Endlich haben wir die lange Zeit der Flops und Flauten hinter uns gebracht und blicken voller Spannung auf die kommenden Wochen und Monate. 2011, so viel steht fest, wird ein großartiges Jahr für MMOs, in dem nicht nur spannende Erweiterungen anstehen, sondern auch einige potenzielle Blockbuster ihren Release feiern. Eines gilt auf jeden Fall auch für das neue Jahr: Wer regelmäßig Wiped! liest, der weiß stets, was gespielt wird!
Doch wie kommen wir, mag sich jetzt mancher Erstleser fragen, in dieser Kolumne überhaupt dazu, die Zukunft so optimistisch zu sehen – nachdem doch die Branche in den vergangenen Jahren so eindrucksvoll bewiesen hat, dass man bei der Entwicklung von persistenten Online-Spielen weder kreativ noch lernfähig ist und zudem über eine ausgesprochen hohe Beratungsresistenz verfügt?
Treffen der Generationen
Den Grund für unsere Euphorie liefert der zweite Blick auf die aktiven Entwicklerteams und die Generation, der sie angehören. Zur Jahrtausendwende war die Welt noch in Ordnung. Die erste Generation rekrutierte sich aus den Pionieren der Branche – allesamt Quereinsteiger, die ihr Hobby zum Beruf machen wollten. Aus den Träumen dieser Menschen wurden einige wenige innovative Titel geboren, wie Ultima Online, Everquest, Lineage oder auch Dark Age of Camelot.
MMO der zweiten Generation: Star Wars Galaxies.Die zweite Generation arbeitete dann schon bedeutend professioneller und gleichzeitig eingeschränkter. Man hatte ein üppiges Budget, stattliche Teams und experimentierte mit neuer Technik. Und so waren Titel wie Star Wars Galaxies, und Lineage 2 technisch allesamt recht überzeugend, doch beim Design wie auch im Tagesgeschäft wurden gravierende Fehler begangen, die den großen Durchbruch verhinderten. SWG wurde mit einem ungeschickten Patch grausam ermordet und L2 fiel in der westlichen Welt den Goldfarmern zum Opfer.
Blizzard muss man rückblickend zu den neu eingestiegenen Nachzüglern der zweiten Generation zählen. In Kalifornien beobachtete man das Treiben in der jungen Branche, entwickelte geduldig und nahm sich die Zeit, die man brauchte. Als die dann reif schien, machte man zwar nichts neu, aber alles grundsolide und unkompliziert.
Back to the roots!
Die Entwickler der dritten Generation stammen meist frisch von der Hochschule. Sie arbeiten unter miesen Bedingungen, spielen selber keine Spiele und tun nur das, was ihnen aufgetragen wird: ein Erfolgskonzept in möglichst kurzer Zeit möglichst gut kopieren. Release ist dann, wenn es die Chefetage fordert. Die gescheiterten Versuche der Studios, die mit solchen Mitteln arbeiten, mussten wir in den letzten zwei Jahren über uns ergehen lassen.
Verhoben: Die Entwickler von FFXIV.Doch jetzt kommt wieder Bewegung in die Branche. Entwickler der ersten Generation schließen sich mit ihren gescheiterten Nachfolgern zusammen und besinnen sich der alten Werte. Man streift endlich die Zwangsjacken der großen Publisher ab und entwickelt wieder unter Eigenregie, will bisweilen sogar die Mitarbeiter am Erfolg beteiligen, statt sie nach dem Release zu entlassen.
Beinahe unbemerkt ist mit dem vorläufigen Ende der Wirtschaftskrise das vierte Zeitalter in der MMO-Entwicklung angebrochen und jetzt, zu Beginn des Jahres 2011, wirft es bereits mächtige Schatten voraus.

























Earthrise werde ich mir falls es sich ergibt die Beta anschauen, aber die Ingamevids lassen böses erahnen.
Ich freu mich am meisten auf Tera (endlich mal kein lahmes Rotageklimper).Und der Style mag geschmacksache sein, ich find ihn voll genial ;)
Dann hoffe ich das es Firefall endlich schafft(leider hört man davon so wenig..kann nicht verstehen warum..sieht einfach nur sau geil aus)Und vielleicht hört man ja mal wieder was von Huxley(totgeglaubte...usw.).
Ihr habt den Schuss net gehört - gerade die damaligen Entwickler waren innovatig .-.
