Wie der Produzent der „The Legend of Zelda“-Serie, Eiji Aonuma, sagte, sollten sich die Fans der Spiele besser nicht allzu sehr über die Tech-Demo freuen, die Nintendo für die Wii U auf der eigenen E3-Pressekonferenz zeigte. Es war nämlich genau nur das: eine Demo und kein Hinweis auf die Zukunft der Marke.

Wii U - The Legend of Zelda war nur eine Tech-Demo, das Spiel könnte ganz anders aussehen

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Leider nur eine Demo und kein Hinweis auf ein neues Zelda auf der Wii U.
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In einem Interview mit dem Magazin Wired machte Aonuma deutlich, dass es sich bei der auf der E3 gezeigten Vorführung lediglich um eine Darstellung handelte, und zwar dahingehend, was die Konsole leisten kann.

„Ihr erinnert euch möglicherweise noch daran, dass wir eine eine ziemlich realistische Zelda-Demo gezeigt haben, als wir den GameCube vorstellten. Und das, was wir damals entwickelt haben, war eine Windwaker-Version mit Cel-Shading. Immer wenn wir eine Grafikdemo zeigen, denken die Leute: ‚Oh, so wird also das nächste Zelda aussehen‘, aber das ist nicht notwendigerweise der Fall.“

Die Tech-Demo für den GameCube war ein wunder Punkt für die Zelda-Fans und die dann im Comic-Stil daherkommende Wind-Waker-Version bleibt etwas, das die Lager spaltet, denn sie bekam immerhin recht gute Kritiken und war ein kommerzieller Erfolg.

Zurzeit arbeitet das Entwicklerteam von The Legend of Zelda an einer Version von Skyward Sword für die Wii. Es war offiziell nicht an der Entwicklung der Wii-U-Tech-Demo beteiligt, obwohl das Projekt von Satoru Takizawa geleitet wurde, dem Art-Director von Twilight Princess.

Nintendo selbst will nichts dazu sagen, wie The Legend of Zelda auf der Wii U aussehen könnte. Designer Yoshiaki Koizumi sagte allerdings, dass das Dual-Screen-Verfahren der Konsole fast schon bei Majora‘s Mask zum Einsatz gekommen wäre, bei dem ein Gameboy an den N64 angeschlossen werden musste. Allerdings wurde die Funktion herausgenommen und Koizumi wollte nicht weiter auf Details eingehen.