Bevor die ersten losquaken: Ja, der Wii-Launch war erst am 08.12.2006. Nur sind wir ungeduldige Menschen, und ein Fast-haben-wir-90-Tage-erreicht-Rückblickt klingt albern. Also ziehen wir Resümee - jetzt und sofort.

Die folgende, höchst subjektive Top 20 bietet einen Gewaltmarsch durch das aktuelle Wii-Spiele-Angebot Deutschlands von A wie abscheulich bis Z wie Zelda. Außerdem dürft ihr teilhaben an einem völlig neuartigen Experiment: Ist ein Wii-Artikel ohne ein einziges Wortspiel menschenmöglich? Wir werden sehen.

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Platz 21: »Super Fruit Fall«
Manche Titel hauen derart daneben, dass man für sie extra die Skala nach unten erweitern muss. So Codemasters' »Super Fruit Fall«: Diese Gurke im Obstsortiment macht alles falsch, was es auf der Wii falsch zu machen gibt. Ihr rotiert mit Steuerkreuz und Nunchuk-Stick ein grafisch auf unterstem Flash-Niveau rangierendes Spielfeld um 90 bis 180 Grad, um Äpfel und Orangen zu sortieren. Das ideale Game für alle, denen die Qualifikation für den Traumjob »Edeka-Gemüseabteilung« fehlt.

Platz 20: »Sponge Bob Schwammkopf - Kreatur aus der krossen Krabbe«
Auch die rechteckige Schwammhose hat die Umtopfung in die Wii überlebt. Dem entsprechend kaspern sich Bob, Patrick und Plankton durch neun kurzweilige Traum-Level in Form von Minispielchen. Sie umfassen Autorennen, Raketenritte und Hüpfeinlagen. Erstere beiden steuern sich wie ertrunkenes Maultier, letztere sind dagegen leidlich brauchbar. Die Umsetzung der Remote-Bewegungen ist insgesamt durchwachsen. Aufgrund der Thematik und des geringen Schwierigkeitsgrades richtet sich Sponge Bob an ein jüngeres und/oder debiles Publikum.

Wii - 100 Tage, 20 Spiele, ein Resümee: die besten und schlechtesten Games für die Nintendo-Konsole.

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Ob GT Pro Series oder Monster 4x4: World Circuit: Dieses Lenkradbastelset gibt's dazu.
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Platz 19: »GT Pro Series«
Auch »GT Pro Series« kommt nicht richtig aus der Boxengasse. Dessen Cel-Shading-Look erinnert nicht lediglich an Gamecube-Zeiten, er stammt aus diesen. Wie das drei Jahre alte Original wartet die direkte Wii-Portierung mit immerhin rund 80 original lizenzierten Fahrzeugen auf. Doch als Gott den Abwechslungsreichtum schuf, war »GT Pro Series« gerade Öl-Lassen: zehn Strecken und eintönige Spielmodi. Außerdem nervig - wenn auch realistisch: Alle Japaner fahren sich gleich. Wenigstens liegt als nettes Gimmick ein Plastiklenkrad bei, in das ihr eure Wii-Remote klemmen könnt.

Die härtesten Watschen»Playing Far Cry Vengeance is like seeing Marlon Brando in his sunset years when he became sluggish, ugly and bat crap crazy. It's hard not to feel a little sad seeing a series that held so much promise fall so low.« - G4 über Far CryVengeance.

»There are two kinds of bad games: those whose stench of suck-itude overwhelms you over time, and those that punch you square in the teeth the second you turn them on. Far Cry Vengeance is the latter.« Gamespy über Far Cry Vengeance

»All of the game's sounds, from the revving engines to skidding tires to a soundtrack that sounds like it was lifted from the nearest elevator.« Gamespy über GT Pro Series

»If you're an aficionado of farting and belching, this game will be like a concert to you. A Kevin Federline concert, mind you, but you take what you can get.« Netjack über Rampage: Total Destruction

»My girlfriend walked in while I was playing and thought I was having a seizure, or maybe miming brushing my teeth - either prospect quite scary. The button layout is also a little questionable, perhaps suggesting Ubisoft believes its players have 7-8 fingers per hand.« IGN über Splinter Cell: Double Agent

Platz 18: »Monster 4x4: World Circuit«
Die (unwesentlich) cleverere Variante ein solches Gratislenkrad abzugreifen, ist »Monster 4x4: World Circuit«. Mit bulligen Vehikeln wie Pickups, Offroadern oder auch Schulbussen semmelt ihr durch die Weltgeschichte und setzt euren Gegnern mit brennenden Fässern zu oder versägt sie dank Nitroboost. Die Kulissen von Ägypten über Spanien bis hin zu den USA lassen sich zwar nicht als Augenschmaus bezeichnen. Immerhin erreichen sie jedoch PS2-Qualität. Außerdem findet die Wiimote Verwendung, indem der Spieler sie an Rampen kreisen lässt, um Stunts auszuführen.