Ich war früher selbst mal extrem MMO
Ich war früher selbst mal extrem MMO Süchtig, glücklicherweise habe ich das aber selbst erkannt. Die neuen MMOs haben doch alle keinen Reiz mehr. Was mich sehr stört, ist das sie alle so konzipiert sind, das man in eine endlose Abhängigkeits-Spirale hängt. Du musst den Raid mitmachen, sonst bekommst Du das Item nicht und dann spielst Du halt kein PvP mit. Das nervt.
Was ich immer noch Suche, ist ein MMO, das sowohl einen Singleplayer Modus hat als auch einen Multiplayer. Ich würde auch mal gerne solo für eine Stunde abtauchen, eine gute Story basierte Aufgabe erledigen, vielleicht Items die ich gefunden habe veräußern in einem Auktionshaus oder selber welche herstellen. Aber halt auch so, das man nicht immer auf Gruppen angewiesen ist und einfach mal das Spiel beenden kann, wann man will. Ich lege da nicht wirklich viel Wert mehr drauf, mein Leben nach einem Spiel auszurichten oder nach den Forderungen der Gilde/Clan oder Gruppe. Man untersteht im Leben schon soviel Zwängen, das man das doch nicht noch in einer Spielwelt haben sollte.
Alles in allem stehe ich den neuen und alten MMOs sehr kritisch gegenüber. Erst wenn sie es wirklich schaffen sollten die beiden Modi sinnvoll zu verbinden, dann wird es wieder interessant. Es gab damals mal einen Ansatz für ein Spiel, das das in Grundzügen bieten konnte, es hieß Mythica (für interessierte en.wikipedia.org/.../Mythica).
ich habe mir immer ein elderscrolls gewünscht in dem man einfach mal mit freunden zocken kann aber nicht zusammen sondern einfach so das man sich mal über den weg läuft (zu fünft auf morrowind zB) jeder macht seinen kram und vielleicht trifft man sich ja
monatliches abo von 50-100 euro oder so. ein betrag der wirklich weh tut, für das man dann aber auch wirklich was geboten bekommt mit der möglichkeit zu klagen wenn der publisher zu viel mist produziert oder so....
Tja, da bist du bei "Lesen und Verstehen" schon wieder durch die Prüfung gefallen *g*
WoW ist das AOL der Onlinespiele, oder auch die Bildzeitung.
Es gibt noch eine Nische für gute MMOs, nur müssen sich die Investoren halt mit der Realität von 100.000 zahlenden Kunden abfinden und nicht immer feuchte Träume von der 13Mio-Angabe bekommen.
Heute ist es möglich ab 50.000 Kunden wirtschaftlich zu arbeiten und gute Qualität zu liefern, leidern stehen dieser Realität die BWLer entgegen.
Das US-Dogma von "wenn du nicht erster bist, kannst du gleich aufgeben!" verhindert dies.
monatliches abo von 50-100 euro oder so. ein betrag der wirklich weh tut, für das man dann aber auch wirklich was geboten bekommt mit der möglichkeit zu klagen wenn der publisher zu viel mist produziert oder so....
Mittlerweile habe ich mich mal aus dem Silberwald rausgeschlichen und bin im Dämmerwald gelandet. Diesen kann man sich wie in einem düsterem Märchen vorstellen. Schaurig, finster und mittendrin ein im Tal gelegenes Dorf mit einem riesigem Turm.
Leider darf ich keine Screenshots zeigen, aber so eine Stimmung und Atmosphäre, da war ich wirklich für einen Moment dahin geschmolzen. Mal ein anderer Stil der Häuser wie in WoW, einige wichtige davon sind auch begehbar und in jeder Ecke liegen irgendwelche Kleinigkeiten, die man entdecken kann.
Die Bewohner stehen nicht immer an Ort und Stelle, sondern wandern ein wenig hin und her und sagen auch mal was. Ich muss schon sagen... wenn man den etwas trostlosen Anfang (1. Stunde) übersteht und dann endlich dahin gehen kann, wohin mal will, dann gibts ne Menge zu Erforschen.
