Als “Jahr der MMOGs” wurde 2012 einst eingeläutet - doch es kam ganz anders. Eine Fehlentscheidung jagte die nächste und nach einer ganzen Reihe von Flops scheint die Branche am Ende. Ist nun wirklich aller Tage Abend? Müssen wir in Zukunft tatsächlich zum Controller greifen oder gar auf dem Smartphone zocken? Unser Wiped-Autor analysiert das vergangene Jahr, um eine Prognose für die Zukunft aufzustellen.
Wir MMOG-Fans sind ein ausgesprochen geduldiger Menschenschlag. Das müssen wir auch sein - immerhin nimmt die Entwicklung eines heiß ersehnten Titels rund fünf Jahre in Anspruch, in denen allerhand passieren kann. Und die Geschichte hat uns längst gelehrt, dass tatsächlich auch immer etwas passiert. Entweder geht dem Studio unterwegs das Geld aus oder dem Chefentwickler die Ideen.
Ein neues, altes Spiel
Im besten Falle erscheint das Spiel und wird den Erwartungen der Fangemeinde nicht gerecht. Das ist auch schwierig, denn die Jahre, die von der Konzeptionierung bis zur Fertigstellung vergangen sind, lassen selbst den neusten Titel am Tage der Veröffentlichung schon wieder alt aussehen - wenn nicht technisch, dann zumindest in Sachen Spielmechanik.
Fragt man in der Community nach den Flops des Jahres 2012, bekommt man höchst unterschiedliche Beispiele genannt. TERA ist ganz vorne mit dabei - ein Spiel mit einem äußerst kurzweiligen Kampfsystem, dessen Entwickler sich bei der Endgame-Mechanik völlig verrannt haben, indem sie ausgerechnet westliche MMOG-Konzepte zu übernehmen versuchten, statt auf den eigenen Entwicklungen, im konkreten Fall Lineage 2, aufzubauen.
Gestern noch umjubelt, heute schon deinstalliert
Auch World of Warcraft wird von der kritischen Community regelmäßig als Negativbeispiel genannt. Zwar hat Blizzard seiner fernöstlich angehauchten Panda-Thematik unbestritten einige Spieler zurück nach Azeroth gelockt, der große Ansturm blieb allerdings aus. Insbesondere die Ausrichtung auf Daily Quests kommt gar nicht gut an, denn sie sind der Inbegriff eines Themeparks und genau davon hat man wahrlich die Nase voll.
TERA: Flop des Jahres?Anfangs noch als absoluter Heilsbringer umjubelt, wurde auch Guild Wars 2 viel zu schnell langweilig. Die als dynamisch angepriesenen Events sind weder neu noch spannend, dem Arena-PvP blieb der erhoffte Sprung in den E-Sport verwehrt und das Welten-PvP war zwar für ein paar Wochen interessant, auf Dauer jedoch zu unbedeutend und unausgegoren. Zukunftsweisend war allein das Geschäftsmodell.
Was nützt ein geschenkter Gaul, wenn er lahmt?
Die Konsequenzen, die sich daraus für die Branche ergaben, erkannte Funcom viel zu spät. Man wollte mit The Secret World ein zugegeben überdurchschnittlich gutes Online-Abenteuerspiel als MMOG verkaufen. Mit 200.000 Spielern allerdings lässt sich ein solches Vorhaben nicht stemmen und so landete ein Teil des Teams samt Lead Designer auf der Straße. Sein Nachfolger ließ die Monatsgebühr dann kurz vor dem Weltuntergang fallen - mit bislang recht ordentlichem Erfolg.
Dass es allerdings nicht damit getan ist, das Geschäftsmodell umzustellen, davon kann man bei BioWare ein Lied singen. Von den Erfolgsmeldungen einschlägiger Free-To-Play-Publisher geblendet, beschnitt man die freie Version von Star Wars: The Old Republic um derart wesentliche Funktionen, dass die Community rebellierte und die meisten Altspieler dem Spiel gleich komplett die Treue versagten.
























Gruß
Genau das ist das Problem der "neuen" Spiele, bzw. das Glück für Activision.
WoW ist auch nur eine Kopie von Everquest - und seit 1999 hat sich im Bereich Themepark nicht viel getan.
Es gab irgendwann Instanzen, da die Spieler den direkten Wettbewerb mit anderen Spielern nicht wollten.
Dann gab es diese unsäglichen täglichen Wiederholquests, da diese billig zu produzieren sind und den Profit des Publishers maximieren.
Das hat ganz verschiedene Gründe, es hat aber nur bedingt etwas damit zu tun, weil diese Spiele so gut wären. Ganz im Gegenteil, es gibt wohl kaum ein MMO, bei dem sich die Stammspieler so sehr über die Qualität des selbigen beschwert hätten, wie bei WoW, oder seinerzeit auch HdRo. Gerade bei Lotro sind die Spieler eigentlich schon seit Moria am Meckern, und nicht zuletzt seit Mirkwood.
Warum spielen es dann dennoch immer noch so viele? Mal davon ab, dass mit der Zeit natürlich auch immer neue Spieler dazu gekommen sind, mangelt es einfach auch an Alternativen. Ohne insbesondere WoW nun allzu schlecht machen zu wollen, einer der Gründe warum es noch immer so läuft, ist schlicht, weil es keine Alternativen gibt, oder aber die gegebenen Alternativen im Grunde nicht besser oder schlechter sind.
Aber auch die Glanzzeiten von WoW sind vorbei, wenn auch sich das nicht so extrem bemerkbar macht, wie bei anderen MMOs, schlicht weil natürlich deutlich mehr Stammspieler da sind. Heute ist es aber mehr denn je so, dass sehr viele Spieler nur noch wiederkommen wenn ein neues AddOn kommt, und dann spielen sie es für ein paar Wochen und Monate. Aber zwischen den AddOns durchhalten tun auch nur noch die Hartgesottenen.
