Mit der Preisgestaltung der Ende dieses Jahres erscheinenden Wii U will Nintendo nicht noch einmal den Fehler machen, welchen sie beim 3DS bereits nach kurzer Zeit bereuten. In einerm Interview mit einer japanischen Zeitung sagte Satoru Iwata: "Wir werden nicht den gleichen Fehler wie beim 3DS machen, dessen Preis von den Kunden als relativ hoch betrachtet wurde."

Wii U - Nintendo will nicht den gleichen Preisfehler wie beim 3DS machen

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Überrascht uns Nintendo und bietet die Wii U für 249,99 Euro an? Für diesen Preis war die Wii U kurzzeitig bei Amazon UK verfügbar.
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Einen offiziellen Preis gibt es bis dato noch nicht, diverse Online-Händler listeten die Wii U zuletzt zu einem Preis von knapp 400 Euro. Interessant im Zusammenhang mit der Aussage von Iwata ist eine Reaktion von Amazon: ab sofort bietet Amazon die Wii U für 349 Euro an. Möglicherweise könnte aber auch dieser Preis noch schrumpfen.

Erst kürzlich sagte Nintendos Reggie Fils-Aime, dass der Preis eine positive Überraschung für die Kunden sein werde. Und Analyst Michael Pachter äußerte sich dazu, der Preis der Wii U müsse bei unter 300 US-Dollar liegen, damit die Konsole überhaupt erfolgreich sein werde. An anderer Stelle meinte ein japanischer Analyst, der Break-even-point liege bei umgerechnet etwa 380 US-Dollar bzw. 300 Euro. Nach diesem Punkt müsste Nintendo die Konsole also für mehr Geld anbieten.

Nintendo ist dafür bekannt, seine Konsolen immer mit Gewinn an die Spieler zu bringen, während Sony anfangs bei der PlayStation 3 bei jeder verkauften Konsole draufzahlte.

Wir hielten den Tablet-Controller der Wii U bereits in den Händen und fassten unsere Erfahrungen in einem Special zusammen.