Wie in WoW gibt es zwischen den einzelnen Gebieten und beim Betreten von Gebäuden keine Ladescreens. Auch die Landschaften sind weitestgehend frei erkundbar, keine Levelschläuche wie in Aion! Tja... ok, jetzt hat der Namenlose doch glatt so einen kleinen Blitz von freudiger Erwartung in den Augen, so wie kleine Kinder, die im Schaufenster etwas entdecken und auf Weihnachten warten. ;)
Der Namenlose
aber bioware soll mal anzahen... die bringen so verdammt wenig infos
Da mich von den großen kommenden Titeln keiner wirklich anmacht (habe GW zB nie gespielt) werde ich bei Rift landen, ein Spiel das ich schon ein paar Monate verfolge, und nur bete das es kein zweites Conan wird: 1-20(27) was man so sieht viel Schönes dabei, danach Ende. Aber das wird sich zeigen.
Und auch das was bei euch beiden durchklingt macht die Sache spannend. Die Spielerschaften werden sich weiter verteilen als sie das eh schon tun. Die letzten ruhigen Monate haben durchaus dafür gesorgt das sich die Comm-Wanderschaften beruhigt haben und jetzt jeder irgendwie in dem oder dem Hafen angekommen ist.
Das wird sich mächtig ändern, denn allein mit GW2 und SW:TOR kommen Spiele die auf jeden Fall mindestens 1 Jahr lang viele Leute anziehen werden. Der Grund dafür liegt darin, das sie schon bestehende Franchises sind, bzw mit Bioware auch eine Firma kommt, die einen ausgezeichneten Ruf geniesst. Die müssten schon richtig viel falsch machen um nicht einen großen Batzen aus bestehenden Comms heraus zu lösen. Und ich denke, nach den ganzen Fehlschlägen der letzten 1-2 Jahre werden insbesondere die großen Player sehr genau drauf achten nicht zuviel zu versprechen.
Fraglich ist für mich, wie sich die Generation WoW damit arrangiert, und wieviel Selbstbewusstsein die Designer haben. Es darf nicht vergessen werden, das Tausende Spieler die Levelgeschwindigkeit von WoW gewohnt sind, die Item-Fokussierung, den Dungeon-Browser, etc. Das mag man alles Banane finden, es sind aber viele viele Spieler die nichts anderes kennen. Und schon in der Rift-Beta schlägt einem teils völliges Unverständnis entgegen das es keinen "Dungeon-Browser" gibt. Man stelle sich nur mal vor, Mounts kämen erst sehr spät, sowas kann sich heute keiner mehr erlauben.
Ich möchte ehrlich gesagt nicht diese Entscheidungen für ein Spiel treffen.
Allerdings stimmt mich auch positiv, das mittlerweile wieder mehr Leute was anderes als den kurzfristigen Rush suchen, zumindest ist das mein Eindruck.
Deswegen hänge ich seit vier Jahren bei HdRO und werde dank LTA und F2P noch ein paar Jährchen dabei bleiben. Denn das ist objektiv einfach, aber nicht schlecht, im Gegenteil.
Sie ist es immer noch. Nicht mehr ganz so wie früher, aber dafür drei- bis viermal so groß.
HdRO hat auch nach wie vor Nachschub an Neuentwicklungen, Neuanfänger dürften etliche Wochen bis zum Levelcap beschäftigt sein und sobald Turbine mit der Überarbeitung der alten Gebiete fertig ist, erwarte ich noch mehr Content für das "Endgame", das es in dieser Form nicht so ausgeprägt itemorientiert gibt wie in anderen Spielen.
Alles in allem ist HdRO für mich das am meisten unterschätzte MMO.
denn die meisten Entwickler scheinen sich gar nicht bewußt zu sein, daß es nach der Erstveröffentlichung eines MMOs eigentlich erstmal richtig los geht. Mittlerweile rauschen viele Spieler in 1-2 Wochen durch den Content und durchschreiten die Levelobergrenze schneller, als der Entwickler Patchen kann.
Besonders im letztem WoW-Addon wurde das deutlich. Gerade mal 5 Stufen, altbekanntes Gamedesign, 5 neue Ruffraktionen, die man alle im Vorbeigehen auf Wohlwollend levelt, Berufe wie Archäologie, die auf Zeitschinden setzen, solche Spielmechaniken hat man schnell durchschaut. Ich hatte 7 80er Charaktere (5 Jahre Spielzeit m. Pausen) und habe innerhalb des 1. Monats 5 davon auf 85 gelevelt, quasi 1 Level pro Tag.