Gerade bei WoW, aber sicher auch bei LotRo, kommt natürlich auch so etwas wie der Kult, und Nostalgie hinzu. Für viele Spieler war WoW das erste MMO, und bei solch einem MMO vergisst man gern mal, welche Fehler es hat, und sieht nur die guten Seiten. Geht mir heute noch so mit DaoC. In meiner Erinnerung ist es DAS MMO, aber bei Licht betrachtet stimmt das natürlich nur bedingt. Man erinnert sich gern an die guten Zeiten.
Aber klar - Man muss eben auch erkennen, dass +-80% der aktuellen MMOs nur bedingt von WoW variieren, meist in Detailfragen, und deswegen fragen sich die Spieler auch, warum sie denn wechseln sollen, wenn es eh das Gleiche mit anderem Anstrich ist. Das bedeutet am Ende aber nicht, dass WoW so gut wäre, das war es eventuell mal, die anderen MMOs sind schlicht nur nicht besser, oder gar anders. Deswegen hat WoW auch heute ohne Frage noch immer seine Daseinsberechtigung. Blizzard indes wird dann spätestens mit Titan liefern müssen, und dann wird sich zeigen, ob sie gegen echte NextGen-MMOs anhalten können, wie auch immer diese aussehen mögen, oder was auch immer sie ausmacht.
lies doch mal was du schreibst und dann denk nochmal nach...
@HSVwowfanboy
ist ja
lies doch mal was du schreibst und dann denk nochmal nach...
@HSVwowfanboy
ist ja super das mit den müriaden dailys in wow, dass dein endcontent gesichert ist, da wird dir dann später auch dein altenheim mehr als genug beschäftigung bieten.
themepark bietet absolut keine langzeitmotivation. muss jetzt nicht alles doppelt argumentieren, steht alles in den ausgaben des herrn fischers.
leute die weniger als 10h ("casuals") in der woche zocken sollten einfach kein mmog kaufen dürfen und das jammern, dass man alles sehen muss/will weil man geld bezahlt, lassen, sich nicht an einer themepark vs sandbox diskussion teilnehmen dürfen (mangels erfahrung) und mich und alle sandbox (eve/darkfall) veteranen mit ihren fanboytum verschonen.
long live the night crew alliance o/
na du scheinst ja echt voll den plan zu haben, themeparkmmos bieten also keine langzeitmotivation, ahso? und warum ist dann das erfolgreichste mmo was seit fast 8 jahren läuft ein themeparkmmo und warum spielen dann etliche leute seit jahren wow oder lotro bzw. kehren immer wieder zurück?
lies doch mal was du schreibst und dann denk nochmal nach...
Hmm? Sag mir lieber konkret, was genau da deines Erachtens nach nicht stimmt.
Die Kernaussage war, dass sich viele Spiele durchaus halten könnten, sofern der Betreiber sich mit dem "kleinen" Spielerkreis zufrieden gibt und nicht nach den Millionen giert.
Okay, SWTOR muss am Ende des Liedes tatsächlich die Lizenz neu verhandeln und sich dann wirklich dementsprechend zwingend auf einen bestimmten grünen Zweig befinden, aber bei Spielen ohne Lizenz bleibts eigentlich bei meiner Aussage.
lies doch mal was du schreibst und dann denk nochmal nach...
@HSVwowfanboy
ist ja super das mit den müriaden dailys in wow, dass dein endcontent gesichert ist, da wird dir dann später auch dein altenheim mehr als genug beschäftigung bieten.
themepark bietet absolut keine langzeitmotivation. muss jetzt nicht alles doppelt argumentieren, steht alles in den ausgaben des herrn fischers.
leute die weniger als 10h ("casuals") in der woche zocken sollten einfach kein mmog kaufen dürfen und das jammern, dass man alles sehen muss/will weil man geld bezahlt, lassen, sich nicht an einer themepark vs sandbox diskussion teilnehmen dürfen (mangels erfahrung) und mich und alle sandbox (eve/darkfall) veteranen mit ihren fanboytum verschonen.
long live the night crew alliance o/
Ich glaube selbst die Magische 500.000 die hier immer wieder durch die Gegend flattert ist meines Erachtens noch zu hoch. Das war damals immerhin so die Everquest-Spitzenmarke. Und seitdem ist die Branche deutlich routinierter, das Genre weiter vebreitet und die Technik billiger. (laut Arenanet)
Die meisten Spiele, die eingestellt oder auf FreeToPlay umgestellt werden, sind eher Opfer von zu hohen Erwartungen seitens Geschäftsleitung oder Aktionären.
@Mendagir
Einen Blumentopf möchte ich auch gar nicht. Mir würden 50-100 Tausend Spieler reichen die im Moment schlicht und einfach ignoriert werden und die sicher bereit wären ein adäquates und mit einem passablen Budget entwickeltes Spiel mit 10-15€ im Monat zu unterstützen.
Und es werden bald 10 Jahre sein seit dem ich EVE kennengelernt habe. Und ich erinnere mich an die Zeiten mit knapp 10 bis 15 Tausend Spielern, als aus einigen Spielemagazinen höhnisch zu vernehmen war das auf jedes System in EVE ein Spieler kommt. Aber trotz Kritik an den vielen Ecken und Kanten und obwohl WoW EVE im Nacken saß ist es als Sandbox gewachsen.
SW:TOR ist aber durch und durch ein Themenpark. Selbstverständlich müssen da die Spieler ständig gefüttert werden sonst verschwinden sie wieder.In einer Sandbox können und sollen sie sich aber auch selbst beschäftigen, ohne das der nächste Raid nachgeschoben werden muss. Und wenn ich einige SW:G Spieler richtig verstanden habe haben sie sich eher so geäußert: behaltet euer TOR und lasst uns unser G. Und das bei einem uraltem Spiel das sich aber finanziell wohl immer noch rentiert hat.
