Die Kickstarter-Kampagne von Entwickler Gas Powered Games ist ein ganz besonderer Fall. Sie geht äußerst schleppend voran, gerade einmal knapp 400.000 US-Dollar von benötigten 1,1 Millionen wurden bislang eingenommen - und noch 15 Tage verbleiben.

Der Fall ist deshalb so besonders, weil das traditionelle Unternehmen rund um Marken wie Dungeon Siege und Supreme Commander vor dem Aus steht. Das bestätigte jetzt nochmals Chris Taylor in einem Video-Interview. Vor einiger Zeit wurden zahlreiche Mitarbeiter entlassen, inzwischen sind nur noch 13 Leute beschäftigt, Taylor lebt teilweise nur noch von seinen Ersparnissen.

Direkt nach den Entlassungen hatte Chris Taylor eine schwere Entscheidung zu treffen: weitermachen und darauf hoffen, vielleicht doch Erfolg haben zu können, oder die Kickstarter-Kampagne zu beenden.

Letztendlich entschied er sich gemeinsam mit der Community doch fürs Weitermachen. Sollte das Kickstarter-Ziel nur knapp erreicht werden, so könne man laut Taylor nur zwei Mitarbeiter einstellen, da das Budget einfach nicht mehr Arbeitskräfte zulassen würde. Anschließend müsse das gesamte Team neu strukturiert und mit der Community eng zusammengearbeitet werden - vor allem was Spielestests betreffen.

Die Summe von 1,1 Millionen US-Dollar seien für ein derartiges Projekt nicht hochgegriffen, schließlich stecken darin nicht nur die Entwicklungskosten selbst, sondern auch sämtliche andere Ausgaben, darunter etwa Gebühren und die Herstellung der physikalischen Boni.

Wer das Projekt also unterstützen und Gas Powered Games eine Chance geben (und vor dem Aus retten) möchte, klickt auf den Link weiter unten zur Kickstarter-Kampagne.

Anschließend findet ihr noch ein emotionales Video mit Chris Taylor im Interview.

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