Das ist nicht mal besonders schnell, da es einige schon an einem Tag schafften, 85 zu werden. Das nächste Addon wird aber nicht vor 2012 erscheinen. Jetzt soll man lt. Blizzard also Ausrüstung farmen, monatelang und dann kommt das Addon und man beginnt wieder bei Null. Der einzige Charakterweiterentwicklung waren eine handvoll sinnfreier Talente wie beim Schurken, der jetzt ein Rauchbömbchen zünden darf oder beim Druiden die 3 Pilze, die er seinem Gegner vor die Füsse pflanzen kann...
Auch, wenn es sich für manche Entwickler lohnen mag, nur auf schnelle Verkäufe zu setzen und weniger auf Langzeitmotivation, so ist eine eingeschworene Fangemeinde überlebenswichtig, denn einerseits hebt das nicht nur die Atmophäre im Spiel, zum Beispiel mit Rollenspielern auf einem RP-Server, sondern sendet auch ein wichtiges Signal an Außenstehende, nämlich das man dem Entwickler vertraut.
Lange Zeit galt das z. B. für AoC oder HDRO. Die hatten nie besonders viele Spieler, dafür blieben sie aber dem MMO treu, was letztendlich dafür sorgte, daß diese MMOs auch heute noch bestehen. Gerade die HDRO-Community galt als reif, Rp-begeistert und nett.
Wenn man also ein neues MMO-Zuhause sucht, kauft man nicht nur das Spiel, sondern auch die zukünftige Community und gestaltet sie mit. WoW hat zwar die meisten Spieler, aber eher einen schlechten Ruf. Rift startet bald und bekommt eine völlig neue Spielerschaft. Wo fängt man lieber an?
Bei den "Alten" oder beim "Newcomer"? :)
Der Namenlose
Ich glaube es kommt jetzt der Zeitpunkt an dem sich Generatio WoW aufschwingt zu neuen Ufern. Aus welchem Grund auch immer Blizz seinen Cataclysm so grenzdebil designt hat weiss wohl niemand, aber damit wird selbst die sogenannte "Generation Lich King" im Angesicht der neuen Welle an Veröffentlichungen nicht mehr einfach zu halten sein. Spieler merken, wenn eine klare Linie fehlt, und Blizz verrennt sich ohne erkennbare Linie in seinen eigenen Ansprüchen.
Es wird jetzt darauf ankommen Communities zu formen, denn die Spielergenerationen müssen lernen miteinandern klar zu kommen. Die neuen mit den alten, und die alten mit den neuen. Diese werden sich in den neuen Titeln bunt durcheinander mischen, mit den unterschiedlichsten Motivationen, was viele Konflikte mit sich bringen wird. Und jenseits aller technischen Fehlbarkeiten eines jeden Titels ist seine größte Chance doch immer noch diese: eine Comm zu formen die hinter dem Titel steht. Das finde ich eine noch viel größere Herausforderung.
Ich war früher selbst mal extrem MMO Süchtig, glücklicherweise habe ich das aber selbst erkannt. Die neuen MMOs haben doch alle keinen Reiz mehr. Was mich sehr stört, ist das sie alle so konzipiert sind, das man in eine endlose Abhängigkeits-Spirale hängt. Du musst den Raid mitmachen, sonst bekommst Du das Item nicht und dann spielst Du halt kein PvP mit. Das nervt.
Was ich immer noch Suche, ist ein MMO, das sowohl einen Singleplayer Modus hat als auch einen Multiplayer. Ich würde auch mal gerne solo für eine Stunde abtauchen, eine gute Story basierte Aufgabe erledigen, vielleicht Items die ich gefunden habe veräußern in einem Auktionshaus oder selber welche herstellen. Aber halt auch so, das man nicht immer auf Gruppen angewiesen ist und einfach mal das Spiel beenden kann, wann man will. Ich lege da nicht wirklich viel Wert mehr drauf, mein Leben nach einem Spiel auszurichten oder nach den Forderungen der Gilde/Clan oder Gruppe. Man untersteht im Leben schon soviel Zwängen, das man das doch nicht noch in einer Spielwelt haben sollte.
Alles in allem stehe ich den neuen und alten MMOs sehr kritisch gegenüber. Erst wenn sie es wirklich schaffen sollten die beiden Modi sinnvoll zu verbinden, dann wird es wieder interessant. Es gab damals mal einen Ansatz für ein Spiel, das das in Grundzügen bieten konnte, es hieß Mythica (für interessierte en.wikipedia.org/.../Mythica).
