Autor: Sebastian Weidner
Hunde, die bellen, beißen nicht. Ausnahmen bestätigen bekanntlich aber die Regel. Denn wenn es sich bei den Kläffern um ausgewachsene, fürchterlich entstellte Chaoshunde handelt, kann schon mal das eine oder andere Körperteil dran glauben.
In »Warhammer: Mark of Chaos«, dem jüngst veröffentlichten Strategiespiel der »Armies of Exigo«-Macher von Black Hole, stürzt ihr euch auf Seiten des edlen Imperiums oder der abgrundtief bösen Chaosfraktion in epische Schlachten. Helden, Magie und Gewalt - reicht das für den erhofften Strategiehit?
Zocker und Spielekritiker kategorisieren allzu gerne. Dem schließen wir uns kurzerhand an, um euch das grundlegende Spielprinzip von »Mark of Chaos« in aller Schnelle darzulegen. Im Grunde lässt sich das Spiel am ehesten mit den beiden »Schlacht um Mittelerde«-Titeln und der »Total War«-Reihe vergleichen. »Herr der Ringe« aufgrund des sehr ähnlichen Fantasyszenarios und wichtiger Heldencharaktere, »Total War« durch die taktisch herausfordernden Massenschlachten ohne Basisbau. Gegen die tiefgründige Spielmechanik der Historien-Strategieserie kann und will der »Warhammer«-Konkurrent aber gar nicht erst anstinken. Statt einer allumfassenden Reichsverwaltung rückt der Titel die eigentlichen Schlachten in den Vordergrund. Die sind es schließlich auch, denen die »Warhammer«-Lizenz ihre Bekanntheit verdankt.
Magie liegt in der Luft: Unser Feuerball räumt gleich ordentlich auf unter den Feinden. Die Strategiekarte, auf der ihr mit dem Protagonisten der vorhersehbaren Handlung auf vorgezeichneten Wegen durchs Land reist, hat eigentlich nur Alibicharakter. Weder könnt ihr durch den Bau von Minen Ressourcen erwirtschaften, noch dürft ihr forschen oder Spezialfunktionen wie Spionage aktivieren. Das höchste der Gefühle sind die Rekrutierung und Aufstockung eurer Truppen, das Verbessern derselbigen durch stärkere Panzerung oder spitzere Schwerter und der Kauf von Gegenständen wie Heiltränken für eure Heroen.
Auch die Story wird zu großen Teilen über Dialoge auf der Karte transportiert. Das bedeutet, dass an bestimmten Schlüsselpunkten selbst ablaufende, nicht beeinflussbare Gespräche zwischen mehreren Schlüsselpersonen stattfinden, die Hintergrundinfos zum Besten geben und die Geschichte weiterführen. Mit pompösen Zwischensequenzen hält sich »Mark of Chaos« leider zurück. Mehr als die erwähnten Dialoge sowie schwammige, dramaturgisch mittelprächtige Cutscenes auf Basis der Grafikengine gibt es nicht zu sehen.
von Black Hole GamesGenre: Echtzeitstrategie, StrategiePC: 24.11.2006Offizielle WebseiteFreigegeben ab 12 Jahren
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Daher ist der Test sehr gut und das Fazit stimmt.
Bessere KI und spannendere Duelle würden aus dem Spiel einen Kracher machen. Zu beheben ist auch die Performance. Es kann nicht sein das bei einer Massenschlacht (sprich 30000 Punkte) das Schlachtgetümmel zu einer Dia-Show ausartet.
Zwar kann man nun in ruhe Befehle erteilen (Pausenfunktion wäre nett, ich finde aber nicht zwingend notwendig)aber man fühlt sich schon ein wenig auf dem Arm genommen, wenn es auf einem 4500+ Athlon (dual core) mit 2GB RAM (DDR) und ner Geforce 7800 GTX ruckelt.
Also denkt nicht, dass ihr zu schlechte Computer hättet. ;)
Gruß Haldir:)
ich spiele leidenschaftlich warhammer dawn of war und andere warhammer titel, allerdigs bot sich durch diese strenge monotonie die man aus den alten ps 1 spielen bereits knnenlernen durfte kein unterschied...
ich hätte mich bei solch genialen möglichkeiten und aufbau der taktischen punkten, wie sie hier geboten werden, auf ein aufbaustrategiespiel gefreut, schade. meiner meinung nach ein flop was die art der spielweise insgesamt angeht.
für leute, die dawn of war gespielt haben, den aufbau mögen und nicht, abhängig des levelausgangs, hoffen wollen/müssen, ob sie die weiterführenden missionen überhaupt noch bestehen können, wäre es kein guter griff in den geldbeutel.
wie gesagt ich spielte nur eine mission und aus der erfahrung der vorgänger gehe ich davon aus, dass das prinzip das selbe ist.
MFG