausforderung sehnt und somit sich der Markt neu ordnen müsste ...
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