Wiped! - Die MMO-Woche – Special

Das Sechs-Millionen-Spieler-Problem

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Profilbild von Frank FischerFrank Fischer
14.07.2012

Juli 2012 und von Sommerloch keine Spur. Ein neuer Titel jagt den nächsten und beinahe wöchentlich startet irgendwo eine weitere spannende Beta. Die Stimmung der Community ist gut - man ist in Kauf- und Spiellaune. Und trotzdem bläst eine kleine Gruppe Publisher und Investoren weiterhin Trübsal. Sie beschäftigen sich mit dem Sechs-Millionen-Spieler-Problem und jammern darüber, dass man sie aus dem Paradies vertrieben hat.

Was wären große Firmen ohne Statistiken? Ganze Wirtschaftszweige leben davon, dass sie irgendwo aufgelesenen Zahlensalat in Diagramme aller Art pressen, um ihre Weisheit so möglichst eindrucksvoll und unbestreitbar zur Schau zu stellen. Was will man als Laie auch schon sagen, gegen eine wissenschaftlich ausgearbeitete, repräsentative Studie und handfestes Zahlenmaterial?

Bis hierher und nicht weiter

Ein solcher Wirtschaftsweiser ist der Analyst Michael Patcher, der es immer wieder mal schafft, die Gaming-Branche auf Trab zu halten. So auch im Moment, wo er dem Expansionsdrang der Unternehmen einen harten Dämpfer verpasst, indem er die Zahl potentieller Kunden für Abo-MMOs auf sechs, allenfalls sieben Millionen begrenzt.

Diese Zahl ist ein Schock für alle großen Publisher und ein Problem für die Branche insgesamt, denn die Folgen solcher Analysten-Aussagen sind meist gravierend. Investoren verlieren das Vertrauen und schauen sich auf anderen Märkten um, investieren lieber in Genmais, Privatkliniken oder was auch immer von den Experten gerade empfohlen wird.

Wenn nicht BioWare, wer sonst? Immerhin sind das Ärzte.

Doch wie kommt Patcher eigentlich zu seiner Annahme? Seine Erklärung ist einfach: Vor dem Hintergrund der Amalur-Pleite und angesichts schwindender Kundenzahlen bei Star Wars: The Old Republic habe der MMO-Markt in Bezug auf Abo-Spiele seine maximale Größe erreicht. Wenn es schon BioWare mit Star Wars (man denke sich hier bei Titel und Studio jeweils eine unglaublich ehrfurchtsvolle Betonung) nicht schafften, den Markt zu erweitern, könne das niemand mehr.

Screenshot zu: Das Sechs-Millionen-Spieler-ProblemMal sehen, was der alte Robohaudegen reißen kann.

Mit dieser Schlussfolgerung beweist Patcher allerdings keinesfalls seine These, sondern unterstreicht vor allem das Grundproblem der Branche, in der es nur um große Namen geht, berühmte Studios mit noch berühmteren Entwicklern und um gewinnträchtige Lizenzen. Doch um die tatächliche Situation analysieren zu können, hätte Michael Patcher selber ausgiebig SWTOR spielen müssen. Der Wurm steckt nämlich im Spiel selbst, nicht im Markt.

Das Ende der großen Namen

Dann würde er verstehen, dass es dem Spiel an langfristig motivierenden Inhalten fehlt, dass man trotz der 200 Millionen Dollar Investitionsvolumen kein irgendwie innovativ geartetes Spielkonzept entwickeln konnte und das Abwandern der Spieler mitnichten daran liegt, dass die Branche bei sechs oder sieben Millionen Spielern ihre Grenze erreicht hätte.

Ganz im Gegenteil - die Branche wächst weiter. Doch sie wächst an Menschen wie Patcher vorbei und an Unternehmen, die seinen falschen Analysen Glauben schenken. Den meisten Spielern ist es mittlerweile relativ egal, ob ein großes Studio oder ein großer Publisher hinter einem Titel steckt - sie interessiert es nicht einmal mehr, ob nun Star Wars, Disney oder Marvel auf der Packung steht.

weiter zu Seite 2: Unbemerkt aufs Abstellgleis
Inhalt
  • 1Bis hierher und nicht weiter
  • 2Unbemerkt aufs Abstellgleis
  • 3Die Chance verschlafen
  • 4The Secret World - Nischenspiel mit Suchtpotential
Kommentare 48
Gast
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NoTimeToBleedNoTimeToBleed16.07.2012 21:01
also erstmal sollte man festhalten das es nicht nur eine art spieler gibt viele leute haben viele spielinteressen nur pvp ist vllt für den ein oder anderen gut für den anderen aber wayne, wer das nicht versteht bitte noch mal ne pille verständniss schlucken :)

ich hab alle neueren größeren und viele ftp mmos und ähnliches gezockt und kann sagen thempark ist immer noch gut, z b wird das nächste addon von wow wieder ewig viele leute anlocken... für genau 2 monate und dann ist content durch. das ist der vorteil von sandboxgames meine große hoffnung ist ja archage dieser tage. auch ein gw2 wird nämlich nur 2 monate toll sein dann ist der content erschöft und es bleibt nur pvp oder der 10te twink.

analysten wie sind damit beschäftigt zu analysieren und ihre gamerzeit wenn sie überhaupt eine hatten ist lange vorbei denn alle menschen die etwas gut können müssen auch sehr viel zeit in das thema einbringen und haben meist kaum zeit für anderes und wie schon erwähnt ist pachter ein analyse guru und alles was er vom gaming versteht ist gescripted um mal meine meinung kundt zu tun.

zum schluss iwo unten hat doch tatsächlich einer behauptet das es vor wow kein moba wahn gab... lol? schonmal was von dota gehört?

in dem sinne gl&gg ^^
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Sir ReLaxSir ReLax16.07.2012 18:13
Daala schrieb:
Spiele wie HdRO, AoC, STO, etc. sind technisch einem WoW ebenbürtig, auch die Größe der Spielwelt
Spiele wie HdRO, AoC, STO, etc. sind technisch einem WoW ebenbürtig, auch die Größe der Spielwelt ist zumindest bei den ersten beiden groß genug, dass Leute, die wenig Zeit haben, da garantiert Monate beschäftigt sind, ohne Geld ausgeben zu müssen oder Langeweile zu haben. Daher sind Abos für Leute, die wirklich viel Zeit zum spielen haben (oder für Liebhaber wie mich, die auch 10€ im Monat ausgeben, wenn sie mal nur 2-3 Stunden spielen können).
Also wird es nur eine begrenzte Spielerzahl geben, die tatsächlich Monatsgebühren ausgeben.

Hmmm gerde LotRO und ST:O sind so Spiele gewesen mit denen ich nie warm wurde. Vorallem wie in DD:O war das Spielgefühl vom Charakter einfach unhandlich. Da macht das ein WoW, GW2 oder Rift deutlich besser.

