Den Frühjahrsputz haben wir schon am vergangenen Wochenende hinter uns gebracht, die Festplatte ist aufgeräumt. All die miserablen Titel der letzten Jahre sind für alle Ewigkeit im Datennirvana verschwunden. Jetzt können wir die verbliebenen Spiele entspannt genießen und gleichzeitig die Vorfreude auf die nächste Generation von MMOs aufbauen. Aber bitte mit Bedacht, denn ein Hype, das hat uns die Vergangenheit gelehrt, nützt niemandem.
Ja, ich bin vorsichtig geworden. Im Laufe der letzten Jahre wurde mir so viel versprochen, angekündigt oder präsentiert, das dann im Praxistest dann gnadenlos untergegangen ist. Da waren all die kleinen Studios, die an unglaublich vielversprechenden Titeln wie Mortal Online oder Earthrise bastelten und denen es ganz offensichtlich an Geld fehlte, all die tollen Ideen auch umzusetzen.
Geld ohne Ideen ist nichts wert - Ideen ohne Geld auch nicht
Dann gab es Studios wie Reakktor Media aus Hannover, bei denen genau das Gegenteil passierte - wo man trotz finanzieller Probleme ein technisch einwandfreies Spiel auf die Beine stellte, aber überhaupt keine Idee zu haben schien, wie MMOGs funktionieren und wie man den Titel so aufpeppen könnte, dass ein Spieler länger als eine Stunde Spaß an dem Cockpit-Shooter haben könnte.
Immerhin haben es die Jungs aus Hannover, im Gegensatz zur Konkurrenz mit Jumpgate Evolution, sogar geschafft, ihr Spiel zu veröffentlichen. Studios wie NetDevil oder Cheyenne Mountain Entertainment mit Stargate Worlds haben in den letzten Jahren kaum mehr bewiesen, als dass sie die Hoffnung von Spielern und Investoren über Jahre hinweg aufrecht erhalten können und am Ende nichts, aber auch gar nichts liefern.
Schade: Black-Prophecy-Macher Reakktor ist pleite.Mehr als ein paar Monate Azeroth
Ein AAA-MMOG, das sollte jetzt auch der letzte Branchenchef gelernt haben, entwickelt sich nicht mal einfach so und da nützt auch Geld nur bedingt etwas. Es braucht ein ordentliches Team mit weitreichenden Erfahrungen, nicht nur als Entwickler, sondern auch und vor allem als langjährige und begeisterte Spieler, die mehr auf dem Buckel haben sollten als ein paar Monate Azeroth.
Umso erfreulicher ist es, dass es mit Trion und BioWare gleich zwei Studios geschafft haben, sich im für sie völlig neuen Genre zu etablieren. Dass es sowohl Rift als auch der Alten Republik ein wenig an Innovation fehlt, kann man verstehen, wenn man bedenkt, dass beides Erstlingswerke sind, die den Teams vor allem die Möglichkeit gegeben haben, wertvolle Erfahrungen in diesem so komplexen Genre zu sammeln.
Brauhaus, wandernde Inseln, Tierkämpfe: Rundgang durch Pandaria



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Und wenn man es dann noch schafft, über die Investitionen hinaus Gewinne zu generieren, dürften uns neben zahlreichen Updates und Erweiterungen auch bald neue Spiele erwarten. Spiele, für deren Entwicklung man die talentiertesten Mitarbeiter aus eigenen Reihen abstellen kann, die dann sicherlich auch den Mut haben werden, sich hier und da mal an die Umsetzung einer neuen Idee zu wagen. Insofern wurde im mittelmäßigen, aber soliden MMO-Jahr 2011 möglicherweise der Grundstein für wahrhaft epische Projekte gelegt, die uns in den nächsten Jahren begeistern werden.
























