Auf der Casual Connect sprach Valve-Chef Gabe Newell über einige der aktuellen Projekte des Studios und die Wichtigkeit von offenen Plattformen. Gerade deshalb hält er Windows 8 für eine Katastrophe.

Über Bedienung und Interface von W8 lässt sich ohnehin streiten

„Ich glaube Windows 8 ist eine Katastrophe für jeden im PC-Bereich“, erklärte Gabe Newell im offenen Gespräch mit Ed Fries, dem ehemaligen Kopf der Microsoft Game Studios. „Ich denke, wir werden einige der großen OEMs verlieren. Sie werden den Markt verlassen. Außerdem werden die Margen wohl für einige Leute einbrechen.“

Sollte das passieren, sei es eine gute Idee, Alternativen zu haben, um sich gegen diese Eventualitäten abzusichern. Dazu gehört etwa Valves Schritt in die Linux-Umgebung, mit der Steam und auch die eigenen Spiele wie Left 4 Dead 2 darauf laufen sollen.

Unternehmen wie Valve, id Software, Epic, Zynga, Facebook und Google würden nicht existieren, ohne die Offenheit der Plattformen, meint Newell weiter. Dabei sei die Versuchung der Hersteller groß, diese immer mehr einzuschränken, um den Zugang der Konkurrenz weiter zu unterbinden, was ihnen interessante Möglichkeiten verschaffe.

Zwar nennt er keine konkreten Punkte, die ihn an Windows 8 stören, der eingebaute Windows Store dürfte aber mit Sicherheit dazugehören. Zudem könnte die direkte Integration von Xbox Live für Entwickler und Spieler attraktiver sein, als Drittanbieter-Plattformen wie Steam.