Und Monatsgebühren, früher wurde damit nur das übliche gedeckt. Serverkosten, Unterhaltungskosten usw. usf.
Dies machen die meisten F2P oder IS-Games halt mittlerweile auf einem annähernd gleichem Niveau, also müssen die Spiele mit Abokosten in dem Sektor einfach nachlegen.
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DaalaDaala16.07.2012 17:12
Sir ReLax schrieb:
Aber ernsthaft, es ist zwischen Free to Play und Full Budget auch noch ein großer Unterschied von
Aber ernsthaft, es ist zwischen Free to Play und Full Budget auch noch ein großer Unterschied von Engine und Playability. Quasi so wie 20 Euro Kinobesuch mit 3D und Sitzen während das Andere eher Holzstühle hat. ;)

Spiele wie HdRO, AoC, STO, etc. sind technisch einem WoW ebenbürtig, auch die Größe der Spielwelt ist zumindest bei den ersten beiden groß genug, dass Leute, die wenig Zeit haben, da garantiert Monate beschäftigt sind, ohne Geld ausgeben zu müssen oder Langeweile zu haben. Daher sind Abos für Leute, die wirklich viel Zeit zum spielen haben (oder für Liebhaber wie mich, die auch 10€ im Monat ausgeben, wenn sie mal nur 2-3 Stunden spielen können).
Also wird es nur eine begrenzte Spielerzahl geben, die tatsächlich Monatsgebühren ausgeben.
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wormywormy16.07.2012 16:23
Sir ReLax schrieb:
Aber ernsthaft, es ist zwischen Free to Play und Full Budget auch noch ein großer Unterschied von
Aber ernsthaft, es ist zwischen Free to Play und Full Budget auch noch ein großer Unterschied von Engine und Playability. Quasi so wie 20 Euro Kinobesuch mit 3D und Sitzen während das Andere eher Holzstühle hat. ;)

Gerade im Online-Bereich gibt es sehr gute Free-2-Play Titel, die jeden "Full Budget" Titel alt aussehen lassen.

Von der Qualität (Engine / Playability) hat SW:TOR (Full Budget, AAA, extrem überteuerte Lizenz) die Holzstühle *fg*
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Sir ReLaxSir ReLax16.07.2012 16:13
wormy schrieb:
Ach so, ein Student - und du willst uns erzählen was etwas Wert ist?

Komm du erstmal in der Realität an *fg*

Na jetzt wird aber jemand ein wenig herablassend.
Ich bin sehr wohl in der Realität angekommen, was mein Studium damit zu tun hat, ist einfach nur Klischee und Vorurteilhaftes verhalten.
Werte werden übrigens nach Marx auf zwei unterschiedliche Arten klassifiziert. Einmal der materielle Wert den ein Gut nunmal wert ist, und einmal der persönliche Wert, den man selber in etwas legt.
Nichts desto trotz ist daran nichts falsch. Mir machen 2h Golfen genauso viel Spaß wie 2h Raiden. Preis Leistung ist das Raiden natürlich besser, jedoch verzichte ich nicht auf das Golfen.

Daala schrieb:
Das ist die eine Sache. Andererseits schau dir an, was Spieler fordern. Große Boxen mit
Das ist die eine Sache. Andererseits schau dir an, was Spieler fordern. Große Boxen mit Bonusmaterial wie Karten, kein DLC, sondern kostenlose Patches. Und durch die F2P-Spiele sehen diese Spieler, dass es ohne Monatsgebühren geht.

Stell dir vor, es gäbe neben den normalen Kinos noch Kinos, in denen du keinen Eintritt zahlst, dafür aber doppelt so viel Werbung siehst und das Popcorn das dreifache kostet. Dazu musst du Gutscheine kaufen, wenn du mehr als einmal im Monat gehst. Alle normalen Kinos würden pleite gehen.

Auch wenn der Vergleich irgendwie (wie immer) hinkt, das Problem ist weniger der Vergleich zu anderer Unterhaltung als der Vergleich zu anderen Spielen des selben Segments. Und nicht vergessen, ich rede hier von Wenigspielern, also bitte keine Diskussionen, dass man so viel Geld im Endcontent ausgeben muss.


Man muss hier aber ein wenig differenzieren, das was die Spieler fordner war früher einmal Standard.
Ich musste letztens meinen Keller entrümpeln und habe da auch etliche ältere Spiele leider entsorgen müssen, da die noch auf Disketten waren usw. Und weil ich kein Platz für die schmucken Stücke hab. Aber die Zusätze in den Verpackungen waren ein krasser Unterschied. Es war damals einfach normal, Karten, dicke Handbücher mit Hintergrundinformationen in eine Box zu packen. :)
Und Guess what! Kostenlose Patches gabs auch, oder bzw. bei vielen Spielen nicht. Kann mich jetzt an keinen Patch zu Sid Meier's Civilisation, Colonization Transport Tycoon oder ähnliches erinnern.
Was es aber damals schon gab, und was es heute anscheinend nur noch bei einzelnen Titeln gibt, waren Add Ons. Erweiterungspacks oder heute wird das als DLC bezeichnet. Die Forderung der Spieler ist schlicht und ergreifend wieder ein Wunsch zu einem nicht so ausbeuterischen Zustand. Und das mit dem Kino, ich gehe generell nicht in Kinos, da ich nur ausgewählte Filme gucke. Aber ernsthaft, es ist zwischen Free to Play und Full Budget auch noch ein großer Unterschied von Engine und Playability. Quasi so wie 20 Euro Kinobesuch mit 3D und Sitzen während das Andere eher Holzstühle hat. ;)
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DaalaDaala16.07.2012 15:42
Sir ReLax schrieb:
Ich finde die Rechnung ein wenig komisch von Spielern und ich glaube das liegt vorallem daran das
Ich finde die Rechnung ein wenig komisch von Spielern und ich glaube das liegt vorallem daran das man viel einfach umsonst möchte.
10 Euro im Monat für ein Spiel, was man dann vielleicht im Monat 10 Stunden gespielt hat, ist doch nen guter Kurs?
Was kosten 3 Stunden Kinofilm im Vergleich? Oder was kostet ein anderes Hobby?
Also Golfen kostet mich 1x für ca 2h 15 Euro Studentenrabatt. Ich glaube eher das viele durch ein "Umsonst"Gefühl im Internet nicht wissen was Unterhaltung kosten kann.

Das ist die eine Sache. Andererseits schau dir an, was Spieler fordern. Große Boxen mit Bonusmaterial wie Karten, kein DLC, sondern kostenlose Patches. Und durch die F2P-Spiele sehen diese Spieler, dass es ohne Monatsgebühren geht.

Stell dir vor, es gäbe neben den normalen Kinos noch Kinos, in denen du keinen Eintritt zahlst, dafür aber doppelt so viel Werbung siehst und das Popcorn das dreifache kostet. Dazu musst du Gutscheine kaufen, wenn du mehr als einmal im Monat gehst. Alle normalen Kinos würden pleite gehen.

Auch wenn der Vergleich irgendwie (wie immer) hinkt, das Problem ist weniger der Vergleich zu anderer Unterhaltung als der Vergleich zu anderen Spielen des selben Segments. Und nicht vergessen, ich rede hier von Wenigspielern, also bitte keine Diskussionen, dass man so viel Geld im Endcontent ausgeben muss.
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wormywormy16.07.2012 15:41
Sir ReLax schrieb:
Also Golfen kostet mich 1x für ca 2h 15 Euro Studentenrabatt. Ich glaube eher das viele durch ein "
Also Golfen kostet mich 1x für ca 2h 15 Euro Studentenrabatt. Ich glaube eher das viele durch ein "Umsonst"Gefühl im Internet nicht wissen was Unterhaltung kosten kann.

