Sind gute Zahlen ein schlechtes Zeichen? Sinkt ein Schiff, nur weil die Ratten es verlassen? Und werden wir bald allesamt Geld bezahlen, um ums Überleben kämpfen zu dürfen? Auch in dieser Woche hat die MMO-Branche wieder allerlei seltsame Fragen aufgeworfen, denen sich irgendjemand stellen muss. Im Zweifelsfall muss eben einmal mehr unser Wiped-Autor ran.
Manchmal scheint es, als sei die MMO-Branche besonders wetterfühlig und noch stärker als andere Bereiche der Unterhaltungsindustrie von den Jahreszeiten beeinflusst. Im Frühjahr noch schienen sämtliche namhaften Publisher und Studios aufzublühen, um im Sommer kräftig zu wachsen und zu gedeihen. Mittlerweile jedoch ist das Klima bedeutend kühler geworden. Es lässt sich erahnen, dass uns ein harter Winter bevorsteht.
Zeit für eine Winterpause?
Und während draußen gerade die ersten Herbststürme über uns hinwegfegen, wird auch die Branche ordentlich durcheinandergewirbelt. Was vor kurzem noch als bedeutsam gehandelt wurde, scheint plötzlich dem Untergang geweiht und manche ehedem umworbene Brachengröße sitzt plötzlich keinen Journalisten mehr gegenüber, sondern den Sachbearbeitern der Arbeitsagenturen.
MMOs sind out, die Studios ideenlos, die Spieler ausgebrannt. Das einst so schnell aufstrebende Genre braucht zumindest eine kleine Verschnaufpause, muss sich neu sammeln und orientieren, damit man bei der Entwicklung nicht länger ziel- und ahnungslos in irgendwelchen Sackgassen herumirrt. Wie wäre es also mit ein paar klassischen Solo-Inhalten zur Abwechslung - so richtig oldschool und offline?
Schlechte Zeiten für Solisten
Keine gute Idee, findet zumindest Blizzards Rob Pardo und sieht aktuell zwischen Sofware-Piraterie und Verleih wenig Möglichkeiten der Finanzierung solcher Spiele. Aus seiner Sicht durchaus verständlich - immerhin hat man mit World of Warcraft noch immer den größte Goldesel der Unterhaltungsindustrie im Stall stehen, der kleinere Projekte und Solo-Games zumindest wirtschaftlich vergleichsweise alt aussehen lässt.
World of Warplanes.Doch auch der ergiebigste Goldesel wird irgendwann älter und wenngleich die aktuelle WoW-Erweiterung mit 2,7 Millionen innerhalb der ersten Woche verkauften Exemplaren die Nase im Genre noch immer vorne hat, wundert man sich durchaus ein wenig, warum die übrigen sieben oder acht Millionen offenbar lieber ohne Pandabären spielen - sofern es sich dabei nicht komplett um chinesische Spieler handelt, die verkaufstechnisch noch nicht erfasst wurden.
World of Tanks and Warplanes and Battleships - vom Rand ins Zentrum
Wie man es dreht und wendet - Blizzard spielt noch immer ein erkleckliches Sümmchen mit dem betagten Titel ein und wird sich deswegen auch in Zukunft kaum damit befassen, innovative Titel für eine Randgruppe zu entwickeln, die zwar begeistert zocken, aber kaum genügend Umsatz in die Kassen des erfolgsverwöhnten Publishers spürel würde.
Wobei man sich in der Branche bisweilen auch arg verschätzen kann, denn sowohl World of Tanks als auch das DotA-Konzept galten einst als allenfalls randgruppengeeignet. Mittlerweile jedoch sind Arena-Spiele generell die erfolgreichsten Titel am Markt - Wargaming.net vermeldete aktuell über 40 Millionen registrierte und mehr als 500.000 Spieler gleichzeitig online - allein auf dem russischen Server.
Ohne PvE kein Erfolg? Denkste...
Für Wargaming.net ein später Triumph, denn als man mit seinem Panzergeschiebe einst bei diversen großen Publishern zwecks Finanzierung vorstellig wurde, hielten die das Konzept, das komplett ohne PvE auskommen sollte, für absolut unsinnig. Mittlerweile beißen sich diese Herren wahrscheinlich in den Allerwertesten und schauen neidisch auf World of Warplanes, den zweiten und längst nicht letzten Titel der Reihe, der in diesen Tagen die geschlossene Betaphase durchläuft.
