Brian Fargo, Entwickler hinter Wasteland, Bard's Tale und dem kommenden Wasteland 2, glaubt weiterhin an Kickstarter. Er ist der Meinung, dass man an gescheiterten Projekten sehe, dass die Plattform funktioniere.

Wasteland 2 - Brian Fargo: gescheiterte Projekte zeigen, dass Kickstarter funktioniert

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Kickstarter funktionierte Fargo zufolge für Wasteland 2 deshalb so gut, weil es zuvor kein vergleichbares Projekt gab.
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Damit würden die Leute ausdrücken, dass sie das jeweilige Projekt nicht wollen oder es bereits ähnliche gebe. Fargo nennt als Positivbeispiele etwa Amplitude von Harmonix oder auch Mighty No. 9 von 'Mega Man'-Schöpfer Keiji Inafune, die beide im Grunde Nischen bzw. Bereiche bedienen, die zuletzt wenig präsent waren. Daher sind Spieler auch mehr interessiert daran als an jene Projekte, die anderen ähnlich sind bzw. Genre angehören, die bereits auf Kickstarter erfolgreich vertreten waren.

Für Entwickler inXile habe Kickstarter ebenso gut wie für Tim Schafer funktioniert. Und ohne diese Plattform würde Wasteland 2 heute nicht existieren, da man kein Zwei-Mann-Studio, sondern ein mittelgroßes Unternehmen sei.

Es gebe da diese Fallout-Zielgruppe, die die ersten zwei Ableger liebe und ein neues Spiel wolle, das wieder in diese Richtung gehe. Wäre laut Fargo ein anderes Studio mit dieser Idee nach inXile auf Kickstarter angeommen, wäre das Projekt wahrscheinlich nicht so gut gelaufen.

Wie erst vor wenigen Tagen bekannt wurde, erscheint Wasteland 2 Ende August. Einen genauen Termin nannte man aber nicht.

Wasteland 2 ist für PC, seit dem 16. Oktober 2015 für PS4 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.