Platz 17: »Far Cry: Vengeance«
»Far Cry« und »Jack Carver« sind echte Marken - trotzdem schlägt die aktuelle Wii-Umsetzung bleiern im unteren Top-20-Segment ein. Zugegeben: Der 3D-Shooter verfügt über eine annähernd präzise Steuerung. Nur leider bringt er die Remote-Bedienung insgesamt aber alles andere als ideal zum Einsatz (etwa beim Zoomen oder Springen). Die hinzutretende Gamecube-Optik und eine KI auf Urschleimniveau lässt Spieler erkennen: Dickbusige Damen und Südseeinseln machen noch keinen Sommer.

Platz 16: »Kororinpa«
Hudson Soft liefert mit »Kororinpa« eine »Marble Madness«-Variante für die Wii ab. Was bei »Zelda«, »Rayman« oder »Monkey Ball« ein Spiel von vielen ist, gerät hier zum Gesamtkonzept: Durch Kippen der Remote lenkt ihr eine Kugel entlang immer bizarrer werdenden Parcours und sammelt dort verteilte Kristalle. Die Idee wirkt nicht eben taufrisch, doch niedliche Level in Anlehnung an »Micro Machines« sorgen für Freude. Ebenso die Ausnutzung der Räumlichkeit (»Prey, with balls!«). Dank unendlicher Leben und Checkpoints hält sich sogar der Frustrationsgrad in Grenzen.

Platz 15 : »Super Monkey Ball - Banana Blitz«
»Super Monkey Ball« ist ein Hybrid. Im Singleplayermodus rollt ihr mit einem in einer Glasblase eingeschlossenen Primaten über schwebende Inseln und sammelt gelbes Krummobst. Nicht originell, aber in Maßen spaßig- so wie »Kororinpa« auch. Insbesondere für Mehrspieler kommen beim Bananenblitz 50 Minispiele hinzu. Etwa: Käferstapeln, Obstsortieren, Affenkegeln oder Dartwerfen. Leider wird die Wiimote mäßig bis saumäßig eingebunden, so dass »Super Monkey Ball« als Party-Spiel letztlich eher ungeeignet ist.

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Rampage: Total Destruction beweist: Koffeinhaltige Limonade schadet der Gesundheit.
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Platz 14 »Rampage: Total Destruction«
Bereits 1986 hauten Riesengorilla George, Werwolf Ralph und Echse Lizzie ordentlich auf den Mops. Sie zogen durch Straßenschluchten, zerlegten Wolkenkratzer im 9/11-Style und verleibten sich Polizisten, Helikopter, Panzerfahrzeuge und ähnlich Unverdauliches ein. Mit Verstärkung im Schlepptau (Löwen, Haie, Ratten…) sind sie zurück, um in durch 3D-Elemente bereicherten 2D-Städte ihre Zerstörung fortzusetzen. Ihr lenkt die Rabauken per Nunchuk, springt per Knopf und krallt Gegner durch Schütteln der Remote. Die Comicgrafik ist ansprechend, wenn auch unspektakulär. Auf das Gameplay trifft Gleiches zu, doch für einen sadistischen Quickie reicht's immer.

Platz 13: »Wii Play«
Wer sich einen um 10 € verteuerten Controller kauft, bekommt eine Tech-Demo dazugereicht. Die nennt sich »Wii Play« und besteht aus neun kleinen Spielen unterschiedlicher Qualität. Während sich etwa das Mii-Gewimmel oder Mii-Posenspiel kaum überhaupt der Kategorie »Spiel« zuordnen lassen, sind Laserhockey (ein »Pong«-Clone), Billard oder die »Panzerkiste« possierliche Exemplare der Gattung. Insgesamt sind Game und Remote gebundelt ihren Preis wert.