Wenn ihr mehr wisst als wir, nur raus damit. Wir sind ganz neugierig ^^
Genau. Und jeder World-First-Kill ist auch ein World-Last-Kill, weil es keine respawnenden Bosse und Mobs gibt. Leider ging so etwas nur zu Ultima-Zeiten, wo es keine zig MMO-Produkte gab und man viel Geld im Monat für so etwas ausgegeben hat. Es war damit nämlich wirklich etwas wert und man konnte nicht einfach Wilde Sau spielen und bei ruiniertem Ruf einfach auf den nächsten Server wechseln. Für die breite Masse bleiben dann nämlich nur Standardschwerter des Durchschnitts übrig - und ich glaube nicht, dass mich so etwas reizen würde.
Übrigens stagnieren alle Genres. Denn in dem Sinne gibt es auch keine Unterschiede zwischen Civ (1) und den modernen Ablegern, zwischen Doom und CoD, zwischen Dune 2 und dem neuesten Ableger von C&C.
BTT: Unser Frank rockt den Globus. Erst Island, zurück, dann SF, zurück und zwischendrin will jeder auch noch geile Artikel lesen^^. Hey Frank, Jetlag > all :)
Du erzählst gerade das Prinzip von Ultima Online. Und das ist schon drölf Jahre alt.^^
Da siehst Du wie sehr das Genre stagniert.^^
Ich stelle mir dabei gerade eine witzige Situation vor. Irgendein Nachtschwärmer hat zuerst die sagenumwobene Belohnung abgestaubt. Normalerweise wäre das "Schwert der absoluten Übergröße" jetzt eigentlich in seinem Besitz. Wieso sollte so eine Waffe aber seelengebunden sein? Es wäre doch viel lustiger, wenn jedermann den Schwertträger umhauen könnte, um sich den Schatz anzueignen. Und wie lange wiederum der neue Besitzer sich über diese Waffe freuen kann, das weiß niemand! ;) Der nächste Dieb wartet schon...
Man könnte das Spielchen sogar noch ausbauen, in dem sich bestimmte Waffen und Rüstungen vom Schmied nachbauen lassen, sofern man wenigstens einmal das Item in seinem Besitz hatte und dies dem Schmied als Vorlage übergeben kann. Man muß aber erstmal zum Schmied kommen, an all den gierigen Blicken der anderen Spieler vorbei. ;)
Gucke mir grad so die WoW-Beta an (Mists of Pandaria), als Gameplayvideo und fühle mich gerade 7
Gucke mir grad so die WoW-Beta an (Mists of Pandaria), als Gameplayvideo und fühle mich gerade 7 Jahre zurück versetzt. Sämliche Neurungen, die Blizzard mal bei Quests in den vergangenen AddOns gebracht hat sind komplett abwesend. So gut wie alle Quests sind Tötungs- oder -Sammelquests. Blizzard wird in diesem Leben wohl nicht mehr dazu lernen.
Kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Die Angst, die Gewohnheiten der meisten Spieler zu beeinträchtigen, ist viel zu groß, als solche Experimente einzugehen. WoW wird immer WoW bleiben. Allenfalls das immer noch geheime Projekt "Titan" könnte eine neue Richtung einschlagen, aber hier scheint Blizzard ein Fehler unterlaufen zu sein. Über Titan ist noch gar nichts bekannt, aber es soll alles besser machen, es soll revolutionieren.
Meine Theorie, Blizzard war mit Titan schon viel weiter in der Entwicklung, als wir alle denken. Doch dann hat man intern festgestellt, daß Titan in seiner Ur-Version nicht funktioniert. Daher ist der Name "Titan" auch schon so lange im Umlauf und daher sind viele Mitarbeiter vom innersten Kern schon lange nicht mehr für WoW tätig. Es gab schon einige Projekte, die Blizzard eingestampft hat. Ich erinnere an das Warcraft-Adventure, den Starcraft-Egoshooter und Diablo III, von dem vor vielen Jahren mal eine visuell andere Version existierte.
Mit der Entwicklung von "Titan" steht man vermutlich wieder ganz am Anfang in der Konzeptphase. In 5 Jahren wissen wir sicher mehr.
