Für die Wii U ist es nicht angedacht, all zu viele Shooter auf den Markt zu bringen. Das ist zwar für die westliche Welt durchaus das beliebteste Spielprinzip, in Japan sieht man das allerdings anders. Und das obwohl überwiegend Geld mit den weltweiten Geschäften verdient wird.

Wii U - Es wird nicht all zu viele Shooter für die Konsole geben

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Die Wii U soll eher friedlich werden? Aber immerhin wird es AAA-Titel geben...
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Insgesamt macht Nintendo über 80% seines Umsatzes mit Geschäften außerhalb von Japan. Nintendos Präsident Satoru Iwata sieht das durchaus auch ein und stimmt zu, dass die Spiele, die im Rest der Welt gespielt werden anders sind, als die, die in Japan beliebt sind.

„Aktuell sind speziell in der westlichen Welt kriegsbasierende Waffen-Schießspiele sehr beliebt, die in Japan nicht all zu gut angenommen werden. Es ist wahr, dass diese Spiele 10 Millionen Einheiten pro Jahr verkaufen und es ist durchaus ein ziemlich stabiles Genre für Videospiele. Ich wäre aber persönlich sehr traurig, wenn alle Videospiele so werden würden, aber auf der anderen Seite glaube ich auch nicht, dass solche Spiele verschwinden werden.“

Damit wird eine Kluft zwischen den größten Firmen in der Spieleindustrie aufgerissen. Nintendo würde es traurig machen, wenn all zu viele Shooter verkauft werden würden. Andere große Firmen, wie Activision (die Nummer 1 unter den Publishern), wäre darüber sicherlich ziemlich froh - bedenkt man den reißenden Absatz der Call-of-Duty-Reihe.