Diese: „Das wird doch nichts“ Aussagen sind doch bestenfalls Spekulativ. Es gibt im Moment ein größeres aktives und bekannteres Sandbox Spiel: EVE. Und das erfreut sich bester Gesundheit. Die kleineren kaum bekannten wie z.B. Darkfall oder Perpetuum halten sich auch irgendwie am Leben und das ohne großes Budget.
Ich gebe zu das es Irrsinn wäre 200 Millionen in ein reines Sandbox Spiel zu stecken, das war es auch bei einem Themenpark und bei jeder Kombination der beiden wäre es das auch. Aber eine anständige Summe wäre doch wohl machbar so 10 Millionen für den Anfang.
Und ich sage nicht das Themenpark Elemente nicht in eine Sandbox sollen aber wenn die Ressourcen beschränkt sind, und das sind sie immer, dann soll man sich erst einmal auf die Sandbox konzentrieren. Es ist unmöglich das ein MmoRPG zu Release vollständig fertig ist und da sollte man doch vielleicht die Gruppe ein kleines bisschen zufriedenstellen die aller Wahrscheinlichkeit nicht gleich wieder abspringt. Und so leid mir das tut dies sind nun mal nicht die Themenpark Besucher. Selbstverständlich gibt es da auch Ausnahmen.
Woher kommt eigentlich diese Paranoia vor dem PVP? Ich kenne DAoC und dort war diese Trennung Teil des Spielprinzips. Bei UO hat es seinerzeit etwas überhand genommen, so mit Playerkillern. Die PVP Server wie z.B. AoC haben mir auch Schauer über den Rücken gejagt, vor Abscheu aber nicht vor Schrecken. Das EVE System ist doch aber wohl sehr gut und ausgewogen, was spricht denn dagegen?
Eine weitere Frage: Wenn Ihr die Möglichkeit hättet so ein Spiel zu entwickeln, würdet ihr ein Themenpark Spiel mit Sandbox Inhalten machen oder eine Sandbox mit Themenpark Anteil. Überlegt mal wo der Unterschied ist und für was ihr euch entscheiden würdet. Es gibt übrigens kein richtig und falsch. Ist nur eine Frage des Geschmacks.
ich habe vor 2 jahren mit wow aufgehört, weil die leute "dailies" immer falsch
ich habe vor 2 jahren mit wow aufgehört, weil die leute "dailies" immer falsch geschrieben haben.
dailies! nicht daylis, dailys oder daylys ;)
daylis....kommt von day, also täglich, wieso dailis?
Genauso interessant übrigens Wörter die auf ed enden, z.B. cached, oder punched. Nach neuer und alter Rechtschreibung werden diese Wörter im Deutschen abgewandelt und enden auf t, also cacht, oder puncht. Da sich das aber echt blöd liest, macht es eigentlich niemand, obwohl es eigentlich richtig wäre.
ich habe vor 2 jahren mit wow aufgehört, weil die leute "dailies" immer falsch
ich habe vor 2 jahren mit wow aufgehört, weil die leute "dailies" immer falsch geschrieben haben.
dailies! nicht daylis, dailys oder daylys ;)
Nun beugt sich die deutsche Grammatik aber nicht den englischen Regeln und somit ist bei uns tatsächlich Dailys die richtige Form.
ich habe vor 2 jahren mit wow aufgehört, weil die leute "dailies" immer falsch geschrieben haben.
dailies! nicht daylis, dailys oder daylys ;)
Eine Sandbox sollte sich zuallererst darum kümmern eine Sandbox zu werden. Die Themenparkelemente,
Eine Sandbox sollte sich zuallererst darum kümmern eine Sandbox zu werden. Die Themenparkelemente, die ja auch Zeit und Geld kosten, können dann in aller Ruhe nachgereicht werden wenn alles läuft. EVE hat auch so angefangen und bis jetzt halten sie sich wohl dran. Und es sollte bescheiden sein, also kein Nischen Rollenspiel das zwei Millionen Abos rechnet.
Damit gewinnst Du heute aber keinen Blumentopf mehr. Eve ist langsam gewachsen. Es hatte zu Anfang wenig (aber genug) Spieler, um sich zu tragen und weiter entwickelt zu werden. Jetzt, wo es vielerlei Inhalte gibt, ist es das wohl einzige MMORPG, das in den letzten Jahren eine stetig wachsende Spielerzahl verbuchen konnte.
Wenn man heute neue Spieler gewinnen will, dann darf man nicht wichtige Features nachreichen, die müssen von Anfang an im Spiel sein (siehe SW:TOR ... leider als Negativbeispiel). Weder Themepark noch Sandbox allein werden auf dem aktuellen Markt was reissen können. Die Spielerschaft ist größer und anspruchsvoller (sowohl quantitativ wie qualitativ) geworden. MMO's sind keine Nischenspiele mehr, die von einer eingefleischten Community gespielt werden.
Der nächste große Wurf am MMO-Markt wird meiner Meinung nach das MMO werden, welches vom Start weg sowohl Themepark (für Story und Einführung in die Welt und die Spielmechanik, präsentierte Unterhaltung) als auch Sandbox (individuelles gestalten seiner Umwelt, spielergenerierte Inhalte, sinnvolles Handwerk, komplexe Abhängigkeiten die Zusammenspiel in bestimmten Bereichen erfordert wie z.B. Städtebau) vereint (man stelle sich SW:TOR + SW:G in einem Spiel vor :-)). Dazu gehört meiner Meinung nach auch eine Trennung von PvE und PvP (wie z.B. in DAoC oder SW:G). Heissester Anwärter darauf ist im Moment wohl Archage gefolgt vonEverquest:Next Generation. Nach den MMO-Veröffentlichungen der letzten Jahre muss man hier aber auch erstmal abwarten, welche der Hoffnungen erfüllt werden und welche nicht.