Tim ;)
Dem könnte man entgegenwirken, in dem dieses Item dann bei der an den jeweiligen Spieler angepassten Geschichte einfach neugeneriert wird. So kriegt man das Item doch noch, allerdings für eine andere Aufgabe. Viel mehr sehe ich ein Problem darin, wie man das ganze finanziell realisieren könnte. Da müssten die Inhalte von vornherein so entwickelt werden, dass die Entscheidungen des Spielers vorberechnet werden. Das bedeutet auch bei 3 möglichen Antworten, vielleicht 3 mögliche Handlungsstränge, ergo mehr Arbeitsaufwand.
Gucke mir grad so die WoW-Beta an (Mists of Pandaria), als Gameplayvideo und fühle mich gerade 7 Jahre zurück versetzt. Sämliche Neurungen, die Blizzard mal bei Quests in den vergangenen AddOns gebracht hat sind komplett abwesend. So gut wie alle Quests sind Tötungs- oder -Sammelquests. Blizzard wird in diesem Leben wohl nicht mehr dazu lernen.
Dennoch brauchen wir noch viel mehr als "mehr- oder "andere" Interaktion" mit der Umgebung oder
Dennoch brauchen wir noch viel mehr als "mehr- oder "andere" Interaktion" mit der Umgebung oder den NPC´s. So lange der eigene Charakter nicht Entscheidungen treffen kann, die wirklich etwas in der Welt verändern und sich auf den Rest der Umwelt um ihn herum (auch auf die Spieler) auswirken, steckt das Game-Design immer noch in den Kinderschuhen.
Ich verstehe sehr gut, worauf Du hinaus willst, habe aber auch einige Bedenken. Sicher, es ist bestimmt spannend, nicht zu wissen, ob die Umgebung, die man mit seinem Helden bereist, noch die gleiche ist wie vor einigen Tagen. Wenn die Quests echte Konsequenzen hätten, so daß beispielsweise NPCs nicht mehr da sind oder bestimmte Aufgaben schon erledigt wurden, dann ist das ein hoher Grad an Realismus. Allerdings fände ich es auch manchmal störend, wenn es vielleicht eine ganz wichtige Quest war und man vielleicht das tolle Item nicht mehr erhält, weil jemand einfach schneller war.
Wie gesagt, es ist interessant und ich glaube, solch ein MMO würde ich auf jeden Fall mal antesten. Ich glaube aber auch, daß viele Gelegenheitsspieler damit überfordert wären. Andererseits könnte man auch sagen, solch ein Onlinespiel würde Allianzen fördern, um schneller irgendwo vor Ort zu sein oder um vielleicht Handwerksressourcen für die Gilde zu sichern, z. B. in Form von kleinen Bergwerken. Wenn ich mir vorstelle, nächtelang auf der Suche nach einer Goldader zu sein und sie dann vor allen anderen zu finden, wären das bestimmt sehr reale Glücksgefühle! :D
Ich denke, das Genre hat noch sehr viel Potenzial. WoW ist für sich allein betrachtet trotz all seiner Nachteile in Ordnung. Fortgeschrittene oder anspruchsvolle MMOler werden aber erkennen, daß sie die Welt einengt und nur wenig Freiheiten bietet. So bald man versucht, die virtuellen Grenzen zu durchbrechen, in dem man etwas von den Entwicklern Unvorsehbares tut, das in der Funktionsleiste nicht auswählbar ist, erkennt man das enge Korsett der heutigen Onlinespiele.
Leider zwingen auch oftmals die Publisher den Programmierern ein Konzept auf, das möglichst allen Spielern gefallen soll. Am Ende hat man wieder einen WoW-Klon geschaffen mit gleichen Quests, ähnlichen Klassen und dem selben Talentsystem. In 10 Jahren könnte sich daran nichts geändert haben, aber das wäre eine sehr negative Prognose. MMOs sind mittlerweile sehr kurzlebig geworden, die Spielerwelle wandert sehr viel schneller zum nächsten angeblichen Superknüller ab. Das führt entweder dazu, daß zukünftige MMOs wieder mehr auf Qualität setzen oder im ungünstigsten Fall noch stärker in Richtung F2P-Markt abwandern, weil niemand mehr 50 Euro für einen Software-Kaktus bezahlt.