Ach so, ein Student - und du willst uns erzählen was etwas Wert ist?

Sir ReLax schrieb:
Wo du dort eine Beleidigung siehst, entgeht jeglicher Realität.

Komm du erstmal in der Realität an *fg*
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GastDarkcyde16.07.2012 15:25
Was Abogebühren angeht: Ich zahl WoW für ein halbes Jahr, habe daher Kosten von weniger als 11 Euro im Monat. Das sind 2 Schachteln Zigaretten, das ist weniger als 1 Kinobesuch, weniger als 2 mal Essen bei McDonalds... die Aufzählung kann unendlich so weiter gehen. Spiele ich 11 Stunden pro Monat das Spiel, habe ich also weniger als 1 Euro pro Stunde bezahlt.
Nehmen wir mal Batman: Arkham Asylum... Spieldauer wird je nach Quelle mit 12 bis 25 Stunden angeben. Bei einem Verkaufspreis von 45 Euro kostet das Spiel also 1,80 bis 3,75 Euro pro Stunde. Der Vergleich hinkt nur dadurch, dass ich bei einem Singleplayerspiel die Spielzeit über beliebig viele Monate strecken kann. Spiele ich 25 Stunden über 12 Monate bleibt der Preis gleich. Spiele ich das MMORPG mit 11 Stunden ebenfalls übe 12 Monate, steigt der Stundenpreis. Also ist für ein Abo nicht direkt der Preis entscheidend, sondern die Zeit, die man selbst investieren kann. Und damit man auch gewillt ist, die Zeit zu investieren, muss das Spiel etwas dafür bieten, was man nicht auf anderem Wege kriegt.

Der Unterschied ist aber, dass man ein Singleplayerspiel durchspielt. Irgendwann ist kein Spielinhalt mehr da, das Ziel ist erreicht.
Ein MMORPG ist häufig so konzipiert, dass es kein Ende hat, man kann sich also beliebig lange beschäftigen. Hier ist der Haken, dass die gebotenen Beschäftigungen aber irgendwann eintönig wird... und genau das ist der Punkt, an dem bisher jedes MMORPG irgendwann versagt.
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xanijaxanija16.07.2012 14:41
Daala schrieb:

Zu der mangelnden Innovation: Die mangelnde Innovation kann aber nur Leute betreffen, die schon

Zu der mangelnden Innovation: Die mangelnde Innovation kann aber nur Leute betreffen, die schon mal WoW, etc. gespielt haben, also eh schon quasi in den 6-7 Mio enthalten sind.


In den behaupteten 6-7 Mio.... Ich halte das für eine aus der Luft gegriffene Zahl.

Daala schrieb:
Prinzipiell müsste ein gehyptes und massiv beworbenes Spiel wie SW:TOR mit den Komponenten "Bioware"
Prinzipiell müsste ein gehyptes und massiv beworbenes Spiel wie SW:TOR mit den Komponenten "Bioware" und "Star Wars" mal locker ein bis zwei Mio Spieler mehr anziehen.
Mass Effect 3 hat sich 3,5 Mio mal verkauft, SW:TOR nur gut 2 Mio mal. Viele Leute wollten also nicht mal reinschauen. Grund kann nicht sein, dass Biowareadventures so schlecht sind ;) Die wollen kein Abo.


Und von diesen 2 Mio. verkauften Einheiten ist dann 400k Spielern kurze Zeit später eingefallen: Ooops, ich wollte ja gar kein Abo-Spiel? Eher hat es ihnen doch wohl nicht gut genug gefallen, um ihr Abo zu verlängern. Man kann doch am besten sehen, wie ein MMO ankommt, wenn man die Entwicklung über die Zeit sieht. WoW ist auch nicht mit 5 Mio. gestartet. EVE hat eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung, trotz Abomodell.
Zuletzt editiert am 16.07.2012 14:44
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Sir ReLaxSir ReLax16.07.2012 14:02
wormy schrieb:
Lesen und verstehen ist nicht deine Stärke, oder? *fg*

Es geht nicht darum, dass die Kunden das
Lesen und verstehen ist nicht deine Stärke, oder? *fg*

Es geht nicht darum, dass die Kunden das nicht verstehen würden, es geht darum, dass die Anbieter heute alles als MMO verkaufen, auch Spiele, die diese Bezeichnung nicht verdienen!


Seh ich anders, SW:ToR hat durchaus die Betitelung MMORPG verdient. Zwar liegt das Hauptaugenmerk bei dem Spiel auf die Storylines der einzelnen Klassen. Jedoch ist der Endgamecontent angewiesen auf das Mitspielen der Mitspieler. Viele gerade in dieser Community finden den Endgamecontent aber nicht wirklich wichtig. Es ist ihnen schlichtweg egal, sondern hätten sich lieber ein neues Kotor gewünscht. In anderen Spielen sieht man dieses Verhalten genauso, immer mehr Spieler finden keinen Bedarf mehr mit anderen großartig zu spielen. Wozu auch, wenn man nicht keinen Ansporn hat?
Und viele andere MMO's tun es nicht wirklich anders. Es war schon immer möglich auch alleine durch ein MMORPG zu kommen. Abgesehen von ein paar wenigen Gruppenaufgaben oder Dungeons. Jedoch gitb es einfach ein Wandel in der Spielermentaltität der zu beobachten ist. Die Generation die vor 10 Jahren das Internet entdeckt hat, ist viel sozialer gewesen, als die Generation die heute das Internet entdeckt. Dies liegt auch schlicht und ergreifend an der gesellschaftlichen Veränderung im Bezug auf das soziale Verhalten der Menschen.

wormy schrieb:

Nichts verstanden haben, aber andere Menschen beleidigen - lernt man das heute an der Schule *rfg*


Beleidigt habe ich niemanden, vielleicht solltest du noch einmal genau lesen und verstehen. Ich habe eine Meinung geschrieben, in der ich die Spieler kritisiere. Und ich habe in dem gequoteten Bereich einen Vergleich gemacht. Der durchaus angebracht ist. Er beleidigt niemanden, er ist nichtmal als Chauvinistisch zu betrachten. Wo du dort eine Beleidigung siehst, entgeht jeglicher Realität.

Daala schrieb:

Um 10€ im Monat auszugeben, muss ein Spieler das Spiel halt regelmäßig spielen. Und die Gruppe der

Um 10€ im Monat auszugeben, muss ein Spieler das Spiel halt regelmäßig spielen. Und die Gruppe der Leute, die sagen, ich habe die Zeit um ein Spiel mehrere Monate lang min. 10 Stunden die Woche zu spielen, ist begrenzt. Alle anderen fahren einfach mit F2P oder Einmalzahlungen besser.

