Niemand hätte vor drei Jahren auch nur annähernd geglaubt, dass Nintendo mit der Wii-Konsole zurück zur alten Stärke finden würde und die Konkurrenz abhängt. Mittlerweile verkauft sich Nintendos Konsole hervorragend, doch es sind die Spiele, die vor allem den "Core-Gamern" fehlen. Dieses Thema griff der bekannte Analyst Michael Pachter von Wedbush bei Gametrailers.com auf und kritiserte Nintendos Strategie.

Wii - Pachter: "Nintendo ist Opfer des eigenen Erfolges"

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Nintendo bietet im Moment zu wenig Core-Games für die Zukunft.
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"Nintendo ist das Opfer des eigenes Erfolges. Sobald Nintendo die Zeit zurückdrehen könnte, würden sie den Preis der Wii-Konsole zu ihrem Launch erhöhen und die hauseigenen "Core-Games" geschickter verteilen. Anstatt 26 Millionen Konsolen weltweit zu verkaufen, hätten sie dadurch vielleicht 18 bis 20 Millionen Konsolen abgesetzt, dafür aber konstant. Außerdem würden alle sechs Monate neue Spiele für die "Hardcore-Zocker" erscheinen und alle wären glücklich", so Pachter.

Laut Pachter habe Nintendo am Anfang viele wichtige Spiele veröffentlicht, was sich natürlich auch positiv für sie auszahlte. Allerdings hat er ihnen vorzuwerfen, dass sie zu früh, zu erfolgreich waren. Jetzt fehlen eben diese Spiele für die nächsten Monate und vielleicht auch Jahre.