Daher war der Kundenkreis sowieso schon recht klein und denen mußte man einfach was bieten. Das waren Berufstätige und Leute um die 30 und älter, die es sich leisten konnten, so viel für ihren Internetzugang auszugeben.
Heute kann jeder für 20 Euro ins Internet, viele MMOs kosten gar nichts mehr, somit wurde der Kundenstamm zwar viel grösser, aber damit sanken auch die Ansprüche und damit wiederrum die Qualität.
Richtig gute Onlinespiele, die fordernd, tief und mitreißend sind, wird es vielleicht nie mehr geben, da die Leute lieber schnelle Erfolge wollen, gute Grafik und es zu viele Spiele gibt, somit also nicht mehr genug Zeit da ist, sie alle ausgiebigst anzuspielen.
Der Namenlose
was sollte den dann zu denken geben kläre mich auf wenn alte spiele besser sind als neue sollte das eher den herstellern zu denken geben 0.o
Ja, aber wenn das bei ALLEN spielen so ist, sollte dir das nicht zu denken geben?
Ne im ernst, überlegt euch mal warum ihr immer n allem was zu meckern habt und die spiele euch nicht mehr fesseln wie beim ersten mal spielen ?!
Die MMOs der letzten Jahre sind nicht uns zu langweilig geworden - sie sind objektiv einfach schlecht. Und gerade weil wir ein Gehirn haben, nehmen wir uns auch das Recht heraus, die Misere zu analysieren und die Publisher zu kritisieren, da die für diesen spielerische Unrat immerhin viel Geld verlangen.
Ich habe mich mittlerweile bis ins Sanctum, der Hauptstadt der Wächterfraktion durchgekämpft und muss nun doch etwas klarstellen.
Die Stadt ist wirklich sehr schön, zwar irgendwie altmodisch wie eines der Spiele, die man früher zwar geliebt hat, aber vergaß, sich nun aber wieder an sie erinnert. An jeder Ecke entdecke ich liebevolle Kleinigkeiten, Details und möchte mein harsches Anfangsurteil korrigieren. Rift hat doch durchaus Charme, wirkt ganz und gar nicht asiatisch, zum Glück. Es gibt ein AH, eine Bank, den Briefkasten, ja sogar einen Farbenhändler.
Die Tiere bewegen sich recht natürlich, sind also nicht einfach nur hingesetzt. Hin und wieder erscheinen Risse mit besonders herausfordernden Monstern, so dass eine gewisse Dynamik entsteht.
Die Kritik über die; sagen wir: altbekannten Quests, besteht weiterhin. Aber trotzdem, ich will nicht unfair sein, kann man doch mal einen längeren Blick riskieren.
Der Namenlose
Ne im ernst, überlegt euch mal warum ihr immer n allem was zu meckern habt und die spiele euch nicht mehr fesseln wie beim ersten mal spielen ?!
Das könnte dir nicht gefallen, denn ein "volles Sandbox MMO" baut auf Spielerinteraktion, und PVP ist eine davon *fg*.
Gary Gygax hatte vor vielen Jahren die Grundzutaten für eine gute Kampagne beschrieben (damals für Pen&Paper):
"Die Möglichkeit etwas zu gewinnen und das Risiko alles zu verlieren".
Wenn, wie bei den üblichen MMOs der letzte Teil fehlt, ist das Spiel auf Dauer langweilig. Wenn man mit Sicherheit immer etwas gewinnt, ist das Spiel vom Start weg langweilig.
Das gilt für alle Arten von Spielen: MMO, Singleplayer und natürlich für Pen&Paper *g*.
Ist ja nicht so das Blizzard nicht in die Schule gegangen ist ;) Man kann auch schwer ein Single Player Spiel mit einem MMO vergleichen, es ist schlicht einfacher viel kloppe dies kloppe das Missionen zu machen als eine Story zu schreiben an der dann halt nur ein oder ein paar Spieler teilnehmen. Bin da gespannt auf SW:TOR. Mein Traum wäre ein volles SandBox MMO, mit automatisch generierten anspruchsvollen Quests die alle einzigartig sind. Alles wird aus den Handlungen der Spieler, der Spielwelt, der Mobs und NPCs automatisch erzeugt.