Ich finde die Rechnung ein wenig komisch von Spielern und ich glaube das liegt vorallem daran das man viel einfach umsonst möchte.
10 Euro im Monat für ein Spiel, was man dann vielleicht im Monat 10 Stunden gespielt hat, ist doch nen guter Kurs?
Was kosten 3 Stunden Kinofilm im Vergleich? Oder was kostet ein anderes Hobby?
Also Golfen kostet mich 1x für ca 2h 15 Euro Studentenrabatt. Ich glaube eher das viele durch ein "Umsonst"Gefühl im Internet nicht wissen was Unterhaltung kosten kann.
Zuletzt editiert am 16.07.2012 14:06
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DaalaDaala16.07.2012 13:47
xanija schrieb:
Im übrigen betreibst Du etwas Wortklauberei, Daala, was Franks Beitrag angeht.

Aber nur etwas ;) Allerdings muss man mit Analystenkommentaren so umgehen. Wenn man die grob auffasst, kann nur Unsinn bei rauskommen.

Zu der mangelnden Innovation: Die mangelnde Innovation kann aber nur Leute betreffen, die schon mal WoW, etc. gespielt haben, also eh schon quasi in den 6-7 Mio enthalten sind. Prinzipiell müsste ein gehyptes und massiv beworbenes Spiel wie SW:TOR mit den Komponenten "Bioware" und "Star Wars" mal locker ein bis zwei Mio Spieler mehr anziehen.
Mass Effect 3 hat sich 3,5 Mio mal verkauft, SW:TOR nur gut 2 Mio mal. Viele Leute wollten also nicht mal reinschauen. Grund kann nicht sein, dass Biowareadventures so schlecht sind ;) Die wollen kein Abo.

Ich persönlich kenne diverse Leute, die lange für MMOs bezahlt haben, heute aber sagen, nie mehr Abo, weil sie zu wenig Zeit im Monat haben. Eine 150€-Flatrate ist dagegen kein Problem ;)

Um 10€ im Monat auszugeben, muss ein Spieler das Spiel halt regelmäßig spielen. Und die Gruppe der Leute, die sagen, ich habe die Zeit um ein Spiel mehrere Monate lang min. 10 Stunden die Woche zu spielen, ist begrenzt. Alle anderen fahren einfach mit F2P oder Einmalzahlungen besser.
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wormywormy16.07.2012 13:46
Sir ReLax schrieb:
Genau das war ja der Unterschied zu MMOG's, ...Alle die das nicht wollen, haben den Sinn von MMORPG'
Genau das war ja der Unterschied zu MMOG's, ...Alle die das nicht wollen, haben den Sinn von MMORPG's wohl einfach nicht wirklich realisiert.

Lesen und verstehen ist nicht deine Stärke, oder? *fg*

Es geht nicht darum, dass die Kunden das nicht verstehen würden, es geht darum, dass die Anbieter heute alles als MMO verkaufen, auch Spiele, die diese Bezeichnung nicht verdienen!

Sir ReLax schrieb:
Die Frau/ der Mann kann noch so gut kochen, aber bei Oma oder Mutti oder Papi oder Opa schmeckt es
Die Frau/ der Mann kann noch so gut kochen, aber bei Oma oder Mutti oder Papi oder Opa schmeckt es doch immernoch am Besten oder?

Nichts verstanden haben, aber andere Menschen beleidigen - lernt man das heute an der Schule *rfg*
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Sir ReLaxSir ReLax16.07.2012 13:38
wormy schrieb:
Das nannte man vor ein paar Jahren noch Modem- bzw. Netzwerkspiel.

Es gibt heutzutage genug MMOs,
Das nannte man vor ein paar Jahren noch Modem- bzw. Netzwerkspiel.

Es gibt heutzutage genug MMOs, die als Netzwerkspiel erfolgreicher wären (SW:TOR und auch TSW gehört dazu). Dazu kommt die Kundenverarsche wie von Activision mit ihrem Onlinezwang bei dieser Art von Spielen.

Ich freue mich richtig auf Torchlight 2 *g*

Mein Reden, wie kann man ernsthaft in der heutigen Zeit etwas fordern, was vor 10 Jahren als einfaches Netzwerkspiel bzw. Multiplayer genannt wurde. Genau das war ja der Unterschied zu MMOG's, das man über den Multiplayer den man nur dann gespielt hat wenn man wollte, hinaus gewachsen ist und sich durchgehend in einer Welt mit anderen Mitspielern aufhalten konnte.
Alle die das nicht wollen, haben den Sinn von MMORPG's wohl einfach nicht wirklich realisiert. Es geht nicht darum ab und zu mit Anderen zu spielen, sondern das Spielen und Interagieren mit Anderen ist der Hauptzweck in solch einem Spiel.

Und warum viele wieder zu WoW zurück kehren, nachdem sie andere MMORPG's ausprobiert haben und dann irgendwann keine Lust mehr haben?
Nun, die anderen Spiele machen es einfach nicht besser. Man kommt immer wieder zu WoW zurück, da es Hausmannskost ist. Die Frau/ der Mann kann noch so gut kochen, aber bei Oma oder Mutti oder Papi oder Opa schmeckt es doch immernoch am Besten oder?
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wormywormy16.07.2012 13:12
Na der Tim! schrieb:
Es gibt einfach Spieler, ...Denen geht es eher darum, bei Bedarf Mitspieler zu suchen, um eine
Es gibt einfach Spieler, ...Denen geht es eher darum, bei Bedarf Mitspieler zu suchen, um eine schwierige Herausforderung in Form eines Dungeons zu meistern ...

Das nannte man vor ein paar Jahren noch Modem- bzw. Netzwerkspiel.

Es gibt heutzutage genug MMOs, die als Netzwerkspiel erfolgreicher wären (SW:TOR und auch TSW gehört dazu). Dazu kommt die Kundenverarsche wie von Activision mit ihrem Onlinezwang bei dieser Art von Spielen.

Ich freue mich richtig auf Torchlight 2 *g*
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Na der Tim!Na der Tim!16.07.2012 12:47
Ich glaube, die Entwickler sollten sich endlich mal von der starren Denkweise verabschieden, daß jedes neue MMO zum Combo Breaker der Szene werden muß, das ultimative MMO gegen den ganzen Rest zu sein. Meiner Ansicht nach ist das völlig unnötig und niemand verlangt auch danach. Wenn ich WoW spielen will, dann gibt es WoW. Wenn ich etwas in der Richtung Open World/Sandbox suche, dann suche ich eben woanders.

Ein neues Onlinespiel hat viel größere Chancen, wenn es sich darauf konzentriert, genügend Alleinstellungsmerkmale zu vereinen, die den Spieler neugierig machen. Überhaupt ist dieses Elite-Denken, daß nur kostspielige MMOs Erfolg haben, völlig an der Realität vorbei programmiert.

Es gibt einfach Spieler, die gar kein Interesse daran haben, mit Millionen anderen zusammen online zu sein. Denen geht es eher darum, bei Bedarf Mitspieler zu suchen, um eine schwierige Herausforderung in Form eines Dungeons zu meistern oder um durch ein gutes Handwerkssystem Waren kaufen und verkaufen zu können. Doch all das funktioniert auch im kleinem Rahmen.