Ich bleibe weiterhin skeptisch, sehe aber zumindest einige Lichtblicke am Horizont: GW2, TSW, ArchAge, World of Darkness. Der Kundenmarkt wird sich ziemlich aufsplittern und sich dank der Smartphones auch auf den mobilen Bereich verteilen.
Tim ;)
Dennoch brauchen wir noch viel mehr als "mehr- oder "andere" Interaktion" mit der Umgebung oder den NPC´s. So lange der eigene Charakter nicht Entscheidungen treffen kann, die wirklich etwas in der Welt verändern und sich auf den Rest der Umwelt um ihn herum (auch auf die Spieler) auswirken, steckt das Game-Design immer noch in den Kinderschuhen.
Leider wurden die letzten 7-8 Jahre nur dazu genutzt, WoW möglichst akurat zu kopieren, um einen Stück von dem großen Azeroth-Kuchen abzugreifen, dadurch stand das Genre jahrelang so gut wie still. Mal sehen wie es in 10 Jahren aussieht. Wenn ich da immer noch 10 Scheckige Eber töten muss dann gute Nacht.
Augmented Reality mag eine Tolle Sache sein, wenn man gerne vor seiner Konsole
Augmented Reality mag eine Tolle Sache sein, wenn man gerne vor seiner Konsole herumhüpft, am PC möchte ich abends aber in Ruhe in mein Lieblings-MMO eintauchen, ohne ein Smartphone zu zücken, irgendwelche App´s zu laden oder vor dem Monitor den Hampelman zu machen.
Kurz gesagt, das will ich auch nicht! ;) Deswegen habe ich bei meinem Beispiel auch mit keinem Wort "Microsoft Kinect" erwähnt. Der Punkt, auf den ich hinaus wollte, ist folgender. Bisher ist es bei MMOs aber auch bei Solospielen so, daß sich die Spielebene bzw. Spielfläche nur innerhalb des Computer-Systems befindet, man also quasi zwangsgebunden an seinen PC-Arbeitsplatz ist. Man braucht einen Computer, Eingabegeräte, eine Internetverbindung und einen Stuhl, um zu Spielen.
Nur weil es schon immer so war, muß es ja nicht immer so bleiben. Warum sollte man nicht die reale Umgebung in das Spiel mit einbeziehen? Zum Beispiel wäre es viel persönlicher, wenn man in einem MMO sein eigenes Haustier als Begleiter beim Questen dabei hätte. Viele Monster töten mit immer den selben Tastenkombinationen ist ziemlich langweilig. Man kann vielleicht nicht das "Töte-X-Monster"-Prinzip komplett abschalten, aber man kann doch versuchen, es abwechslungsreicher zu gestalten, damit es aktraktiver wird.
Natürlich sollten die Entwickler immer bedenken, daß diese Art von Augmented Reality optional bleibt. Wer lieber wie gewohnt spielen mag, der kann auch in der Spielwelt selbst die Geister finden. Trotzdem sollte man alternative Ideen nicht ausschließen, denn jeder definiert Spielspaß nun mal anders. Und wir dürfen ja auch nicht nur von unseren eigenen Interessen ausgehen. MMOs werden mittlerweilen von sehr viel jüngeren Menschen gespielt.
Wenn ich an das Nintendo Wii denke oder die Kameraspielereien mit dem 3DS oder DS, dann sind solche Dinge nicht umsonst sehr beliebt. Einigen wir uns doch daraufhin, daß die Entwickler möglichst unterschiedliche Steuer- & Questlösungskonzepte einbeziehen, damit jeder für sich sein optimales Spielerlebnis findet. Es ist völlig klar, daß das für jeden anders aussehen kann. Wenn ich mir aber vorstelle, daß die MMO-Zukunft nur grafische Verbesserungen bereit hielte, fände ich das persönlich ziemlich langweilig.
Tim! ;)
Augmented Reality mag eine Tolle Sache sein, wenn man gerne vor seiner Konsole herumhüpft, am PC möchte ich abends aber in Ruhe in mein Lieblings-MMO eintauchen, ohne ein Smartphone zu zücken, irgendwelche App´s zu laden oder vor dem Monitor den Hampelman zu machen. Die Weiterentwicklung muss ersteinmal im Gameplay geschehen, aber ohne groß neue oder gar externe Geräte nötig zu machen.