Gruß,
Mendagir
Man zieht entweder mit oder man fühlt sich im alten Spiel allein gelassen. Ich verliere die schnell die Lust, wenn ich alleine spielen muss, für mich ist der soziale Faktor beim MMO wichtig, sonst könnte ich eben auch einen Singleplayer spielen.
Ich finde Archage Online sieht interessant aus, ich hoffe, dass man von diesem Spiel einiges erwarten kann. Mal schauen
Ich persönlich freue mich sehr über den Trendwechsel, zeigt er doch auch nur zu deutliche dass viele Spieler die Schnauze voll haben von leeren Versprechungen und halbgaren Betaversionen. Es findet ein Umdenken statt - davon darf es in Zukunft gerne etwas mehr sein!
naja abwarten, klar ist wandel immer gut aber wenn wir jetzt nur noch mit zig sandboxmmos überschüttet werden bringt das auch nichts. ich find es wie gesagt auch krass das immer so zu trennen, ein mmo kann doch beide elemente vereinen. bei einem themepark vermisse ich schon oft einfach mehr mein ding machen zu können. man klappert die regionen ab, farmt mats und items, crafted, raidet und macht dailys aber dazwischen ist kaum platz irgendwas individuell zu gestalten/erschaffen. bei sandboxmmos liegt auf letzterem der schwerpunkt aber es hat oft leerlauf und den welten fehlt es teilweise an einer gewissen tiefe weil keine richtige story usw. wirklich in szene gesetzt wird.
ich hoffe nur dass wir jetzt nicht mit unmengen an mittelmäßigen sandboxmmos überflutet werden, denn da ist auch ganz schnell ein overkill und langeweile am start. ich finde die einzelnen hersteller sollten sich genau überlegen was sie machen und wenn sie damit ansprechen wollen. ich fänd es viel idealer wenn jedes game seine eigenheiten hat und man nicht mehr so einen einheitsbrei fährt wie in den letzten jahren. alle wollten auf den wowzug aufspringen und das ergebniss waren massig mmos die sich im grunde alle ziemlich ähnlich waren. wenn sich jeder mehr spezialisieren würde, dann würde das auch spieler die das jeweilige konzept anspricht länger binden und es würde nicht so ein extremes mmohobbing stattfinden wie in letzter zeit. so können mmos auch nicht wirklich lange überleben bzw. erfolgreich sein, man brauch eine fanbase, leute die länger dabei bleiben und nicht wie die heuschrecken in scharen über jeden neuen titel drüber rushen und danach oft nur verbrannte erde und leere server hinterlassen.
Es ist für mich gerade das faszinierende an den Sandboxkonzept das man seiner Welt ausgeliefert ist und nicht wie bei Themenpark-MMOGs in eine Art betreutes Wohnen alles vorgeführt bekommen. In einem guten Sandbox-MMOG sollte man den "Schutz vor PvP" durch soziale Verhältnisse erreichen. So sorgen dann die Spieler auch selbst für Content, wenn zum Beispiel ein Playerkiller gejagt wird...
Ausserdem finde ich das ein anständiges MMOG auch auf solche Sachen wie Level vollkommen verzichten sollte. Leveln ist sch***ße. Das macht doch keiner gerne und ergibt auch irgendwo beim Sanboxkonzept kein sinn.
Wenn einem der PVP Still nicht gefällt dann muss oder sollte man sich halt ein anderes Spiel suchen, auch wenn es schade ist wenn man ihm keine Chance gibt. Es gibt genug Spiele die einem diesen Wunsch erfüllen, aber es gibt auch Spieler die eben dies Suchen und leider kaum etwas brauchbares finden. Ich schätze das System bei EVE: Jeder kann jeden überall angreifen, solange man mit den Konsequenzen klarkommt. Und das ist es wohl was einige Spieler aber auch Entwickler vergessen. Konsequenzen verleihen dem Ganzen doch erst die richtige würze. Ich erinnere mich an den Start von AoC und die dortigen PvP Server. Dieses chaotische Abschlachten ohne Sinn und Folgen. Und es gab tatsächlich Spieler die dies verteidigten und meinten es sei PvP für „ganz Harte“.
Eine Sandbox sollte sich zuallererst darum kümmern eine Sandbox zu werden. Die Themenparkelemente, die ja auch Zeit und Geld kosten, können dann in aller Ruhe nachgereicht werden wenn alles läuft. EVE hat auch so angefangen und bis jetzt halten sie sich wohl dran. Und es sollte bescheiden sein, also kein Nischen Rollenspiel das zwei Millionen Abos rechnet.
@madschac
Die Spiele sind so Zeitaufwändig wie man sie haben möchte. Vorausgesetzt sie bitten genug Inhalt. In Eve kann ich von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden zeit verbringen, ähnliches galt auch für UO. Und die Urväter hatten auch noch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Meine Dsl Leitung mit Flat-Rate habe ich hier erst 2002 erhalten, davor war es stets ein hoffen und bangen vor der Telefonrechnung.
Ich für meinen Teil muss da leider ein klein wenig widersprechen. Das Ausmaß des Unterschieds hängt wohl eher von den Spielen ab. Und um jetzt konkrete Aussagen oder Urteile zu treffen gibt es zu wenig Sandboxen auf dem Markt. EVE und UO sind wohl die größten und bekanntesten. Und da sind die Unterschiede schon beachtlich.
An das Rollenspiel in z.B. WoW konnte ich mich nie gewöhnen. Kann sein das ich auch an die falschen geraten bin aber es war immer zu, naja, Textlastig und eingeschränkt. In UO, ok überwiegend freeshard, konnte ich ein Bauer sein, ein Holzfäller, ein Abenteurer etc. In WoW kann ich mich als alles mögliche bezeichnen und der nächste kommt angelaufen und ich bin wieder meine Klasse. wenn in EVE jemand eine Rasse oder Fraktion nicht mag ist das schon mehr RP als in vielen anderen Spielen. Und wenn ich allein aufgrund meiner Vorstellungskraft die Barrieren überwinden muss die mir die Engine gibt wechsle ich lieber zum Pen and Paper, oder LARP.