Viel wichtiger ist es, daß der User nicht als Zahlvieh wahrgenommen wird, sondern als eine Art Baustein der Community. Wenn ich als Spieler das Gefühl vermittelt bekomme, nur ein zahlender und nörgelnder Klotz am Bein des Entwicklers zu sein, dann haben beide Seiten schon verloren. Unternehmen wie Frogster und Funcom leiden beständig unter Mißtrauen und Zweifeln. All das hat seine Wurzeln in der Vergangenheit. Ein schlechtes Image haftet oft ein ganzes Firmenleben an den Betroffenen. Ich brauche nur "JoWood" zu schreiben und jeder schüttelt dabei nur den Kopf.

Daher ist es ein Grundstein guter Firmenphilosophie, den Kunden nicht als meckernde Notwendigkeit zu betrachten, sondern als willkommenen Gast. Gerade bei diesem Absatz muß ich ziemlich lange überlegen, wer sich diesen Orden überhaupt anstecken kann. Aber vielleicht könnt Ihr mir ja auf die Sprünge helfen... ;)

Tim!
Zuletzt editiert am 16.07.2012 12:49
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xanijaxanija16.07.2012 12:38
Ich halte die Aussage für gewagt, dass es ein max. Potential von 6-7 Mio. an Abo-MMO-Kunden geben soll. Wenn man alleine die Fluktuation bei WoW berücksichtigt, sind es sicher deutlich mehr, die bereit sind, ein Abo-MMO abzuschließen. Es ist ja nicht so, dass es eine feste Menge an Spielern ist, die WoW zu Spitzenzeiten abonniert hatte. Da sind Leute dazugekommen, während andere sich verabschiedet haben. Wäre mal interessant zu wissen, wie viele Leute jemals ein WoW-Abo hatten - und wie lange die im Schnitt liefen. Das sind Zahlen, die sind ja überhaupt nicht bekannt.

Abo-MMOs, die nicht WoW heißen, werden mehr und mehr zu Nischenspielen im MMO-Markt.


Ja, das ist ja richtig. Die Frage ist nur: Warum? Gibt es nicht mehr Kundenpotential oder sind die Spiele so nah an WoW gebaut, dass sich die Leute nach kurzer Zeit schlicht langweilen. Oder sind sie einfach schlecht? Die Verkaufszahlen legen nahe, dass die Spieler bereit wären, Abos abzuschließen, aber sie tun es nicht oder canceln nach 2-3 Monaten. Das heißt, sie haben schon mal die Entscheidung für ein Abo getroffen, sich dann aber wieder davon verabschiedet. Potential ist also offensichtlich vorhanden. Nur kann es nicht genutzt werden, und da gebe ich Frank absolut recht: Es mangelt an der Innovation. Deswegen kommen die Abo-MMO's nicht hoch.

Im übrigen betreibst Du etwas Wortklauberei, Daala, was Franks Beitrag angeht.
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DaalaDaala16.07.2012 11:38
Lieber Herr Fischer,
wenn man schon Analysten in der Luft zerreißen will, sollte man sich vorher mit dem beschäftigen, was sie eigentlich gesagt haben, wenn man schon den Namen nicht richtig schreiben kann.

Es geht NICHT darum, dass SW:TOR zwei Millionen Abonennten haben müsste, weil es halt Star Wars drauf stehen hat. Es geht darum, dass aus den Spielerzahlen und Strukturen auch für den Laien ersichtlich ist, dass das Gros der Spieler MMO-Spieler waren, die oft vorher schon ein Abo-MMO hatten (WoW z.B.) Und wenn ein Titel wie Star Wars nicht eine Mio Spieler dazu bewegen kann, ein Abo abzuschließen, obwohl sie vorher noch nie ein MMO gespielt haben, was dann?

Beispiel TSW: Wie viele Spieler, die TSW spielen, haben wohl vorher keine Abo-MMOs gespielt? Es dürfte sich nur um einen Bruchteil handeln. Anders herum kommt demnächst mit GW2 ein Spiel, was die Zahl der Spieler von Abo(!)-MMOs wieder verringern dürfte, wenn man die einschlägigen Kommentare (auch hier) liest.

Daher hat Herr Pachter m.M.n. recht, wenn er schreibt, die Gesamtzahl der Spieler, die für Abo-MMOs monatlich zahlen würden, ist in Amerika und Westeuropa auf ca. 6-7 Mio beschränkt. Und natürlich wächst die MMO-Branche insgesamt - die war nur nicht gemeint.

Also bitte in Zukunft die (zugegebenermaßen etwas trockenen) Analystenkommentare etwas genauer lesen, auch wenn Herr Pachter das sagt, was man nicht hören will. Abo-MMOs, die nicht WoW heißen, werden mehr und mehr zu Nischenspielen im MMO-Markt.
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xanijaxanija15.07.2012 22:05
Chaotarch schrieb:
Und die älteren Sandboxes wie UO und SWG gingen erst in dem Moment den Bach runter, als die
Und die älteren Sandboxes wie UO und SWG gingen erst in dem Moment den Bach runter, als die Publisher Sandbox-Elemente und Tiefgang (im Fall von UO das offene PvP, bei SWG das Crafting) per Patch aufweichten, um den Kundenkreis zu vergrößern.


Im Fall von SWG stimmt das nicht so ganz. NGE war zwar der Todesstoß, aber SWG hatte auch so keine richtige Perspektive. SWG hat mit WoW und EQ2 viele Abos verloren, weil viele Leute sich in SWG schlicht gelangweilt haben. Der Abwärtstrend war sogar schon eine ganze Weile vorher zu sehen.

Zu Spitzenzeiten hatte SWG 300k Abos, kurz vor WoW release noch ca, 250k, kurz nach WoW release waren es unter 200k. Klar, durch CU und RotW sind Sandbox-Elemente verschwunden, aber das war im April/Mai 2005, da waren große Teile der Spielerschaft schon weg und der Abwärtstrend schon längst deutlich sichtbar.
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Sir ReLaxSir ReLax15.07.2012 16:26
Chaotarch schrieb:
Die neueren Sandboxes waren technisch miserabel umgesetzt und nahezu unspielbar. Und die älteren
Die neueren Sandboxes waren technisch miserabel umgesetzt und nahezu unspielbar. Und die älteren Sandboxes wie UO und SWG gingen erst in dem Moment den Bach runter, als die Publisher Sandbox-Elemente und Tiefgang (im Fall von UO das offene PvP, bei SWG das Crafting) per Patch aufweichten, um den Kundenkreis zu vergrößern. Dass das der falsche Weg sein würde, wussten wir Spieler schon damals, unsere Mahnungen und Petitionen blieben aber ungehört. Mittlerweile gibt uns die Geschichte Recht und trotzdem haben die großen Publisher noch immer nichts verstanden.

Die älteren Sandboxes gingen unter weil Themepark-MMO's Erfolg hatten.
Und die Engine nicht konkurrenzfähig waren.....