Doch sie ist nicht komplett geschlossen. Wir haben einen Fuß in der Tür und wer Lust auf ein paar Dogfights über den Wolken hat, sollte sich schleunigst bei uns einen der letzten Beta-Keys sichern und sich selbst ein Bild von der actionreicheren Variante des bekannten Spielprinzips machen, über die wir natürlich etwas ausführlicher berichten werden, sobald die NDA gefallen ist.
























ehm Kiddo, ich wurde nicht gebannt - und verwarnt? Wann ist das passiert? Also von offizieller Seite ? ;) Nur passt das AGoG nicht mehr zu mir, das ist Grund fuer mein Guestposting ;)
Aber du bist ja anscheinend ein "Kenner" ^^
Allein das du weisst das ich Kirino bin >.< Wow ich glaub das tut hier jeder. Hammer Leistung.
Sich so allgemein zu äußern ohne jede Art auf was bestimmtes Bezug zu nehmen ist auch wieder nicht so lustig.Damit kann alles oder nichts gemeint sein. Besser man würde auch etwas mit Inhalt verbinden.
Sag mal, bist Du echt so blöd? Wie kann man jemanden wünschen, daß er sterben soll? Von Dir kennt man nur solche Wutausbrüche. Ich weiss, daß Du Kousaka K. bist, die damals hier schon mehrfach verwarnt und gebannt wurde. Halte Dich endlich mal aus Threads heraus, wenn Du nichts zum Thema beizutragen hast. Deine Kommentare sind eine Zumutung! Wie kann man nur so unsensibel sein?
Man selbst erkennt, was die anderen ja irgendwie dann nicht können. Verhalten hat was mit Respekt zu tun. Dieser Satz zeugt vom Gegenteil
Aha, weil man erkennt, dass es in Spielen wie WoW und LoL reichlich Spieler gibt, die im höchsten Maße unhöflich und verbal aggressiv sind, ist man es selbst? Schlüssige Logik, wirklich.
Im Gegensatz zu Dir, weiß ich, wie ich mich verhalte.
Dann geh doch einfach sterben und les hier nicht rum o.o
Nein, die Spieler sind nicht überall gleich. Manche Spiele eignen sich halt mehr als Deppenmagneten als andere. Und auch in WoW gibt es nicht nur Vollpfosten, nur nimmt man die halt mehr wahr als Spieler, die sich zivilisiert verhalten.
Abgesehen davon behaupte ich mal dreist, dass der Bodensatz von WoW inzwischen LoL spielt ;)
Gerade Wow hat doch erst den MMO
Gerade Wow hat doch erst den MMO Markt geschaffen ( und den MMORPG Markt verdrängt ) und gerade Wow ist ja eher was für Gelegenheitsspieler.
Ich schätze, er meinte WoW Classic. Als Gelegenheitsspieler hatte man damals, meiner Erinnerung nach, kaum bis keinen Endgamecontent.
Tja gibt ja kaum noch was zu berichten bzw kaum interessantes. Was will man da diskutieren bzw oft ist das ja so, daß man die Fakten schon aus den News kennt. Meinungen sind sehr oft nicht unbedingt interessant.
Solocontent für HdRO ? muss ich doch glatt mal google quälen.
Verstehe ich das richtig und du siehst in Wow Herausforderungen ?
Gerade Wow hat doch erst den MMO Markt geschaffen ( und den MMORPG Markt verdrängt ) und gerade Wow ist ja eher was für Gelegenheitsspieler.
Das einzigste was sich dringend ändern muss ist die Vorstellung der Wirtschafter bzw Publisher.
Wow Clone Nr xyz bringt einfach nichts mehr. Entweder müssen komplett neue Ideen her oder alte wieder erweckt werden und man darf halt mit nem Nischenprodukt keine hohen sechsstelligen Zahlen erwarten. Siehe TSW. Da war Funcom schon selber schuld dran.
Man hat mit ähnlichen Konzepten wie WoW aber mehr spezialisiert versucht sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden und hat dabei aber immer versucht auf die Gelegenheitsspieler zu schauen. Dass sind aber gerade die Spieler, die nach kurzer Zeit auch wieder abspringen. Die Spieler, die wirklich nach Herausforderungen suchen, wurden doch in den letzten MMOs nie wirklich bedient, aber genau die waren es, die WoW so erfolgreich haben werden lassen...