Diese Berufe wie Ingenieur, Angler etc. sind dort doch nur Hobbys in einem Hobby. Reiner Zeitvertreib. Der Hexenmeister bleibt ein Hexenmeister, er hat nur einen hohen Skill beim Kräuter pflücken. Und wenn ich jetzt das Ingenieurswesen aus dem Spiel entferne so bleibt doch der große Kern erhalten, die meisten würden es gar nicht merken. In Vanguard hat ein Spieler sich darüber aufgeregt das die beste Ausrüstung im Spiel von Spielern hergestellt werden konnte und das dies doch nicht sein könne. In EVE wird der Großteil aller Waren von Spielern hergestellt und verbraucht. Es ist undenkbar das Mining oder die Produktion zu entfernen. Oder das PVP oder das Missionruning alles interagiert miteinander und ist aufeinander angewiesen.
Das Exploring habe ich immer geliebt. Bis Warhammer Online mich eines besseren belehrt hat. Ich habe mich am Anfang ein wenig verlaufen, typisch für mich, und mir die Gegend angesehen. Am Anfang war ich beeindruckt. Nur dann musste ich schnell feststellen das mich das Spiel auch wirklich überallhin führt wenn ich nur fleißig queste. In DAoC habe ich noch mit meiner Gruppe nach Fleckchen gesucht die unberührt waren, wo man leveln konnte. Immer wieder kam jemand und hat dann von einem neuen Ort berichtet den er entdeckt hat. Später nahmen die Guides im Internet immer mehr zu aber das Gefühl war lange da. EVE ist da sogar noch eine ganz andere Ebene. Und dort gibt es sogar weniger zu sehen. Der Maßstab ist ganz anders.
da liegt glaube ich das wirkliche problem des generes! es war eine zeit für sich, tagelang durchsuchten, raids organisieren, PvP-stammgruppe...das war alles extrem zeitaufwendig und hardcore! dazu sind heute nur noch wenige junge spieler bereit und die älteren können es sich, auch wenn sie noch so gerne wollten, zeitlich oft nicht mehr leisten!
da müssen die neuen "sandbox" spiele erstmal beweisen, dass sie weit weniger zeitaufwändig sind, als ihre urväter, ansonsten wird es mMn schon daran scheitern! mmorpgs sind nicht ohne grund mit WoW, LotRO & co zum massenphänomen geworden! heute soll es halt immer schneller gehen!
Außerdem sollten die wichtigsten Bereiche im Spiel eine ausgewogene Mischung darstellen. Bei einem Großteil der aktuellen MMO ist einfach nur noch wichtig, wie und mit welcher Ausrüstung ich einen Gegner (NPC oder Spieler) möglichst schnell erledige.
Je besser das klappen soll, desto mehr Zeit und Geld hat man normalerweise in das Spiel gesteckt. Andere Ziele sind meist unwichtig oder zweitrangig.
Ob dies nun durch Sandbox oder Themepark besser angeboten wird, ist mir eigentlich ziemlich egal.
Edit: aber wenn ich ehlich bin, ist die Zeit in der man diese für ein MMO gerne investiert für mich eh passé. Es hat Spaß gemacht und man denkt gerne an die Jahre zurück, in der man seine Charaktere gehegt und gepflegt hat, aber das Gefühl ist bis jetzt nicht wieder gekommen.
Ich persönlich freue mich sehr über den Trendwechsel, zeigt er doch auch nur zu deutliche dass viele Spieler die Schnauze voll haben von leeren Versprechungen und halbgaren Betaversionen. Es findet ein Umdenken statt - davon darf es in Zukunft gerne etwas mehr sein!
wer umbedingt nen besonderen skin, oder mehr abwechslung bei den waffen braucht, darf dann auch gerne etwas mehr zahlen...immerhin ist PS2 ein aufwendiges AAA mmo, das sicher nen zweistelligen millionen betrag gekostet hat!
das braucht man aber nicht! ist wieder nur was für leute die schneller vorran kommen wollen und wie gesagt...irgendwer muss halt das spiel finanzieren!
dass bei einem online-shooter oder mmo(rpg) nach den ersten wochen/monaten viele spieler aufhören ist völlig normal, gerade bei groß angekündigten f2p spielen wollen am anfang halt viele einfach mal reingucken!
Man zahlt im Schnitt um die 6 Euro für eine Waffe, dann kommt noch das Abonnement mit 13 Euro dazu usw. usw.. Selbst die ganzen Kosmetik-Items kosten 4-5 Euro. Es stimmt, man kann sich die Waffen erspielen, allerdings dauert das schon einige Wochen (für eine Waffe!) und selbst dann muss man mehrere Stunden täglich spielen. Für jemanden wie mich, der nur 2x die Woche zum spielen kommt, ist das ein ganz schön teurer Spass. Ich glaube nicht, daß SOE damit langfristig viel Geld einfahren wird. Die Spieleranzahl geht jetzt schon spürbar zurück (Server Miller).
Ansonsten wieder ein schöner Wiped Artikel.
Dennoch kann auch ein ganz gewöhnliches Themenpark-MMO zu einem Sandboxspiel mutieren. Ich habe zwar in WoW auf ziemlich gewöhnliche Art und Weise mehrere Charaktere auf Maximum gelevelt, mir aber immer wieder die Zeit genommen, zwischen den Levelphasen die Möglichkeiten eines MMOs auszuloten. Man kann z. B. in eine Rollenspielgilde wechseln und dort mit anderen Mitspielern sehr schöne Abenteurer erleben, ohne auch nur einen Mob getötet zu haben. Man kann seinen Helden aber auch zum Meisterangler oder zum Ingenieur ausbilden, ohne sich an der üblichen Levelspirale zu beteiligen.