Darkcyde schrieb:
Da dramatisierst du aber auch ein wenig... wer sagt, dass es drei Stunden dauert soll... oder zwei
Da dramatisierst du aber auch ein wenig... wer sagt, dass es drei Stunden dauert soll... oder zwei oder eine? Entscheidend ist bei sowas die Zeit, da hast du recht. Um mal bei dem Fantasy-Setting zu bleiben: Dann kriegt jeder Spieler, sobald er so etwas wie eine Werkstatt hat, die Möglichkeit, einen Handwerker dort einzustellen... ein Goblinsklave, einen Kobolddiener, was auch immer. Der Reiz am richtigen Spiel ist nicht direkt das fertigen, sondern das Kombinieren, im gewissen Sinne das Rästeln. Ich hab einen Sack von Rohstoffen gesammelt, wie kombiniere ich das? Entscheidend ist, welche Freiheit das Spiel läßt. Wenn ich 5 Kilo Nägel, 4 qm Bretter und 3 qm Drachenhaut hab... was mache ich damit?

Nehm ich 2 qm Haut und mach ein Umhang? Oder 3 qm Haut und 5 kg Nägel für eine Nietenrüstung? oder 1 qm Bretter, Haut und 1 kg Nägel für einen Schild? Die Kombinationsmöglichkeiten machen dann doch den Reiz aus. Und das Anfertigen macht dann eben der "Diener", in der Zwischenzeit geh ich los und erschlag einen Troll, weil ich mit einen Helm aus dem Schädel machen will... was auch immer. Wie es gemacht wird, ist zweitrangig, darüber muss man nicht weiter diskutieren als bis zu einem Punkt: Frust sollte vermieden werden. Aber Sandbox sollte sein, kein Themenpark mehr.

So, das was du beschreibst ist simples Crafting was du in jedem Themepark-MMO hast.
In World of Warcraft ist Craften so, in Guild Wars 2 wird das Craften so sein. In fast jedem MMORPG ist genau das Craften vorhanden.
Ich glaube du solltest eher die Itemspirale kritisieren, denn gecraftete Items bringen nur kurze Zeit etwas.....
Und Rätseln? Also ernsthaft, Rätseln beim Craften ist doch schmarrn, wenn ich die Fähigkeit zum Bauen von etwas habe, muss ich es doch nicht noch rätseln wie ich oder was ich baue. Rätseln kann man in Adventures oder Puzzle Piraten ^^
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SorusSorus15.07.2012 16:24
Chaotarch schrieb:
bei SWG das Crafting

Und leider die Klassen näher an ein achso tolles Hitspiel angeglichen + Jedis ohne Permadeath...
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DarkcydeDarkcyde15.07.2012 15:51
Sir ReLax schrieb:
Gab aber auch genug Sandboxes, die alle mehr oder weniger gefloppt sind auf dauer. Das einzig große
Gab aber auch genug Sandboxes, die alle mehr oder weniger gefloppt sind auf dauer. Das einzig große aktive ist halt noch EVE Online, aber was ist aus Spielen wie Star Wars Galaxies, UO oder zum Teil auch BountyBay Online geworden?
Sandbox-MMO's haben einen großen Nachteil. Dadurch das sie kein Faden haben, können sie sehr schnell langweilig werden. Wer jeden Tag arbeiten geht, der möchte nicht unbedingt auch noch Abends am PC 3 Stunden damit verbringen sich ein Schild aus Drachenhaut zu basteln. Nur um dann nen Schild in der Hand zu haben aus Drachenhaut, tolle Sache! Hut ab Chapeu und dafür hab ich 3h meiner Zeit aufgebracht? Kann ich sowas auch in Echt machen, da hab ichs wenigstens immer bei mir und kann sagen. Yay Leute ich hab was geschafft.

Ich finde man sollte Themepark-MMO's einfach ein bisschen mehr Sandbox geben. Das würde auch deutlich mehr den Fluff fördern und gibt den Spielern mehr Zeit.


Da dramatisierst du aber auch ein wenig... wer sagt, dass es drei Stunden dauert soll... oder zwei oder eine? Entscheidend ist bei sowas die Zeit, da hast du recht. Um mal bei dem Fantasy-Setting zu bleiben: Dann kriegt jeder Spieler, sobald er so etwas wie eine Werkstatt hat, die Möglichkeit, einen Handwerker dort einzustellen... ein Goblinsklave, einen Kobolddiener, was auch immer. Der Reiz am richtigen Spiel ist nicht direkt das fertigen, sondern das Kombinieren, im gewissen Sinne das Rästeln. Ich hab einen Sack von Rohstoffen gesammelt, wie kombiniere ich das? Entscheidend ist, welche Freiheit das Spiel läßt. Wenn ich 5 Kilo Nägel, 4 qm Bretter und 3 qm Drachenhaut hab... was mache ich damit?

Nehm ich 2 qm Haut und mach ein Umhang? Oder 3 qm Haut und 5 kg Nägel für eine Nietenrüstung? oder 1 qm Bretter, Haut und 1 kg Nägel für einen Schild? Die Kombinationsmöglichkeiten machen dann doch den Reiz aus. Und das Anfertigen macht dann eben der "Diener", in der Zwischenzeit geh ich los und erschlag einen Troll, weil ich mit einen Helm aus dem Schädel machen will... was auch immer. Wie es gemacht wird, ist zweitrangig, darüber muss man nicht weiter diskutieren als bis zu einem Punkt: Frust sollte vermieden werden. Aber Sandbox sollte sein, kein Themenpark mehr.
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ChaotarchChaotarch15.07.2012 14:56
Sir ReLax schrieb:
Gab aber auch genug Sandboxes, die alle mehr oder weniger gefloppt sind auf dauer.[...]


Die neueren Sandboxes waren technisch miserabel umgesetzt und nahezu unspielbar. Und die älteren Sandboxes wie UO und SWG gingen erst in dem Moment den Bach runter, als die Publisher Sandbox-Elemente und Tiefgang (im Fall von UO das offene PvP, bei SWG das Crafting) per Patch aufweichten, um den Kundenkreis zu vergrößern. Dass das der falsche Weg sein würde, wussten wir Spieler schon damals, unsere Mahnungen und Petitionen blieben aber ungehört. Mittlerweile gibt uns die Geschichte Recht und trotzdem haben die großen Publisher noch immer nichts verstanden.
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Sir ReLaxSir ReLax15.07.2012 14:32
Gab aber auch genug Sandboxes, die alle mehr oder weniger gefloppt sind auf dauer. Das einzig große aktive ist halt noch EVE Online, aber was ist aus Spielen wie Star Wars Galaxies, UO oder zum Teil auch BountyBay Online geworden?
Sandbox-MMO's haben einen großen Nachteil. Dadurch das sie kein Faden haben, können sie sehr schnell langweilig werden. Wer jeden Tag arbeiten geht, der möchte nicht unbedingt auch noch Abends am PC 3 Stunden damit verbringen sich ein Schild aus Drachenhaut zu basteln. Nur um dann nen Schild in der Hand zu haben aus Drachenhaut, tolle Sache! Hut ab Chapeu und dafür hab ich 3h meiner Zeit aufgebracht? Kann ich sowas auch in Echt machen, da hab ichs wenigstens immer bei mir und kann sagen. Yay Leute ich hab was geschafft.