Das die Welten etwas "interaktiver" werden habe ich natürlich nichts dagegen, aber dann bitte durch die Handlung im Spiel. Es hat noch kein einziger Entwickler geschafft, eine Technologie oder ein Konzept zu erfinden, die einem Spieler wirklich das Gefühl gibt, entscheidende Veränderungen in der Welt zu erreichen, ohne, das diese komplett Instanziert werden müsste.
In Swtor laufen wir durch irgendwelche grüne Türen, unsere Entscheidungen haben keinerlei Konsequenzen für die Welt da drausen und beeinflußen gar nicht die Reaktionen anderer Spieler, ergo spiele ich ein Singleplayer-Part in einem MMO für diesen Moment, mehr aber auch nicht.
Was wäre, wenn der NPC, den ich gerade getötet habe, wirklich tot bleibt? Was macht der Spieler, dessen Questgeschichte mit diesem NPC zusammenhängt? Wie muss sich seine Handlung anpassen, um trotzdem spannend für ihn zu bleiben? Und wie entwickelt sich meine eigene Handlung, wenn ich mal paar Tage nicht da bin, er mich überholt, weil sein Charakter diesen Gebiet bereits verlassen hat? Was hat er angestellt, worauf muss ich mich einstellen? Oder der Spieler nach mir?
Von wirklicher Dynamik können wir hier nicht reden. Wenn ein wichtiger NPC tot ist, ist er 2 Sekunden später wieder da, weil der nächsten Spieler sein Kreuzchen machen möchte. Das er mal eben in den Raum rennt und feststellt...ups...der Typ ist tot, was jetzt? Und die Handlung plötzlich komplett andere Züge annimmt, das ist schwer bis kaum möglich zu realisieren mit der aktuellen Technik (und selbst wenn diese eines Tages soweit ist, wird es immer noch verdammt teuer sein, den Geschichten mit der Komplexität dieser Größe würden die Entwicklungskosten von Swtor wie Taschengeld aussehen lassen).
Mit anderen Worten, ich will zwar auch gerne Veränderungen, aber dann so, dass diese Sinn machen. Rumhüpfen vor meinem Monitor, damit ich sagen kann "das ist mal was Anderes" klingt für mich nicht wirklich attraktiv.
Überraschenderweise konnte ich den Entwicklern im Laufe der letzten Tage tatsächlich ein paar interessante Details entlocken. Wenn ich zurück bin, werde ich rund sieben Stunden Krach und Geschwafel auf meinem Diktiergerät anhören und ordnen müssen, um dann hoffentlich auch einen sinnvollen Artikel zu WoD daraus zu zimmern. Infos zu EVE und Dust gibt es natürlich auch - und ein Interview mit CMO David "Wir sind nicht mehr in Tela...eh...Azeroth" Reid zu allen drei Games.
Das ist dann eher das Equipment, mit dem ich hier in Island zu überleben hoffe.
Eine Angel, eine Dose voll Würmer & eine Bratpfanne? ;)
während das mmo von trion seit 1Jahr erfolgreich läuft (keine wow-zahlen aber für trion gut -> auch wenn portale wie dieses "das ist eh tot und bald free2play gerüchte verbreiten") und regelmäßig content fleissig nachgepatcht wird gehts bei bioware schon nach nur 3monaten steil bergab die server waren ja sogar zum großen teil im februar schon kaum noch besiedelt.
die werfen jetzt schon verzweifelt mit 7 tage kostenloskeys um sich und dabei lohnt es sich nichtmal reinzuschauen da immernoch kein neuer content vorhanden ist.
also trion darf sich schon als etabliert bezeichnen aber bioware mit ihrem swtor noch lang nicht.
Irgendwelche Pokemon in der Gegend zu finden soll es ja schon geben, aber ob dies AR ist?