Was ich auch sehr gerne in jedem MMO mache: Exploring! Gerade Funcoms verkannte MMO-Perle Age of Conan lädt dazu ein, das Schwert beiseite zu packen und die interessanten Landschaften oder verlassene Orte zu erkunden. Dort gibt es sehr viel zu entdecken. Auch die Entwickler haben dort kleine Geheimnisse für Explorer versteckt. Ebenso in Rift und auch Tera eignet sich gut für solche Abenteuerreisen.
All dies sind gar nicht mehr die klassischen Elemente eines Themenpark-MMOs, sondern Sandbox-Tugenden. Man darf auch in einem Themenparkspiel das tun, was man möchte und wozu man gerade Lust hat, wenn man denn die eigene Phantasie dazu nutzt, sich selbst ein Abenteuer auszudenken. Dafür brauche ich kein reines Sandbox-MMO, daß die Spieler oftmals permanent zur Selbstverteidigung und zum PvP zwingt, denn das sind Zwänge, die ich in einem MMO nicht haben will. Ich will jederzeit selbst bestimmen dürfen, wohin die Reise geht und worauf ich gerade Lust habe.
Man braucht nicht auf kommende MMOs warten, sondern man kann auch in den alten Spielen noch eine Menge Spaß haben, wenn man sich etwas Zeit nimmt und seine eigenen Vorstellungen verwirklicht.
lol ja genau...denke du kennst die meisten games einfach noch nicht - schau mal das youtube video das ich gelinkt habe...deine aussage ist auch ziemlich gewagt da wir über everquest next nichts wissen ausser ein bisschen marketing bla bla... und archeage - ich war in beta 4 etwas am spielen - fand ich wegen dem kampfsystem ziemlich langweilig...
Ich sehe das Problem aber zur Hälfte auch bei den Spielern. In welcher Geschwindigkeit durch die Spiele gerushed wird, weder nach links und rechts geschaut wird, nur fix Maxlevel erreichen und dann nach Endcontent schreien. Hier müssen die Spieler lernen das auch das leveln Teil des Spiel ist und die Entwickler müssen sich trauen die Spieler "auszubremsen", oder motivieren nach links und rechts zu schauen. Alleine um den Content der liebevoll programiert wurde, aber auf der Strecke bleibt "in Wert" zu setzten.
Aktuell merkt man aber auch wie die Publisher nach den Boomjahr die Gelder/Manpower aus den MMORPG raus ziehen, das merkt man und wird auch folgen haben. Die Spieler sind so schnell weg wie ein scheues Reh.
... Es hat viel Potential und Chancen verschenkt, wirklich mal anders zu sein. Man war hier
... Es hat viel Potential und Chancen verschenkt, wirklich mal anders zu sein. Man war hier einfach nicht mutig genug...
Was hätten Sie denn deiner Meinung nach besser machen sollen bei GW2? Mir macht's viel Spass, aber vielleicht könnte es ja noch besser sein. :-)
Wir müssen uns selber auf dem Laufenden halten, neue, kleine, große und unabhängige Titel aufspüren. Wir müssen mit den Spielern sprechen, Clans beitreten und Stimmungen auffangen. Wir müssen viel mehr spielen als bisher. Ein Fachjournalist, der nicht zockt, wird ebenso auf der Strecke bleiben wie ein ahnungsloser Entwickler. Aber mal ehrlich - könnte es einen schöneren Job geben? In diesem Sinne uns allen ein frohes neues Jahr!
Dazu ein Amen. Wobei ich glaube ein guter Kontakt zu den Entwicklern wird auch wichtig sein, um die besagten Informationen zu erhalten. Ob eine Pressemitteilung nun vom Publisher kommt oder von dem Entwickler macht ja keinen Unterschied. Wobei...doch eigentlich schon, man wird als kleines Gaming-Portal aus Deutschland nicht so schnell vergessen.^^
Guild Wars 2 ist ein gutes Spiel, genial für viele, die nicht all zu lange MMOs spielen. Welche, die seit viele Jahren bereits alles gespielt haben was auf dem Markt so keucht und fleucht, werden darin nichts besonderes sehen. Und das war auch die Kritik. Es hat viel Potential und Chancen verschenkt, wirklich mal anders zu sein. Man war hier einfach nicht mutig genug. Für mich ist es ein größerer Flop, wenn man etwas verspricht und dann nicht die Klöten dazu hat es bis zum Ende durchzuziehen, als wenn man seinen Prinzipien treu bleibt und weiterhin "gutes Themepark für eigene Fans" liefert, wie WoW es seit Jahren tut.
In einem Stimme ich aber zu, das Jahr war wichtig. Für Spieler, wie für Entwickler gleichermaßen. Und für Publisher sowieso, den jetzt heißt es entweder wirklich verstehen, oder untergehen. Das der "Umbruch", wie er jetzt stattfindet, auch eine sehr erfolgreiche Firma schnell erledigen kann, zeigt Zynga gerade am besten, auch wenn es mir um die Mitarbeiter und ihre Arbeitsplätze leid tut, da hat man zu lange in einer F2P-Blase geschwebt, bis es platzte und man plötzlich feststellte, dass der Aufprall einem den Arsch bricht...