Ich finde man sollte Themepark-MMO's einfach ein bisschen mehr Sandbox geben. Das würde auch deutlich mehr den Fluff fördern und gibt den Spielern mehr Zeit.
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GastDarkcyde15.07.2012 13:28
Das ist mir bewußt... die bisherigen MMOs sind fast ausschließlich Themeparks und das wird für die Spieler irgendwann immer langweilig. Die Spielehersteller sehen die Spieler als Konsumenten in jeder Beziehung. Das führt leider auch dazu, dass der Spielinhalt häufig darauf zugeschnitten ist... Hier hast du den Inhalt, konsumiere ihn, dann gebe ich dir den nächsten. Was ich einfach sagen will, ist dass dieses Konzept von den Spielern nach meinem Eindruck gar nicht gewünscht ist, sondern nur mangels anderer Alternativen akzeptiert wird.
Ich will also nichts vergleichen, ich will damit sagen, dass Themeparks gar nicht mehr gewünscht sind, die Spieler wollen doch eher Sandboxes. Sie wollen Freiheit und Konsequenzen.

WoW ist immer noch das MMORPG mit den meisten Spielern... immer wieder tauchen neue MMOs auf, die dann ganz schnell glorifiziert werden als WoW-Killer... kein Spiel hat es wirklich geschafft, einfach weil man doch über kurz oder lang feststellte, dass es doch im Kern wieder das Gleiche ist...
Wenn irgendwann ein WoW-Killer auftaucht, dann wird es ein Sandbox-Spiel sein, kein anderes kann es aus meiner Sicht schaffen.
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VoodjinVoodjin15.07.2012 12:44
@Darkcyde: Du vergleichst da Themepark mit Sandbox. Das sind zwei verschiedene Konzepte. In der Sandbox schreiben die Spieler ihre eigene Storys, da täglich stets Konflikte mit anderen Klans ausgetragen werden. Da braucht keiner eine Filmreife bla bla Geschichte. Was du weiter unten beschreibst trifft es schon eher.
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GastDarkcyde15.07.2012 11:33
Es stimmt aber... ich will kein Spiel mit toller Story. SWTOR war kein richtiges Spiel, mehr ein interaktiver Film. Egal was man letzlich in SWTOR machte, man hatte eine Spur auf der man weitergeführt wurde. In WoW wurde man mit einem roten Faden durch die Geschichte geführt, man konnte überall abweichen, fand aber immer eine Spur zurück. In SWTOR gab es keinen roten Faden, da war man auf einer Einbahnstraße ohne Abzweigungen. Langweilig.

Was ich will, ist ein Spiel, in dem ich mir einen Stützpunkt errichte, ähnlich wie in Minecraft... ich will basteln, Rohstoffe sammeln und kombinieren. Ich will mich einrichten und Monster schlachten gehen.
Die Story kann ganz banal sein... lasst die Spieler Raumfahrer sein, die auf einem wilden Planten abstürzen oder Bewohner eines Fantasy-Königreiches, welches einen neuen Kontinent besiedeln oder die Überlebenden des 4. Weltkrieges in einer postapokalyptischen Welt... welches Gewand auch immer, der Rahmen reicht völlig als Story, er gibt das optische Design vor und das war's. Laßt das Spiel bestehen aus freiem Erforschen einer unbekannten Welt, Sammeln von Rohstoffen, Jagen und Töten von Tieren und Monstern, Bauen und Basteln.

Wenn ich einen Drachen töte, will ich keine neue Plattenrüstung darin finden... ich will mir aus der Haut selbst eine Rüstung bauen, einen Schild damit bespannen... ich will aus den Zähnen Pfeilspitzen machen und aus den Klauen eine Hiebwaffe. Ich will den Drachen nicht töten, weil er das neue Böse in der Welt ist... er ist nur ein weiterer Rohstoff, den ich sammeln will.
Ich will in einem Wald eine Lichtung freihauen und aus dem Holz einen Palisadenzaun errichten, ein Haus, einen Turm...
Keine Story, kein "Geh dahin und töte X oder sammel Y"... einfach ein "Willkommen in der Wildnis, hier hast du einen Rucksack mit Werkzeug und eine Waffe, viel Spaß"
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LyasaLyasa15.07.2012 11:30
Fugenritzenstoff schrieb:
www.youtube.com/watch

Ich glaube mehr info zu WoD gibts bisher noch nicht...

das zu posten ist mörderisch :|
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FugenritzenstoffFugenritzenstoff15.07.2012 11:10
www.youtube.com/watch

Ich glaube mehr info zu WoD gibts bisher noch nicht...
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FugenritzenstoffFugenritzenstoff15.07.2012 10:02
Geil, echt geil! Hier ist quasi unendlich viel Potential vorhanden. Bleibt nur zu hoffen, dass CCP das auch nutzt.

BTW:
www.ccpgames.com/.../merger

WTF! Das wusste ich ja noch gar nicht. Sieht so aus, als ob es nicht nur bei Vampires bleiben wird....
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GastPrince15.07.2012 01:44
wormy schrieb:
Es ist ganz offiziell The Masquerade

Die Clans sind nunmal die beste Grundlage fürs PvP


Und für die Sandbox...Spieler herrschen als Prinzen über die Städte.
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wormywormy15.07.2012 00:49
SecOrder schrieb:
Sollte es nicht Requiem werden? Damit man von dem Clan-gedöns weg kommt?

Es ist ganz offiziell The Masquerade

Die Clans sind nunmal die beste Grundlage fürs PvP
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GastPusteblume15.07.2012 00:00
Der Analyst heisst immer noch Pachter und nicht Patcher und ist mMn einer der grössten Dummschwätzer vor dem Herrn.
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SecOrderSecOrder14.07.2012 19:48
Chaotarch schrieb:
Masquerade

Sollte es nicht Requiem werden? Damit man von dem Clan-gedöns weg kommt?
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aclemaclem14.07.2012 18:58
Schlumpfgermane schrieb:
PvPvE-Inhalte gab es in MMOs, mir fällt dazu ein großes Beispiel ein:
Alterac-Tal - WoW.
In Classic-
PvPvE-Inhalte gab es in MMOs, mir fällt dazu ein großes Beispiel ein:
Alterac-Tal - WoW.
In Classic-Zeiten absolut dauer besucht.
Und auch andere Eroberungsmaps (aus LichKing und auch aus Cataclysm wurden nach einiger Zeit kaum mehr gespielt.)
Jetzt aber mal zu der These, dass Leute das haben wollen:
Wollen sie nicht, sie spielen lieber die kurzen "Flags", bzw. die allgemein kurzen.
.


Ich glaube nicht das die kurzen beliebter sin weil sie ein stimmiges erlebnis bieten. Sondern schnell gewonnen oder verloren sind um einfach die Pkt zu bekommen.
Pkt wollen alle im Team spielen halte ich für eine Lüge.
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ChaotarchChaotarch14.07.2012 17:15
Fugenritzenstoff schrieb:
Jetzt interessiert mich eigentlich nur noch, welches Regelwerk bzw. welches damit verbundene
Jetzt interessiert mich eigentlich nur noch, welches Regelwerk bzw. welches damit verbundene Setting kommt. Masquerade oder Requiem?


Masquerade
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FugenritzenstoffFugenritzenstoff14.07.2012 15:53
Interessant. Sehr interessant. xD

Jetzt interessiert mich eigentlich nur noch, welches Regelwerk bzw. welches damit verbundene Setting kommt. Masquerade oder Requiem?

