Dass uns auch eine Woche nach Ende der PAX East noch jede Menge Infos, Bilder und Filme rund ums Thema MMO erreichen würden, hatten wir ja geahnt. Nicht gerechnet hatten wir allerdings damit, dass ein Studio die kleine Messe tatsächlich als Bühne für eine Neuankündigung nutzen würde. Und zwar für eine, die sich sehen lassen kann.

Rend - die Survival-Lösung?

Wobei die PAX East für die Jungs von den Frostkeep Studios zwar den Anlass geboten hatte, nicht jedoch die Bühne selbst. Die befand sich, so berichten es die anwesenden Kolleginnen und Kollegen, in einem Fischrestaurant irgendwo bei den nahegelegenden Piers im Hafen von Boston. Und dort sah die Fachpresse dann, was nie ein Mensch zuvor gesehen hatte: erste bewegte Bilder aus einem ziemlich interessanten Projekt.

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Das trägt den unscheinbaren Titel Rend und kommt optisch recht gut rüber, sieht ein wenig aus wie eine Kreuzung aus World of Warcraft und ARK. Da passt es ja, dass Rend von den Entwicklern selbst als Survival-Hybrid bezeichnet wird, das in einer “ebenso hübschen wie brutalen Welt” spielt, in der man schon aus strategischen Gründen darauf angewiesen sein wird, sich mit anderen Spielern zusammenzuschließen.

Sind aller guten Dinge drei?

Und weil das in Survival-Games im Normalfall dazu führt, dass eine Spielergemeinschaft die Alleinherrschaft über einen Server erringt und aufstrebende Gilden zerquetscht, bevor sie überhaupt einsatzbereit sind, hat man sich bei den Frostkeep Studios der MMORPG besonnen und drei Fraktionen ins Spiel gebracht: Die durchtrieben-gerissene Gruppe der Conclave, die stolz-brutale Gemeinschaft der Order und die mystisch-intelligenten Revenant.

Hat man sich einer Gruppierung angeschlossen, kann man sich überlegen, wie man sich dort nützlich machen möchte. Ob als Jäger und Sammler, Crafter, Assasine oder Soldat - es soll wohl jeder nach seiner Fasson glücklich werden, glauben zumindest die Entwickler. Letztlich geht es wohl darum, die Seelen gemeuchelter Gegner einzusammeln und zum eigenen Heiligtum zu bringen. Die Fraktion, die ihr Heiligtum verliert, wird vom Server gefegt.

Armageddon inklusive

Damit folgt man offenbar einem Ansatz, den auch andere Entwickler mittlerweile für den einzig gangbaren in einer vom PvP getriebenen Welt halten. Wie beispielsweise in Crowfall ist auch die Welt in Rend vergänglich. Die größten Schlachten finden allwöchentlich zu einem festen Zeitpunkt statt, einem serverweiten Event, bei dem es auf Koordination und Teamplay ankommen soll.

Und das im PvP und im PvE gleichzeitig. Denn als wäre es damit nicht genug, dass die Basis zum vorbestimmten Zeitpunkt verwundbar gegen die Angriffe der gegnerischen Fraktionen ist, hetzt zeitgleich auch noch der Server alle erdenklichen Monster gegen die drei Stützpunkte. Ein Zeitpunkt übrigens, der statisch ist, dafür aber von Server zu Server verschieden und der schon bei der Serverauswahl angezeigt wird, damit man sich als Spieler darauf einstellen kann.

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Jordan Leithart, Solomon Lee, Mat Milizia, James Morford und Jeremy Wood (v. l. n. r.) haben die Faxen dicke von den großen Publishern und basteln vereint an ihrem Traum.
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Ähnlich wie bei Crowfall auch, geht die Welt irgendwann in einer solchen ultimativen Schlacht und dem Ausscheiden der beiden unterlegenen Fraktionen unter und der Server wird zurückgesetzt. Als Belohnung für die Mühen und Erfolge bekommen die Spieler allerdings Meta-Fortschrittspunkte auf den Account gepackt, die sich dann beim nächsten Neuanfang entsprechend einsetzen lassen.

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