Warum wird denn ein Spiel wie Dark Souls so hoch gelobt? Eben weil es eine Herausforderung darstellt und viel vom Spieler erwartet. Wenn man es schafft, entsprechende Herausforderungen auch in Online Spielen wieder unterzubringen und dabei auch neue interessante Ideen mit einfließen lässt (u.a. Kampf- und Questsystem z.B. oder die Welten wieder offener und nicht so stark instanziert, Minigames - viele Spiele in einem usw.), wird es dabei auch wieder einen Aufwärtstrend geben. Man muss aber bedenken, dass ein entsprechend innovativer Titel mit vermutlich wenigen Spielern beginnen wird (wie EVE Online z.B.) und danach wächst. Neue Konzepte müssen sich immer erst durchsetzen. Ich bin der Überzeugung, dass der nächste "große" Titel im MMO Bereich von einer kleinen Firma kommen wird, denn die Großen werden immer versuchen erprobte Konzepte weiter auszubauen und basierend auf Marktforschung entwickeln und nicht danach, was neu und interessant sein könnte...
GW2 geht mir eigentlich ziemlich am Hintern vorbei. Aber PVP ist eh nicht so mein Ding und PVE soll ja bei GW2 auf Mus-im-Gehirn-Niveau sein, weswegen ich das eben nicht anrühre.
TES-MMo? Na, da schaun wir mal wenn genauere Infos kommen. Dann kann ich ja immer noch meckern und in das bereits vorherrschende Community-Geheule mit einstimmen.
Achja: 4 Leute sind bei Bioware gegangen? DAS ist natürlich eine komplette Auflösung... Allerdings: Wenn SW:ToR ein Pferd wäre, dann müsste man es wohl erschiessen.
Geht mir ähnlich.
Ganz ehrlich weiß ich als klassischer
Ganz ehrlich weiß ich als klassischer Raider nicht, was ich später machen soll. PvP im Stil eines DAoC klingt verlockend, hab ich früher bis zum Abwinken gespielt, aber dennoch wird mir das Raiden fehlen.
Sicherlich hat GW2 etliche extrem gute Features, aber was Endgame angeht, weiß ich ja nicht. Achja und die persönliche Story hat mich bisher extremst enttäuscht, also ist nicht unbedingt alles Gold, was glänzt. Gibt noch etliches mehr, das in diesem Game stört und da steh ich nicht alleine mit da.
Ich habe legidlich einige Elemente des Spiels genannt die eigentlich ziemlich gut funktionieren und denke mir, dass diese Genre-Standard oder zumindest Anregung zu mehr Neuem/Neu-interpretiertem werden sollten.
Die persönliche Story mag zwar nicht überragend sein, allerdings ist sie in den Kombinationsmöglichkeiten doch irgendwo persönlicher als die klassengebundenen, relativ "statischen" Geschichten in SWTOR.
Grundsätzlich bin ich der Meinung das solche vorgefertigten persönlichen Geschichten (ganz gleich ob in SWTOR oder GW2 oder sonstwo) ohnehin nicht in ein MMO gehören. Die persönliche Geschichte sollte der Spieler sich in der Spielwelt selbst schaffen können ... vorzugsweise mit anderen.
Nicht umsonst sind die besten Storylines die ich in einem MMO je gespielt habe, jene, die wir uns in SWG selbst erdacht haben. Aber auch wenn man nicht Rollenspiel betreibt, dann sollten es Erlebnisse in der Welt sein, die Charakter und Spieler prägen und nicht irgendwelche instanzierte Geschichtsfetzen.
Statt dessen sollten dynamische und zufallsgenerierte Inhalte dafür sorgen, dass ein Spieler (oder eine Gruppe von Spielern) auch mal Dinge erlebt, die nicht gleich jeder andere 5 Sekunden später erlebt. GW2 geht zumindest hier schon mal in die richtige Richtung, ich hoffe sehr das künftige Erweiterungen oder Spiele anderer Entwickler mehr damit experimentieren, Dinge zufällig geschehen zu lassen ohne, dass sie zwangsläufig generisch werden. Skyrim hatte da auch schon gute Ansätze.
Grüße
Das Kampfsystem mit den "dynamischen Halbrunden", das flüssige Quest- und Eventsystem, der unbeschränkte Zugriff und Zugänglichkeit zu vielen Inhalten, die Welt mit ihren Geheimnissen und Aufgaben sowie die relativ selbstbestimmbare Spielweise der Klassen sind - zumindest für mich - eigentlich fast schon Pflicht.
Gerade ein Online-Rollenspiel zu The Elder Scrolls darf es sich da nicht leisten, Abstriche im Hinblick auf Atmosphäre, Drang zum Erkunden, freie Klassengestaltung und ein möglichst dynamisches Kampfsystem zu machen. "Geht nicht" ist keine Ausrede mehr, Guild Wars 2 hat die Möglichkeit teilweise oder gänzlich aufgezeigt und Luft nach oben gibt es immer.