Und wenn man das nicht kann, sollte man den Leuten wenigstens eine grandiose Welt, voller neuer Erlebnisse bieten können, die es lohnt zu erkunden. Leider können die Entwickler das offenbar beides nicht mehr.
gut, zu Punkt 3 will ich hinzufügen, daß ist natürlich auch Geschmacksache. Ich habe früher auch WAR gespielt und hatte somit schon mal mein 1. Déjà-vu. Ich habe eine recht gute Grafikkarte und auch wirklich alles eingestellt, was ging, aber der Stil der Grafik ändert sich ja dadurch nicht.
Zu 1., das gebe ich Dir absolut recht. Aber mich persönlich spricht diese einfach gestrickte Questmechanik nicht mehr an. WoW habe ich seit 2005 auf meiner Festplatte, mit einigen Pausen auch immer gern gespielt, aber wenn ich schon mal woanders reinschaue, dann will ich nicht schon wieder die selben Simpel-Quests haben. Ich glaube, viele andere werden das auch so sehen und langsam genervt sein von diesen anspruchslosem Abgeschlachte von Monstermassen.
Auch bei Punkt 2 hast Du zwar recht, aber ich brachte dieses Beispiel nur, damit man einen Vergleich hat, was questtechn. überhaupt möglich ist. In WoW, in HDRO und auch in WAR gab es durchaus mal ein paar gute, mitreißende Aufgaben, in Age of Conan ist das z. B. die sogenannte Schicksalsquest, da kann man sehen, daß man sowas auch ansprechender verpacken kann, also fast im Adventure-Stil, gern auch mit Rätseleinlagen wie früher mal in Kotor 1.
Ja, wie auch immer, ich hatte Rift eben lange auf meiner Liste, heute war dann der große der Tag der Offenbarung und schon im Startgebiet hatte ich gar keine Lust mehr auf mehr. Lieblose Grafik, lieblose Quests, alles schon mal da gewesen. Als ich dann endlich da fertig war und im Silberwald aufwachte nahe eines Meeres, sah die Landschaft (Bäume, Gras) schon hübscher aus.
Aber wenn ich ehrlich bin, daß MMO wirkt irgendwie total veraltet auf mich. Aber das kann jemand Anderes natürlich ganz anders sehen. Es gab bestimmt schon schlechtere MMOs, z. B. FF14, Aion, Champions Online, Star Trek, aber ich bin auch nicht mehr so ganz jung und habe eben höhere Ansprüche, als stetig nur eine bestimmte Anzahl Mobs zu töten und was von denen einzusammeln. ;)
Nochmal der Namenlose.
Jeder Mensch, der noch nie RPGs, ECHTE Rollenspiele gespielt hat wie Gothic 1-2, Baldurs Gate oder Planescape Torment, der muss doch denken, in allen Rollenspielen geht es nur darum, das Charakterentwicklung damit zu tun hat, viel zu töten, viel aufzuheben und viel abzugeben.
Ich bin sooo enttäuscht, das dieses billige Brain-AFK-Schema sich in jedes neue MMO einschleicht und das WoW-Gameplay jedes neue Spiel verseucht. Glauben die wirklich, daß ein Spieler Jahr für Jahr, Tag für Tag immer nur 10 davon und 10 davon töten will, 10 Ohren mitbringen möchte und was anklicken soll?
Meine Güte, Rollenspiele erzählen Geschichten und sollen dem Spieler ein unvergleichliches Erlebnis bieten und dann ist man in der Beta und macht genau das Gleiche wie eh und je. Erst kürzlich habe ich Two Worlds 2 gespielt, das questtech. Rift meilenweit voraus ist.
Man kann nur noch enttäuscht von all diesen neuen MMOs sein, die sich alle anfühlen, als wären die Entwickler bei Blizzard in die Schule gegangen. I mog nimma! Da fäßt man sich doch an den Kopf. Da will man gar nicht mehr wissen, wie Tera, SW:Tor und Co. ist. Wahrscheinlich genauso. Lieber spiele ich noch ein schönes Adventure und freu mich auf The Witcher, als mir die nächste Overhype-Questkrücke wie Rift anzutun. Amen.
Darf meinen Namen nicht nennen, sorry.
du magst ja teilweise recht haben aber du musst bedenken
1. gibt es massenhaft spieler die eben genau sowas wie wow haben wollen nur halt ein wenig verändert
2. kannst du ein offline rpg nicht so einfach mit einem mmo vergleichen und hast du dir ernsthaft alle questtexte durchgelesen?