Das beste Wiped! dieses Jahres! :D
eine glaubwürdige spielwelt, die eine gewisse hauptstory als aufhänger und bestimmte questreihen
eine glaubwürdige spielwelt, die eine gewisse hauptstory als aufhänger und bestimmte questreihen hat, denen man folgen kann und die einen motivieren und mit ausrüstung belohnt. dadurch die spielwelt in szene gesetzt bzw. dadurch geführt wird, aber man als spieler auch die möglichkeit hat sein ding zu machen und etwas zu verändern, im idealfall die spieler selbst inhalte erschaffen (siedlungsbau, neue quests oder gebiete/dungeons, pvp um bestimmte zonen zb.) oder wichtige dinge selbst bestimmen können, fänd ich ideal als mmo. reine sandboxgames sind auf dauer auch nicht das wahre und an themeparks gabs wirklich einen totalen overkill mit immer den gleichen spielmechaniken in letzter zeit. versteh nicht warum es kaum ein mmorpg gibt das die stärken beider genres mal halbwegs vernünftig vereint?
Star Wars Galaxies war das so im Prinzip. Ich kenne es leider (oder vielleicht auch zum Glück) nur Post-NGE aber genau so war das Spiel eigentlich, eine ausgewogene Mischung zwischen Sandbox und Themenpark.
Themenparks waren dort buchstäblich Themenparks zu denen man gezielt hingehen konnte, wenn man eine Story erleben wollte. (Jabba's Palace oder Emperor's Retreat)
Und ich hoffe wirklich, dass sie bei EQNext auch Non-Combat-Klassen einbauen bzw. das in der Skill-Progression berücksichtigen.
eine glaubwürdige spielwelt, die eine gewisse hauptstory als aufhänger und bestimmte questreihen hat, denen man folgen kann und die einen motivieren und mit ausrüstung belohnt. dadurch die spielwelt in szene gesetzt bzw. dadurch geführt wird, aber man als spieler auch die möglichkeit hat sein ding zu machen und etwas zu verändern, im idealfall die spieler selbst inhalte erschaffen (siedlungsbau, neue quests oder gebiete/dungeons, pvp um bestimmte zonen zb.) oder wichtige dinge selbst bestimmen können, fänd ich ideal als mmo. reine sandboxgames sind auf dauer auch nicht das wahre und an themeparks gabs wirklich einen totalen overkill mit immer den gleichen spielmechaniken in letzter zeit. versteh nicht warum es kaum ein mmorpg gibt das die stärken beider genres mal halbwegs vernünftig vereint?
Frank stellt es nur immer gerne so hin, als wenn die gesamte mmorpg spielerschafft auf sandbox
Frank stellt es nur immer gerne so hin, als wenn die gesamte mmorpg spielerschafft auf sandbox games wartet und das darf man stark bezweifeln!
Ja so sehe ich es auch nicht. Viele von den Stammlesern hier wünschen sich das, aber leider stellen wir nicht die Masse.
Zudem habe ich ja weiter unten schon geschrieben, dass kaum jemand in dieser Masse wirklich Sandboxes kennt, wie sollen sie sich das dann also wünschen?^^
ok, erwischt!
Frank stellt es nur immer gerne so hin, als wenn die gesamte mmorpg spielerschafft auf sandbox games wartet und das darf man stark bezweifeln!
in sachen EQnext geb ich dir vollkommen recht! das wird bestimmt ne mischung aus sandbox und klassischen quest inhalten, was ich perönlich begrüßen würde!
ich weiss auch nicht wer deiner meinung nach alles umbedingt sandbox will!? 95% der mmorpg´ler
ich weiss auch nicht wer deiner meinung nach alles umbedingt sandbox will!? 95% der mmorpg´ler hat noch nie sandbox gespielt und 90% interessiert es schlicht nicht! 2-3 größere titel dieser art könnten sich vielleicht halten, mehr platz ist in dieser nische nicht!
Jetzt hast du lediglich eine unfundierte Aussage gegen eine andere unfundierte Aussage gesetzt. ^^
Ich habe letztens ja schon mal gesagt: Das momentane MMO-Publikum zum großen Teil vor WoW nicht existiert und noch nie eine Sandbox zu Gesicht bekommen, die danach entwickelt wurde.
Es gibt - so denke ich - also momentan keine Basis auf der man sagen kann "Die Leute wollen keine Sandbox und brauchen den Themenpark."
Dazu kommt ohnehin die Definitions- und Konzeptionsfrage danach, wie denn konkret beispielsweise ein EverquestNext aussehen wird. Vielleicht gibt es dort auch Quests, vielleicht trennt man auch wieder die Charakterklassen auf, wie im NGE-SWG ... wer weiß.
Ich denke nicht, dass SOE jetzt ein 3D-Ultima Online im Everquest-Gewand raushaut, sondern dass man schon an einer modernen Sandbox arbeitet, die gute Konzepte aus beiden MMO-Arten besitzt, und sich dabei frisch anfühlt.
in meiner alten gilde sind die meisten noch dabei, Blizz liefert dieses mal tatsächlich schnell neue inhalte, die neuen raids sind wieder anspruchsvoller und die vielen daylies empfinden zumindest classic/bc-veteranen als nette beschäftigung...endlich wieder was zu tun im endgame!
ich weiss auch nicht wer deiner meinung nach alles umbedingt sandbox will!? 95% der mmorpg´ler hat noch nie sandbox gespielt und 90% interessiert es schlicht nicht! 2-3 größere titel dieser art könnten sich vielleicht halten, mehr platz ist in dieser nische nicht! es spielen weltweit sicherlich 20-30mio spieler theme-park mmorpgs und das wird sich nicht so schnell ändern, hier hört es sich so an, als wenn WoW nurnoch 500k spieler hätte...
Wenn sie sich beeilen, dieses Jahr soll ja irgendwas spielbar sein (man weiß noch nicht ob FanFaire-Demo, Beta oder womöglich schon das Spiel). 2014 klingt aber dann doch eher nach Release, dann könnten sie die erste wirklich mit einem (alten) neuem Konzept auftrumpfen.
Neverwinter finde ich ganz niedlich. Gerade wegen der stark aufgemotzten Foundry mit EP und Loot, das Klassensystem bereitet mir noch sorgen. Zusätzlich freue ich mich immer auf Cryptics Charaktereditoren ... wahrscheinlich die besten im Westen.