Platz 12: »Cars«
»Cars« ist die Umsetzung des gleichnamigen Disney/Pixar-Animationsfilms. Kulleräugige Kfz mit mehr Eigenleben als eine Bulette nach drei Tagen in der Sonne erleben diverse Abenteuer in ihrer Heimat »Radiator Springs«. Hier spielt auch dieses missionsbasierte Knuddel-Rennspiel, das an ein gewaltfreies »GTA« erinnert. Die Steuerung wird Wii-typisch durch Kippen der horizontal gehaltenen Remote ausgeführt und erweist sich alles in allem als passabel. Für die ebenfalls integrierten Minispielchen trifft das weniger zu.

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Schlösser zu öffnen bei Splinter Cell: Double Agent ist nicht immer die reine Freude.
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Platz 11: »Splinter Cell: Double Agent «
Auf PC und Xbox 360 ein 3D-Shooter-Hammer, auf der Wii schleichendes Mittelmaß: Sam Fishers letztes Abenteuer beweist, dass reine Portierungen von anderen Konsolen auf die Wii zwangsläufig in die Hose gehen. Nicht zuletzt Nintendo betonte immer wieder, dass ihr neues Schmuckkästchen gegen andere State-of-the-art-Konsolen abstinkt - Entwickler scheint das wenig zu interessieren. Aber auch in Sachen Steuerung kommt »Splinter Cell: Double Agent« unnötig umständlich daher. Schleichen, springen, Schlösser öffnen - alles lässt sich lernen, intuitiv ist es allerdings nicht.

Platz 10: »Call of Duty 3«
Es ist das Jahr 1944 und wieder heißt es Gewehr schultern und Krauts plätten. Als Mitglied der Alliierten haut und schießt ihr der Wehrmacht in 14 Missionen auf den Stahlhelm, um zu guter letzt Paris von den Nazis zu befreien. Schade: Das Problem bei dem ansonsten durchweg empfehlenswerten 3D-Shooter liegt einmal mehr umsetzungstypisch in der eigentlichen Stärke der Wii, nämlich der Bedienung. Sie ist frickelig und gewöhnungsbedürftig.

Platz 9: »Red Steel«
Der im japanischen Rotlichtmilieu angesiedelte 3D-Shooter bekommt vor den soeben genannten Kollegen lediglich den Vorzug des Erstlingswerks. Denn auch bei »Red Steel« ist die Steuerung suboptimal. Grafik sowie KI glänzen ebenfalls nicht. Im Moment schlagen sich also offenbar alle Genrevertreter mit ähnlichen Problemen herum. Nur die Zeit wird zeigen, ob dies lösbare Probleme sind oder ob die Wii einfach nicht als 3D-Shooter Plattform taugt.

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Platz 8: »Need for Speed: Carbon«
Die Story: Kfz-Proleten treten in Straßenrennen um die Kontrolle ihrer Heimatstadt an. Dabei machen die frei befahrbare Metropole sowie über 40 Wagen, zahlreiche Fahrmodi und endlose Tuningmöglichkeiten »Carbon« zu einem lohnenden Kauf. Zwar fehlt der Onlinemodus, dafür gibt es einen Splitscreen für zwei Spieler. Die Umsetzung von PC bzw. Xbox 360 schlägt sich einmal mehr bezüglich abgespeckter Grafik und nicht ausreichend auf die Wii abgestimmter Steuerung nieder.

Platz 7: »Excite Truck«
In NES »Excitebikes« Urenkel »Excite Truck« tretet ihr in breiten Geländerennschüsseln gegen jeweils fünf Gegner zu wildem Wettgeholpere über Stock und Stein an. Es handelt sich um einen klassischen Offroad-Arcade-Titel mit Airspins, Turbojumps und massenhaft Power-Ups. Grafisch lässt sich das Ganze äußerst ansehnlich an, insbesondere die veränderliche Landschaft, etwa einstürzende Felsformationen. Die Steuerung entspricht prinzipiell der anderer Rennspiele auf der Wii, ist jedoch präzise und geht gut von der Hand. Prädikat: Empfehlenswert.

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Hey! Den Kerl mit der Stahlmaske kenne ich doch aus meinem SM-Club!
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Platz 6: »Marvel: Ultimate Alliance«
Mit einem aus zwanzig Marvel-Superhelden zusammengestellten Quartett erklärt ihr Oberbösewicht Dr. Doom den Krieg. Ihr bekämpft seine Schergen und sammelt dabei rollenspielartig Erfahrungspunkte sowie Bonus-Items. Mit geschwungener, gerüttelter und gerührter Remote steuert sich das Ganze sehr innovativ, wenn auch deutlich anstrengender als per klassischem Gamepad. Wer kleinere grafische Abstriche gegenüber der Xbox 360 zu dulden bereit ist, bekommt hier definitiven Spielspaß in überzeugendem Marvel-Ambiente.

