Autor: Nedzad Hurabasic
Wie man's auch dreht und wendet: Die Wissenschaftler sind immer Schuld. Diesmal tragen sie die Verantwortung dafür, dass eine uralte, schreckliche Macht auf dem Planeten Kronus wieder zum Leben erwacht ist. Oder besser gesagt: eine Horde von Untoten. Denn nichts anderes sind die Necrons, die als eines von zwei neuen Völkern in "Warhammer 40K: Dawn of War - Dark Crusade" ihren Einstand in dieser Strategie-Reihe finden.
Die Vorgänger "Dawn of War" und das Addon "Winter Assault" begeisterten Fans und Kritiker gleichermaßen. Wird die neuste Fortsetzung auch so einschlagen?
Der dunkle Kreuzzug
Eine gute Nachricht vorweg: Um "Dawn of War: Dark Crusade" spielen zu können, werden die anderen beiden Games nicht benötigt. Allerdings habt ihr in Mehrspielerpartien keinen Zugriff auf die Völker der Vorgänger. Veteranen der "Warhammer"-Spiele werden sich mit dem Spielsystem schnell anfreunden, Veränderungen im großen Stil hat es nicht gegeben. Bevor wir aber auf die Gameplay-Details eingehen, zunächst ein paar Worte zum Aufbau des Spiels. Anders als in der Vergangenheit präsentiert sich die Einzelspieler-Kampagne von "Dark Crusade" leider nicht als durchgängiger Handlungsbogen. Lediglich einige Cut-Szenen halten das Gefüge von Einzelschlachten zusammen.
"Du kannst nicht vorbei!" Auch Untote haben Tolkien gelesen.
Der Hintergrund: Auf Kronus spielt sich eine erbitterte Auseinandersetzung ab, die den Titel gebenden Namen "Der dunkle Kreuzzug" trägt. Ganze sieben Fraktionen sind daran beteiligt: Neben den bereits bewährten fünf Völkern (Orks, Space Marines, Chaos Space Marines, Eldar, Imperiale Armee) dürfen Spieler erstmals die Necrons und/oder Tau in die Schlacht führen und den Planeten erobern. Dazu ist der Himmelskörper in 25 Provinzen unterteilt, die als Herrschaftsgebiete den verschiedenen Parteien zugeordnet sind.
Wer sich zum Regenten aufschwingen möchte, muss alle sechs konkurrierenden Parteien besiegen. Jede Zone hat einen Wert, der die militärische Stärke bestimmt. Davon abhängig ist der zu erwartende Widerstand des Feindes. Siege bringen dem Spieler nicht nur spezielle Boni wie Ehrengarden oder erweiterte Zugmöglichkeiten auf der Weltkarte, auch spezielle Erweiterungen für den eigenen Kommandanten werden freigeschaltet.
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ich habe die Vorgänger mit Freude gespielt und hoffe das Dark Crusade genau so gut ist
Bin ein wahrer Freund von DoW.
Winter Assault war vom Schwierigkeitsgrad her noch annehmbar, Dark Crusade hingegen ist auch mir stellenweise schon fast zu schwer..
Btw. : Wenn ihr im Armee-Designer ein Volk anwählt und dann wieder ins Hauptmenu einsteigt, kommt ein passender Soundtrack im Hintergrund. Bei den Orks wirds ein treibender Trommelrythmus, beim Tau-Sternenreich kommt fernöstlich angehauchte Musik, und bei den Eldar kommen "mystische" Klänge. (Mir persönlich kommen sie mehr wie penetrantes Gezische vor.)
Als Abschlusssatz: Spielt DoW, DoW:WA und DoW: DC (Ja, Abkürzungen sind langweilig, aber die müssen auch mal sein.)
bitte! kenn das mal wer in "winter assault" ändern? :)