3. in sachen grafik liegst du falsch das spiel hat eine verdammt gute grafik meiner meinung nach wird die grafik bei den skills nicht wirklich ausgereizt aber davon das sie alt ist ist sie weit entfernt (hast du ernsthaft auf ultra einstellungen das spiel angeguckt?) nur wenn du alles runterregelst könnte das spiel auch in den 90ern entstanden sein ...
Lustigerweise ist es gerade ein Spiel aus der 1. Generation, das PvP/RvR richtig implementiert hat, leider hat Mythic das gute DAoC für WAR geopfert...
Peinlich für die neuen ist doch, dass Spiele der 1. Generation mehr bieten als alle neuen...
Wo ist das PvE-Spiel für Gruppen und richtige Raids? Der würdige Nachfolger von Everquest?
Blizzard hat bei WoW von seinem ehemals guten Ruf profitiert und durchaus neue Spieler online gebracht - aber ehrlich gesagt, 90% dieser Community sind unerträglich und ich kann gut darauf verzichten *fg*
Nach allem was hier vorgestellt wurde, bleibe ich bei EVE Online.
Jeder Mensch, der noch nie RPGs, ECHTE Rollenspiele gespielt hat wie Gothic 1-2, Baldurs Gate oder Planescape Torment, der muss doch denken, in allen Rollenspielen geht es nur darum, das Charakterentwicklung damit zu tun hat, viel zu töten, viel aufzuheben und viel abzugeben.
Ich bin sooo enttäuscht, das dieses billige Brain-AFK-Schema sich in jedes neue MMO einschleicht und das WoW-Gameplay jedes neue Spiel verseucht. Glauben die wirklich, daß ein Spieler Jahr für Jahr, Tag für Tag immer nur 10 davon und 10 davon töten will, 10 Ohren mitbringen möchte und was anklicken soll?
Meine Güte, Rollenspiele erzählen Geschichten und sollen dem Spieler ein unvergleichliches Erlebnis bieten und dann ist man in der Beta und macht genau das Gleiche wie eh und je. Erst kürzlich habe ich Two Worlds 2 gespielt, das questtech. Rift meilenweit voraus ist.
Man kann nur noch enttäuscht von all diesen neuen MMOs sein, die sich alle anfühlen, als wären die Entwickler bei Blizzard in die Schule gegangen. I mog nimma! Da fäßt man sich doch an den Kopf. Da will man gar nicht mehr wissen, wie Tera, SW:Tor und Co. ist. Wahrscheinlich genauso. Lieber spiele ich noch ein schönes Adventure und freu mich auf The Witcher, als mir die nächste Overhype-Questkrücke wie Rift anzutun. Amen.
Darf meinen Namen nicht nennen, sorry.
dank Beta Key habe ich es endlich in die Testphase geschafft und muss sagen, die Quests sind haargleich wie die von WoW, die Grafik ist recht altbacken und erinnert von der Architektur her an WAR.
Die Startgebiete sind relativ häßlich geraten, die Charaktermodelle haben maskenhafte Gesichter, es ruckelt trotz Geforce GTX 460 leicht und der Himmel ist nur "gemalt".
Wenn man es dann endlich aus dem Startgebiet geschafft hat, bessert sich die Grafik ein wenig. Die Bäume sind detailierter als in WoW, aber das Wasser nahezu eine undurchsichtige Flüssigkeit. Besonders bei Gebäuden, Berghängen und Objekten denkt man, es handelt sich 1:1 um die WAR-Engine, wirklich nicht mehr zeitgemäß.
Ich habe auf beiden Seiten jetzt etliche Quest erledigt, meist hieß es: Töte so und so viele, Bring mir Dies mit, bring mir Das mit, aktiviere was, hebe irgendwas auf, also absoluter Genrestandard und tot langweilig.
Bis jetzt reizt mich Rift nicht zum Kauf, dazu bietet es nahezu null Anspruch, uralte Questmechaniken (wenn auch mit Questfinder) und Grafik aus dem Jahr 2005. Schade. :(
Der, der seinen Namen nicht nennen darf.
Die Titel wurden aus aktuellem Anlass zusammengestellt und nicht als Jahresübersicht. 2011 hält natürlich noch viel mehr bereit. Aber alles zu seiner Zeit... :-)
Derzeit rüstet sich immerhin der Großteil der Aion-Gilden für Tera. Deren Zahl ist nicht zu unterschätzen. Die Beta wird weitere Leute anlocken. Spiel es mal, dann merkst du, warum ich große Hoffnung in den Titel lege...