Ebenso wie das Free2Play-System, wobei meine Einstellung zu Free2Play sich - dank GW2 - dahingehend geändert hat zu Fragen: "Wieviel Spiel bekomme ich für maximal 50€?" Pluspunkte gibt es, wenn ich noch weniger brauche oder Shop-Währung verdienen kann.
Kickstarter ist meine größte Hoffung auch wenns mühselig ist dort ein paar wirklich interessante Spiele zu finden. Ich habe echt die Schnauze voll von DLC-Ausschlachtungen, Auktionshäusern/Itemshop und DRM
Ich würde zwar nicht so weit gehen, und sagen, dass Spieler in der Vergangenheit abgezockt wurden, Ausnahmen bestätigen die Regeln, aber die Publisher und Entwickler haben sich auf Altbewährtem ausgeruht, und dabei verpasst sich weiter zu entwickeln. Bis dato hat das alte System funktioniert, und erst langsam sickert die Erkenntnis durch, dass sich etwas ändern muss.
Ich finde es daher auch falsch hier Kickstarter als Heiland zu sehen. Denn damit gibt es im Grunde das gleiche Problem wie mit F2P. F2P hat auch deswegen funktioniert, weil sich die Konkurrenz in Grenzen hielt. Es deswegen aber als Rettung für den MMO-Markt zu sehen ist einfach falsch.
F2P hat heute das gleiche Problem, warum am Ende P2P nicht mehr richtig funktioniert hat. Der Markt ist gesättigt, teils sogar übersättigt, und an diesem Punkt beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen. Heute geht es denn nicht mehr rein um F2P, sondern um Qualität und wie F2P umgesetzt ist. Über kurz oder lang wird es so kommen, dass sich F2P und P2P die Waage halten, eben auch, weil es für beide Modelle gute Gründe gibt.
Scheitern tun die Systeme nicht an der Systematik selbst, sondern an dem was das Angebot offeriert. Das MMO selbst muss sich entwickeln, und dadurch, dass in diesem Bereich seit DaoC, EQ, oder meinetwegen auch WoW, nur wenig passiert ist, allerhöchstens in Detailfragen, ist der MMO-Markt vor die Hunde gegangen. Nicht durch F2P oder P2P. Spieler haben keine Lust mehr immer das gleiche mit anderem Anstrich präsentiert zu bekommen. Wenn sich das ändert, dann wird auch P2P oder F2P funktionieren, denn am Ende ist die Qualität entscheidend, nicht das Modell.
Um auf Kickstarter zurück zu kommen - Dieses System funktioniert natürlich auch nur in einem bestimmten Rahmen. Auch der Markt wird wohl auf kurze Sicht überbeansprucht sein. Schon heute sind erste Projekte vor die Hunde gegangen, weil es zu viel Konkurrenz gab. Es wird mit der Zeit also immer schwieriger werden Geld für einzelne Projekte zu sammeln, obgleich sich natürlich Triple-A-Produkte immer durchsetzen werden. Das kann eben nur nicht jeder bieten.
Insgesamt sehe ich nicht, dass sich Publisher negieren werden. Aber sie müssen sich ändern, und auch der Spieler muss da seinen Teil dazu beitragen, z.b. durch Kaufverhalten. Mitunter haben wir es heute, dass es 2-3 Raubfische im Teich gibt, und die kleineren Publisher müssen aufpassen nicht geschluckt zu werden. Kleine, z.B. europäische Publisher, kann man heute an einer Hand abzählen, und das hat gewiss nicht zur Qualität beigetragen. Man kann also nur hoffen, dass Spieler zukünftig bereit sind auch mal nach rechts und links zu schauen, und dass sie sich nicht nur das kaufen, was vermeintlich am hellsten glitzert.
Aktuell gibt es am Markt eine große Disharmonie, mit Hilfe der Spieler/Käufer wird sich das aber hoffentlich bald, gleich natürlicher Auslese, wieder ändern. Spieler haben heute mehr Macht denn je.
man geht an den Anfang zurück, als ideen die Spielebranche beherrschten und ich finde das gut
aber man muss auch als Kunde seinen beitrag leisten, indem man eben nicht jedes schrottgame das als alphaversion rauskommt kauft, sondern wieder mehr auf qualität schaut
allerdings sieht man jetzt auch schon bei kickstartern dass es zuviel wird, da sollte man halt nur wirklich die guten projekte unterstützen
Das jetzt jeder Entwickler auf Sandbox setzen wird, finde ich persönlich, nicht wirklich gut. Im Endeffekt, wird man den Online-Markt mit Sandboxen überfluten, wieder eine schlechter als die andre. Nur weil man der Meinung ist: "Sandbox funktioniert super." Viele Entwickler haben noch immer nicht gecheckt, dass es mehr braucht, um ein wirklich gutes MMO auf den Markt zu bringen. Würden alle Entwickler ihre Informationen offen legen, wie bei Kickstarter-Projekten, gäbe es viel mehr gute MMOs..
Aber das wird wohl niemals passieren..^^ Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Besonders der doch als kleine Selbstreflexion auf den Beruf des Spieletesters und Autors zu sehende Schlussteil gefällt mir. Was bringt es uns, wenn sich Spielentwickler weiterentwickeln, diejenigen welche jedoch das Bindeglied zwischen diesen und den Spielern sind, nämlich die lieben Journalisten vom Fach, langsam im Tran versinken. Von daher beide Daumen hoch für diese Erkenntnis.
Meiner Meinung nach liegt die Zukunft in einer guten Integration eines Themeparks in einer Sandbox. Damit kann man weite Schichten von Spielern ansprechen.
EVE Online ist eine Sandbox mit Themepark-Nische.
Eine Welt ohne Publisher, kann eigentlich nur eine bessere sein.
www.youtube.com/watch