Und es soll doch bitte schnell September werden :D
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VoodjinVoodjin14.07.2012 15:38
Fugenritzenstoff schrieb:
Weiß man denn schon, dass es eine Sandbox wird? Oder ist das hier nur einfach so dahingesagt?

Ich bezweifle, dass CCP was anderes, als eine Sandbox machen wird.
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ChaotarchChaotarch14.07.2012 15:38
Fugenritzenstoff schrieb:
Weiß man denn schon, dass es eine Sandbox wird? Oder ist das hier nur einfach so dahingesagt?


Wurde mir von höchster Stelle versichert.
Zuletzt editiert am 14.07.2012 15:49
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FugenritzenstoffFugenritzenstoff14.07.2012 15:29
das Vampire-Sandbox-MMORPG World of Darkness


Weiß man denn schon, dass es eine Sandbox wird? Oder ist das hier nur einfach so dahingesagt?
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VoodjinVoodjin14.07.2012 15:24
Analysten. Der Dreck unter den Fingernägeln der Gaming Industrie.^^
Wie Herr Pispers schon sagte, die Bedeutung trägt es schon in der Berufsbezeichnung. Anal und Lyse...ihre Aussagen sind meist fürn Arsch.
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xanijaxanija14.07.2012 13:11
Hatte nicht auch Bioware schon alle möglichen Pläne in der Schublade, mit denen sie die Spieler contentmäßig überschütten wollten? Ich will Funcom da gar nicht unterstellen, dass sie das nicht könnten. Aber ich sehe in Themepark-MMO's (auch wenn TSW sich nicht als reines Themepark-MMO klassifizieren lässt) das gleiche Problem wie in Restaurants:

Entweder dauerte die Zubereitung um ein vielfaches länger als der anschließende Genuss des Gastes, oder es gibt Fastfood, das man bekanntlich nach einiger Zeit nicht mehr sehen kann, weil es immer die gleiche Pampe ist.
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Sir ReLaxSir ReLax14.07.2012 12:49
Hmmm, irgendwie kann ich die Thesen von Herrn Fischer nicht bestätigen,
Secret Worlds war für mich allenfalls Mittelmaß, DayZ ist nun wirklich auch nicht der Bringer. Aber gerade DayZ ist nur eine Alpha und kann sich natürlich noch stark entwickeln. Aber im Moment läufts doch nur so ab:
Ladida ich renn 2 Stunden durch die Karte, hab alles gelootet was es gibt, Zombies sind eh egal und ansonsten hab ich auch alles gesehen. Und dann? Wo ist da der Ansporn das ganze länger als einen Nachmittag zu spielen? Es gibt keinen, weil man innerhalb von wenigen Minuten das gesamte Konzept gesehen hat. Nagut, wenn man Glück hat baut man sich noch eben ein Auto und fährt damit auf dem Server rum. Ab und zu kommen paar PH's die denken sie wären Imba und keinen Frag abbekommen.
Warum MOBA's so erfolgreich sind? Weil sie sich auf das konzentrieren, was Menschen am liebsten machen! Das Messen gegeneinander. Da die Entwickler es heut zu tage nicht mehr schaffen, schweren PvE-Content zu generieren, dann hilft halt nur noch PvP. Woanders gibts ja keine Möglichkeit sich zu messen.
Und kommt jetzt bitte nicht mit, mimimi du musst etwas kompensieren, das soll nur Spaß machen und auch sonst bist du ganz ganz pöse weil Gewinnen ist falsch. Verlieren ist keine Schande. BULLSHIT!
Im Leben gehts nur ums Gewinnen und Verlieren!
Diese E-Jugend-Fußballermentalität der Spieler nach dem Motto: Hey Jungs ihr habt Klasse gespielt 20:0 verloren aber klasse Gespielt. Als Belohnung gehts zu McDonalds! kanns doch wirklich nicht sein. Warum sind denn Spiele wie CS, WoW, StarCraft, WC3 usw so groß geworden? Weil es ums Gewinnen ging! Man wollte immer besser sein als andere. Egal ob im Team oder alleine.
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SorusSorus14.07.2012 12:03
Hmmm, Dust... Die Idee ist zwar wirklich gut, ich will mich auf lange Sicht aber nicht mit Controller anfreunden. (Oder mit Tastatur und Maus aufm Sofa sitzen)
Da warte ich lieber weiterhin auf den Nachfolger meines geliebten und verehrten Planetside, dessen Beta wohl nächsten Monat startet.
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SchlumpfgermaneSchlumpfgermane14.07.2012 11:40
PvPvE-Inhalte gab es in MMOs, mir fällt dazu ein großes Beispiel ein:
Alterac-Tal - WoW.
In Classic-Zeiten absolut dauer besucht.
Und auch andere Eroberungsmaps (aus LichKing und auch aus Cataclysm wurden nach einiger Zeit kaum mehr gespielt.)
Jetzt aber mal zu der These, dass Leute das haben wollen:
Wollen sie nicht, sie spielen lieber die kurzen "Flags", bzw. die allgemein kurzen.
Ansonsten guter und interessanter Artikel.
Mal schaun, wie sich das Online-Gaming allgemein so entwickeln wird in den nächsten 10 Jahren. Bin wirklich gespannt.

Edit:
Mir sind die anderen beiden wieder eingefallen:
Tausend Winter und Barradin.

Und in GW2 solls doch auch sowas wie PvPvE geben.
Gibt bestimmt noch mehr Beispiele. Also man kann wirklich nicht sagen, dass die MMO-Macher diese Schiene nicht gehen.
Grade Alterac z.B. gabs auch schon vor dem ganzen MOBA-Boom.
Sogar DAoC kann man zu den Vertretern mit PvPvE zählen, ist also schon seit über 10 Jahren in diesem Genre vertreten.
Zuletzt editiert am 14.07.2012 12:00
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LucricierLucricier14.07.2012 11:31
Vernünftiger Artikel, nur daß DAyZ auf einer Insel spielt ist mir neu, Küste ist dort nur im Süden und Osten zu finden. Drittanbieter stimmt auch nicht so ganz, denn Rocket arbeitet mittlerweile für/bei Bohemia, den ArmA Entwicklern. Die 225 km² große Map wäre auch erwähnenswert gewesen ;) ...
Zuletzt editiert am 14.07.2012 11:35
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NoTimeToBleedNoTimeToBleed14.07.2012 11:14
wiped wie ichs mag gj fischer ^^
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SpikebhaalSpikebhaal14.07.2012 10:44
Oder man lädt den Six Launcher runter und der installiert alle größeren Mods zu Arma2 automatisch runter + man sieht alle Server der jeweiligen Mod im Launcher und kann gleich auf einem einloggen. Kann übrigens bei TSW nur zustimmen war auch sehr skeptisch am Anfang aber bin positiv Überrascht worden.
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KratianosKratianos14.07.2012 10:36
Ich versteh nachwievor nicht warum alle behaupten die Installation von DayZ ist schwierig. Wer der englischen Sprache mächtig ist braucht nur im DayZ-Wiki nachzulesen. Wo jeder Punkt Schritt für Schritt erklärt wird und die Installation ist dann ein Aufwand von 5 Minuten.
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