Nintendo hatte es erst vor kurzem selbst eingestanden, die Verkaufszahlen ihrer neuen Konsole Wii U liegen weit hinter den Erwartungen. Gerade mal 3,45 Millionen Geräte konnten bislang ausliefert werden. Dabei korrigierte man die Erwartung bereits von anfangs euphorischen 5,5 Millionen auf damals bereits nüchterne 4 Millionen Einheiten. Das schlechte Ergebnis schlägt sich natürlich auch auf die Software-Entwickler nieder. Die Folge: Mangelnde Third-Party-Entwicklungen und schlechte Verkaufszahlen bei Spielen, die es doch auf die Wii U schaffen. Kein Wunder, dass die meisten Entwickler davon absehen, zumindest vorerst für die Wii U zu entwickeln. So auch Avalanche Studios, das Studio, welches sich für die 'Just Cause'-Reihe verantwortlich zeichnet.

Wii U - Die Dev-Kits des 'Just Cause2'-Entwicklers verstauben in der Ecke

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Auch das knallige Renegade Ops ist von Avalanche Studios
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So teilte das schwedische Entwicklungs-Studio in einem Interview mit, dass ihre Developer-Kits für die Wii U mittlerweile zu Staubfängern verkommen seien.

"Es ist ein wenig traurig, weil wir eigentlich etwas machen wollten," so Christofer Sundberg, Gründer von Avalanche Studios. "Ich halte sie für eine coole Plattform, aber momentan liegt es nicht nur an uns. Wir wollen, dass unser Spiel soviele wie möglich erreicht."

Auf die Frage, ob ihre Entscheidung, momentan nichts für die Wii U entwickeln zu wollen, damit zusammenhinge, dass es einfach zu wenige 'Wii U'-Besitzer gebe, bejaht Sundberg dies.

Und mit dieser Meinung dürfte Avalanche Studios nicht alleine dastehen. Schade eigentlich.