Zusammenarbeit ohne Gruppenzwang, Sidekicking und ein nicht-nervendes Questsystem ohne Backtracking und "für viele Spieler gleichzeitig" sind Dinge die ich zusätzlich kaum mehr in einem MMO missen möchte.
Wenn man sich dann noch tatsächlich auf den Schöngeist der TES-Reihe besinnen und vielleicht mehr als alle anderen bieten möchte, dann wäre Housing mit Spielerdörfern oder -städten IN DER WELT und einer"sandbox-eske" Herangehensweise an das Thema Crafting eine sichere Sache.
Beim PVP lieber diesen ganzen Blödsinn mit den festen Fraktionen, dem jede-Woche-ein-Neuer-Kaiser-Dreck etc. fallen lassen und die Leute in die Situation bringen, tatsächlich für mehr zu Kämpfen als diese vorgesetzte Fraktion in der sie gelandet sind, weil ihnen der Po von den Hochelfen gefiel...
GW2 macht höllisch Spaß, aber ich bin auch noch keine 80.
Ganz ehrlich weiß ich als klassischer Raider nicht, was ich später machen soll. PvP im Stil eines DAoC klingt verlockend, hab ich früher bis zum Abwinken gespielt, aber dennoch wird mir das Raiden fehlen.
Sicherlich hat GW2 etliche extrem gute Features, aber was Endgame angeht, weiß ich ja nicht. Achja und die persönliche Story hat mich bisher extremst enttäuscht, also ist nicht unbedingt alles Gold, was glänzt. Gibt noch etliches mehr, das in diesem Game stört und da steh ich nicht alleine mit da.
Zu TES-Online:
Das kann von mir aus niemals erscheinen. Das Konzept hat in meinen Augen null komma null mit einem TES zu tun. Dieses Erlebnis des einsamen Wolfs, der eine riesige epische Welt entdeckt, die kann kein MMO vermitteln.
Für den eigenen Server zu kämpfen ist tatsächlich sinnstiftender als für die Hochelfen oder für die Horde. Das hat Anet schon ganz gut gemacht so.
Gruß Missy
Naja noch ist Zeit das sie ihr Hirn einschalten. Ich bezweifle das allerdings.
Das Kampfsystem mit den "dynamischen Halbrunden", das flüssige Quest- und Eventsystem, der unbeschränkte Zugriff und Zugänglichkeit zu vielen Inhalten, die Welt mit ihren Geheimnissen und Aufgaben sowie die relativ selbstbestimmbare Spielweise der Klassen sind - zumindest für mich - eigentlich fast schon Pflicht.
Gerade ein Online-Rollenspiel zu The Elder Scrolls darf es sich da nicht leisten, Abstriche im Hinblick auf Atmosphäre, Drang zum Erkunden, freie Klassengestaltung und ein möglichst dynamisches Kampfsystem zu machen. "Geht nicht" ist keine Ausrede mehr, Guild Wars 2 hat die Möglichkeit teilweise oder gänzlich aufgezeigt und Luft nach oben gibt es immer.
Zusammenarbeit ohne Gruppenzwang, Sidekicking und ein nicht-nervendes Questsystem ohne Backtracking und "für viele Spieler gleichzeitig" sind Dinge die ich zusätzlich kaum mehr in einem MMO missen möchte.
Wenn man sich dann noch tatsächlich auf den Schöngeist der TES-Reihe besinnen und vielleicht mehr als alle anderen bieten möchte, dann wäre Housing mit Spielerdörfern oder -städten IN DER WELT und einer"sandbox-eske" Herangehensweise an das Thema Crafting eine sichere Sache.
Beim PVP lieber diesen ganzen Blödsinn mit den festen Fraktionen, dem jede-Woche-ein-Neuer-Kaiser-Dreck etc. fallen lassen und die Leute in die Situation bringen, tatsächlich für mehr zu Kämpfen als diese vorgesetzte Fraktion in der sie gelandet sind, weil ihnen der Po von den Hochelfen gefiel...
Herr Fischer, etwas mehr Enthusiasmus täte Ihnen wirklich gut. So ein Flug kann eine ganz neue Erfahrung sein. Manche würden für ein Ticket in dieser Maschine ein Vermögen bezahlen!
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Holen Sie sich bloß keine rote Nase! Und ich erwarte ihren Bericht spätestens zum 20.!
Und dieses Seufzen habe ich gehört!