Watch Dogs' Animation Director Colin Graham sprach in einem Interview mit Angry Joe über Ubisofts GTA-Konkurrenten. Dabei verwies er vor allem darauf, dass man für das volle Erlebnis möglichst Player Invasion aktiviert haben sollte.

Watch Dogs - Für volles Erlebnis empfiehlt Ubisoft die Aktivierung von Player Invasion

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Voller Spielspaß dank Player Invasion?
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Eine Besonderheit an Watch Dogs ist sein nathloser Übergang vom Singleplayer- zum Multiplayer-Modus. Dank Player Invasion kann man nie sicher sein, ob nicht ein anderer Spieler in den Spielablauf der eigenen Singleplayer-Kampagne eingreift. "Wenn man also das Spiel spielt, muss man nicht erst in ein anderes Menü, etwas laden, und man muss auch nicht jedes Mal nur gegen die absolute Multiplayer-Elite antreten, wenn man es spielt", so Graham. "Man spielt gegen andere Leute, die ihre eigenen Solokampagnen spielen. Man dringt nathlos in ihr Spiel ein. Sie wissen oft nicht einmal, dass man da ist. Man wurde dann höchstwahrscheinlich gehacked. Man wird also wahrscheinlich eine ganze Weile nicht wissen, dass da jemand die ganze Zeit in deinem Spiel war."

Daher empfiehlt Graham auch das Spielen von Watch Dogs mit aktiviertem Player Invasion. Das sei die Art, wie man Watch Dogs spielen sollte. Darum gehe es nun mal in Watch Dogs - um Hacking und Observierungen. Es spreche auch nichts dagegen, das Feature aktiviert zu lassen, denn laut Graham werte das Spiel das Interesse des Spielers an Player Invasion ständig aus und passe daraufhin die Frequenz an, wie oft man von anderen Spielern angegriffen werden kann. So werde sichergestellt, dass man nicht ständig von anderen Spielern attackiert wird.

"Zunächst verfolgen wir, wie interessiert man an diesem Feature ist. Also, wenn man andere Spieler attackiert, erhöht sich dadurch auch die Chance, dass man danach ebenfalls attackiert wird."

Es gibt auch eine Art Schild, das dafür sorge, dass man als Spieler mindestens eine Stunde vor Attacken in Ruhe gelassen wird, wenn man Chicago frei erkunden will. Je öfters man selbst andere Spieler attackiert, desto kürzer wird diese Spanne, je weniger man dies tut, desto mehr freie Zeit wird dem Schild hinzugefügt.

Neben dem Spielmodus, in dem man also in das Spiel anderer Spieler hacken kann, gibt es noch einen zweiten Modus, in dem man in das Spiel eines anderen eindringt, um ihn zu beschatten. Hier ist es auch, wo der attackierte Spieler nicht weiß, dass man da ist. Hinzu kommen typische Modi wie Rennen, Team vs. Team. Dabei sollen alle Modi nathlos ineinander übergehen. Gerade spielte man noch ein Rennen, im nächsten Augenblick sitzt man bereits wieder an einer Mission aus der Singleplayer-Kampagne.

Watch Dogs ist für Wii U, seit dem 27. Mai 2014 für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.