Was ich nicht haben will, sind aber irgendwelche Fußgänger, die mitten im Straßenverkehr angestengt auf eine kleinen Bildschirm schauen und diesen kreuz und quer herumschwenken oder einfach geradeaus laufen ohne links und rechts zu schauen. Das dürfte Kopfhörer und Handygespräche während der Autofahrt im Busgeldkatalog noch toppen können :)
Dabei ist es durchaus möglich, das Erlebnis des Spielens zu intensivieren, ohne es zu verkomplizieren. Das Stichwort, auf das ich hinaus will, lautet "Augmented Reality". Das bedeutet im Klartext: computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Was bedeutet das nun? Man stelle sich vor, gerade ein MMO zu spielen. Wie gewohnt steuert man seinen Charakter durch eine Fantasy-Welt, bis man in einem entlegenem Dorf auf eine völlig verzweifelte Gestalt trifft. (Übrigens absolut üblich in Computerspielen, völlig verzweifelte Gestalten...(o: )
Geister hätten die Dorfbewohner verschreckt und müssten eingefangen werden. Leider arbeiten die Ghostbusters noch an ihrem neuem Film, daher sind die armen Leute jetzt auf Euch angewiesen. Ihr holt Euer Smartphone hervor und verbindet es mit dem Internet. Eine kleine App des MMOs habt Ihr bereits vorinstalliert, so daß Ihr nur noch die Kamera anschalten müßt. Wenn Ihr jetzt das Smartphone in verschiedene Richtungen bewegt und durch Eure Wohnung geht, erscheinen überall auf dem Display die Geister, die man dann mit einem Tastendruck fotografiert.
Die zuvor installierte Applikation errechnet anhand Eurer Räumlichkeiten, die man mit der Kamera filmt, nicht nur den möglichen Aufenthalt der Geister und "zaubert" sie dann auf das Display, sondern auch, ob Ihr diese mit der Kamera auch richtig "getroffen" habt. Der Unterschied zu früher wäre, daß man nicht mehr im Spiel selbst alle Tätigkeiten monoton vor dem PC absolviert, sondern selbst aktiv die Aufgabe lösen muß.
Eure Spielfigur möchte gern ein neues Pet? Wieso schnappt Ihr Euch nicht das Handy und fotografiert Eure eigenen Haustiere damit? Die App wandelt die gesammelten Daten direkt um und Euer Hamster, Hund oder Nachbars Wohnzimmertiger erscheint im Spiel.
MMOs müssen sich weiterentwickeln, aber nicht nur grafisch, sondern auch spielerisch. Die technischen Möglichkeiten sind bereits vorhanden, Nintendo hat mit seinem 3DS und dessen 3D-Kamera gezeigt, daß Augmented Reality mit einfachsten Mitteln realisierbar ist. Diese Technologie mit einem Onlinespiel zu verknüpfen, ist kein unerfüllbarer Traum, sondern eine notwendige Evolutionsstufe, um MMOs interaktiver werden zu lassen. Wir stehen erst am Anfang der MMO-Zukunft. Die Revolution hat noch gar nicht begonnen!
Tim ;)
beta.salemthegame.com/
Ich hoffe dass die MMOs die offline gegangen sind (Auto Assault, Tabula Rasa, Fury) und MMOs die nie erschienen (Star Gate Universe) doch noch eine zweite Chance bekommen :/
Hero-Engine: Finde ich geil! So kann man seiner Kreativität freien lauf lassen und vielleicht für sich und seine Freunde die MMOs entwickeln die nie raus kamen (ein Star Gate MMO z.B.). Die großen Publisher sind oft zu feige um sich von den Standard-MMO-Mechaniken zu lösen weil sie zu sehr auf ihren Geldbeutel achten, aber nicht begreifen dass niemand den selben Kram immer wieder spielen will. Von der Fanseite könnten dann richtig gute Ideen kommen. Schade dass diese Engine solche Einschränkungen hat aber es kostet ja nix.
Dust 514: Hoffe immer noch auf PC-Version :/
Ich hoffe es kommen ein paar richtige Infos zu World of Darkness raus, würde mich echt mal interessieren wie das Spiel laufen soll (hoffentlich nicht nur wieder 1 gegen 1 Fraktion usw.).