TERA – powered by South Korea
Auch die Jungs hinter TERA kamen nicht mit den Abläufen eines großen Publishers klar und zogen die Unabhängigkeit vor. Unter dem Namen Endeavour & Guts hatten sie einst für NCsoft mit Lineage 2 einen der besten Sandkästen überhaupt errichtet – TERA entwickeln sie in den Bluehole Studios auf eigene Faust. In den USA steht ihnen dabei der Publisher En Masse Entertainment zur Seite. Dem allerdings fehlt es an Erfahrungen mit dem europäischen Markt und so hat man sich jetzt einen weiteren Partner ins Boot geholt.
TERA wird in jedem Fall schon mal eines: äußerst schick.Der deutsche Publisher Frogster Interactive wird die Vermarktung von TERA in Europa übernehmen. Trotz der bisherigen Ausrichtung des Unternehmens als Anbieter von free to play Spielen soll TERA als Vollpreistitel mit Abo auf den Markt gebracht werden. Damit avanciert der Publisher aus Berlin, der sich vor allem mit Runes of Magic einen Namen gemacht hat, langsam aber sicher zum Global Player.
Derweil würdigt die Regierung Südkoreas die Arbeit der Bluehole Studios und stellt dem jungen Team eine Förderung von 500 Millionen Won (rund 415.000 Dollar) in Aussicht. Wie es scheint, besitzen die Politiker des Landes mehr Sinn für Spielspaß als so mancher Top-Manager der Spielebranche. Es läuft also rund für das MMOG, das schon jetzt als Geheimtipp für das kommende Jahr gehandelt wird, weil auf ein komplexes Endgame samt politischem System und dynamischem Spielermarkt setzt.
Dafür allerdings wirft man die bisherigen Pläne über Bord, TERA auch für Konsole zu entwickeln. Man wolle ein richtig gutes MMO für den PC erschaffen und sich nicht dadurch verzetteln, dass man sich mit zu vielen Dingen gleichzeitig beschäftigt, so die offizielle Erklärung. Düstere Zeiten also für all jene, die darauf hoffen, dass MMOs bald auch auf Konsolen zum Standard werden.
Final Fantasy XIV – die Xbox bleibt kalt
Denn auch im benachbarten Japan hat Hiromichi Tanaka mittlerweile das letzte Wort gesprochen und die Hoffnungen der Fans auf eine Xbox-Version von Final Fantasy XIV erstickt. Bei Final Fantasy XI habe man den Fans die Konsole als mögliche Onlineplattform ins Gedächtnis rufen wollen. Das sei mittlerweile geschehen und die Tore würden jetzt geschlossen, so der Entwickler.
Kommt definitiv nicht für die Xbox360 - Final Fantasy 14.Die Gründe liegen, so der Vorwurf von Tanaka, vor allem bei Microsoft. Dort scheint man noch immer nicht bereit oder in der Lage zu sein, das Setup von Xbox Live an die Anforderungen von MMOs anzupassen. In der Vergangenheit mussten dadurch schon verschiedene Anbieter, darunter auch die Cryptic Studios mit Titeln wie Champions Online und Star Trek Online, ihre Pläne für die Xbox verwerfen. Glück für die Konkurrenz, denn Sony bekommt nicht nur den Zuschlag für Final Fantasy XIV, sondern hat über SOE auch jede Menge eigener MMOs für die Konsole in Entwicklung.
Der Schlüssel zum Glück
Doch bis dahin gehen noch ein paar Monate ins Land, in denen wir uns mit diversen Beta Tests die Zeit vertreiben müssen – oder mit dem „Game Testing“, wie es Bioware bei Star Wars: The Old Republic genannt wissen möchte. Und bevor die Frage aufkommt – den Schlüssel für die alte Republik habe ich leider auch noch nicht.
Erste Abstecher in die Beta: gamona zockt "Cataclysm".Dafür habe ich einen für Cataclysm, wo ich zwangsweise als Goblin mein grünes Unwesen treibe und in jeder Sekunde darum bemüht bin zu verstehen, warum ich so anders ticke als elfeinhalb Millionen Menschen. Doch das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. Bis dahin wisst ihr, was gespielt wird.






