Gerade auf DC Universe Online (das nun wirklich kaum Potenzial hat) bzw Earthrise (das garantiert genau so wie Darkfall mit fester, aber kleinen Fangemeinde vor sich hin dümpeln wird) kann ich mich nicht wirklich freuen. Was bei mir eher den Optimismus weckt ist GW2.
Rift wird sich gut halten (weils eben nicht innovativ ist). Und Tera...muss man sehen. Nach Aion kann ich mir gut vorstellen, das hier viele Spieler MMO´s aus Asien mit Skepsis betrachten.
Soll heißen: Alles neu - das wollen die Spieler ja auch nicht. Für viele war WoW das 1. MMO überhaupt und die Ansprüche und Gewohnheiten richten sie danach. Käme jetzt ein Onlinespiel mit völlig neuen Konzepten (nicht Grafik, sondern Gameplay), würden sie dies vermutlich gar nicht würdigen und das Spiel genauso fallen lassen wie Spellborn.
Genau deshalb bekommen wir heute nur noch MMOs von der Stange und ich verstehe auch ein wenig die Entwickler, daß sie sich nicht trauen, mal was völlig Neues anzubieten.
Na klar bei Spellborn lag das Scheitern an Innovationen ... Red mal kein Blödsinn bitte. Spellborn hatte viel mehr Kinderkrankheiten.
ich glaube, daß wird genauso scheitern wie Champions Online. Dort gab es zwar einen wirklich sehr umfangreichen Charakter-Editor, aber die Grafik war teilweise wirklich grausam und versimpliziert. Die grosse Hauptstadt eine einzige Enttäuschung und Screenshots z. B. aus dem Viertel Chinatown sogar gefälscht.
Ich war damals wirklich erschrocken, wie häßlich gerade Chinatown aussah. Auch die Fahrzeugmodelle bewegten sich ultralangsam wie auf Schienen durch die Stadt. Die Mission waren teilweise einfach lächerlich und die Langzeitmotivation gering.
Das Schlimmste aber, was für DCUO ebenso problematisch werden wird, es gibt zu viele Helden.
Klar ist es toll, einmal ein Superheld zu sein, aber ein MMO, wo quasi jeder Taschengeldempfänger sich seinen eigenen Superhero basteln kann, ist doch nichts Besonderes mehr. Wenn jeder ein Supermann ist, ist doch das Besondere daran gar nicht mehr vorhanden.
Champions Online kostet derzeit rund 5 Euro bei diversen Onlinehändlern. Ich habe damals noch den Vollpreis bezahlt. DCUO hat die bessere Lizenz, aber die selben Schwächen. Das wird nix, schon gar nicht mit monatl. Abo-Modell. Schon jetzt ein vorprogrammierter Rohrkrepierer.
Wer will schon z.b. einen Superman in dicker Rüstung und mit MG spielen ?
Green Laterns Power Licht kommt wohl erst im Juni zum Film raus und selbst der muss dann Rüstung anziehen und Waffen benutzen was absoluter Schwachsinn ist, schließlich kann sein Ring alles machen was er braucht. Könnte er von der Lizenz her. Kann er nicht wegen der blöden Lizenz Umsetzung.
Ausserdem hatten CoX und CO bei Erscheinen mehr Powers und Reisekräfte als DCUO.
Es ist halt ein reiner Grafik- und Lizenzblender.
Wer DCUO gut findet, der isst auch kleine Kinder :p
Soll heißen: Alles neu - das wollen die Spieler ja auch nicht. Für viele war WoW das 1. MMO überhaupt und die Ansprüche und Gewohnheiten richten sie danach. Käme jetzt ein Onlinespiel mit völlig neuen Konzepten (nicht Grafik, sondern Gameplay), würden sie dies vermutlich gar nicht würdigen und das Spiel genauso fallen lassen wie Spellborn.
Genau deshalb bekommen wir heute nur noch MMOs von der Stange und ich verstehe auch ein wenig die Entwickler, daß sie sich nicht trauen, mal was völlig Neues anzubieten.
Mal von Earthrise abgesehen, sehen die Titel immernoch alle so innovativ aus wie die Folge einer beliebigen deutschen Telenovela. Aber gut, zum Jahreswechsel wäre Zweckoptimismus sicher angebracht und es gibt ja mehr und mehr kleine Schmieden die auf Shopbasis Konzepte durchbringen, die bei großen Publishern als "zu riskant" eingestuft werden (<= 90%WoW).