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Platz 5: »Tony Hawk's Downhill Jam«
Schon vor Jahren erklärte unser Rentner von nebenan Skaten als »Ruff uff's Sägebrett unn Straße runner«. Heute trifft das zu: Angelehnt an die »SSX Snowboard«-Serie düsen Tony und sieben namenlose Zwerge vom Fach temporeich die Berge der Welt hinab. Dazu wird die Remote eingesetzt wie bei den oben genannten Rennspielen: nämlich quer. Mit den Knöppchen haut ihr zudem Tricks raus, füllt eure Comboleiste und aktiviert zusätzliche Boosts, bei denen Altmeister Hawks Perücke nur mit starken Gummis am Haupt gehalten wird. Grafik und Steuerung sind so, wie sie es für die Wii sein sollten: solide und zweckmäßig.

Platz 4: »Wario Ware: Smooth Moves«
»200 Partygames!«, hört man immer wieder den Ausruf im Zusammenhang mit »Smooth Moves« als habe Nintendo persönlich das Feiern erfunden. Und tatsächlich, was der rotnasige Raupenparkplatz Wario an Minispielen bereithält, sieht man landläufig erst nach dem vierten Fliegenpilz und auf MTV. Mit Ideen, die so fürchterlich komisch sind, wie die dazugehörigen Grafiken fürchterlich fürchterlich, ist dieser hektische Daddelmarathon mit seinen 3-Sekunden-Aufgaben ein typisches Wii-Produkt. Nervig allerdings: Der Multiplayermodus muss erst freigespielt werden. Auf so eine bescheuerte Idee kann nur Wario kommen.

Platz 3: »Rayman Raving Rabbids«
Raymans Spielesammlung ähnelt der von Kollege Wario. Allerdings wartet sie - vor allem optisch - mit hochwertigeren Daddeleien auf. Gerade das Schweinerennen, klassische Shootereinlagen oder das Nachzeichnen von Fressalien am Bildschirm machen auch beim zweiten, dritten und vierten Versuch noch Spaß. Die Steuerung ist bis auf wenige (katastrophale) Ausnahmen sehr gut integriert und überaus intuitiv. »Rayman Raving Rabbids« ist urkomisch und eine glasklare Kaufempfehlung.

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Das war die Deckenbeleuchtung: Nintendo macht Ikea reich.
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Platz 2: »Wii Sports«
An »Wii Sports« führt kein Weg vorbei. Während es »Zelda« aufgrund des Gesamteindrucks den (verdienten) ersten Platz überlassen musste, unterstützt »Wii Sports« eindeutig die Wii-Controller am Besten. Ob Tennis, Baseball, Bowlen, Boxen oder Golf: Die dazugehörigen Bewegungsläufe müssen vom Spieler nahezu realistisch ausgeführt werden. Es gibt einen einzigen Vorwurf, den man dem Titel machen muss: dass jede einzelne Sportart Appetit auf mehr macht, doch Nintendo lässt uns am langen Arm verhungern.

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Riecht es hier nach Fisch oder freust du dich so mich zu sehen?
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Platz 1: »The Legend of Zelda: Twilight Princess«
Das Actionrollenspiel um den spitzohrigen Grünkittel Link, der das Königreich Hyrule vor dem Angriff von Schattenwesen schützen soll, überzeugt restlos - ohne wenn und aber. Rätselnd, reitend, springend, mit geschüttelter Remote schnetzelnd, angelnd und in Wolfsgestalt herumschnüffelnd stromern wir mit unserem Protagonisten durch eine riesige, liebevoll gestaltete Welt. Geschätzte 40 Stunden braucht der erfahrene Rollenspieler wenigstens, bis er die ansprechende Storyline bis zum Ende verfolgt hat. Mit der Ausnahme von zeitgebundenen »Jump and Run«-Einlagen und den reinen Textdialogen wie zu SNES-Zeiten findet sich für mich persönlich kein nennenswerter Kritikpunkt an Zelda. Allein hierfür lohnt der Kauf einer Wii.