Die Chaos-Tage gehen weiter: Einmal mehr müssen die kernigen Space Marines der Blood Ravens für Ordnung in der futuristischen Warhammer-Welt sorgen. Auslöser allen Unheils: der Planet Aurelia, der vor Tausenden von Jahren von Warp-Stürmen aus seinem gewohnten Orbit gerissen wurde. Doch jetzt ist er wieder da – als Eiswelt, auf der sich allerhand Monster und Chaos-Mächte niedergelassen haben, und von der aus unsere wackeren Space Marines ein Hilferuf ereilt.

Soweit die Ausgangslage von Dawn of War 2: Chaos Rising, dem ersten Addon zum grandiosen Echtzeitstrategiespiel Dawn of War 2. Wir durften bei einem Besuch bei Relic Entertainment im kanadischen Vancouver einen Tag lang die Einzelspieler-Kampagne und einige Mehrspieler-Modi unter die Lupe nehmen. Und wir können euch schon jetzt sagen: Hier kommt wieder ein echter Kracher auf uns zu.

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Die Kampagne: Pures Chaos

Ein Jahr nach der Tyranid-Invasion des Vorgängers kämpft ihr in Chaos Rising gegen einen neuen Gegner: die Chaos Space Marines. "Wir wollten dieses Mal einen Widersacher, der mit euren Helden sprechen kann", erklärt uns Lead Designer Daniel Kading. "Die Tyranids erinnern mich eher an einen Katastrophenfilm - mit einer Horde von Rieseninsekten kann man nun mal nicht diskutieren." Neben schon aus Dawn of War 2 bekannten Marines wie Thaddeus, Cyrus oder Tarkus begleitet euch jetzt auch Jonah Orion, seines Zeichens ein Librarian.

Warhammer 40k: Dawn of War 2 - Chaos Rising - Das erste Deutschland-Preview: Chaos an die Macht!

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Vor Ort bei Relic: gamona-US-Korrespondent Roland Austinat wartet darauf, dass sich die Mitspieler einloggen.
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Er wirft aber nicht etwa mit Büchern um sich, sondern ist eine Mischung aus Magier und Heiler, der eurer Truppe hilfreiche Buffs mitgibt oder selbst aktiv ins Geschehen eingreift. Ein alter Bekannter ist hingegen Davian Thule: Er ruht im stählernen Sarkophag einer gewaltigen Dreadnought-Kampfmaschine, die den schwer angeschlagenen Marine am Leben hält und von ihm per Gedankenkraft gesteuert wird.

Unsere sieben Blood Ravens schlagen sich in der Kampagne durch 15 Missionen, allesamt zwischen 15 und 45 Minuten lang. Sie sollen abwechslungsreicher als beim letzten Mal ablaufen – so gibt es beispielsweise nicht in jeder einen Endboss, sondern auch schon mittendrin haarige Momente, deren Überleben mit besonders guten Gegenständen und Waffen belohnt werden.

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Schlechte Taten korrumpieren eure Space Marines.
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Nicht nur eure Entscheidungen, Erfolge oder Misserfolge legen den Missions- und Geschichtsverlauf fest: da wäre auch noch die Korruption, eine Art Moral-Balken, den jeder Charakter besitzt und der sich stark auf dessen Fähigkeiten auswirkt. Entscheidet ihr euch beispielsweise dafür, ein Tor zu sprengen, bei dem allerdings verbündete Truppen getötet werden können, steigt das "Korruptions-Meter" nach oben. Das beeinflusst auch eure Mitkämpfer, die möglicherweise irgendwann gegen eure Entscheidungen zu meutern beginnen.

Die Helden: Deutlich energetischer

Auf der Haben-Seite der Korruption locken Waffen und Ausrüstungs- gegenstände mit mächtigen Fähigkeiten, die allerdings einen bestimmten Korruptionsgrad voraussetzen. Dumm nur, dass manche dieser Gegenstände euch weiter korrumpieren, so dass ihr möglicherweise deren "reine" Gegenparts nicht mehr verwenden könnt. Denn: "Die reinen Waffen sind die stärksten im Spiel", sagt Daniel Kading, "doch die korrupten Waffen schalten Bonus-Fähigkeiten frei, die ihr sonst nicht bekommen könnt."

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Eure Heldentruppe bekommt zahlreiche neuer Skills spendiert.
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Dazu gehört etwa, einem Marine einen Sprengkörper zu verpassen und ihn dann als lebende Bombe in einen Pulk von Gegnern zu schicken – alles im Namen des Imperators, versteht sich. Abhängig von euren Missions-Entscheidungen, Erfolgen und Misserfolgen sowie eurem Korruptionsgrad besitzt die Kampagne unterschiedliche Ausgänge - "derzeit mindestens drei", so Kading.

Weil Chaos Rising auch ohne das Hauptprogramm spielbar ist, starten eure Helden auf ihrem Weg zum maximal möglichen 30. Level auf etwa der Hälfte der Strecke und besitzen schon etliche Fähigkeiten, Waffen und Ausrüstungsgegenstände. Wenn euch die vorgegebenen Fertigkeiten nicht gefallen, dürft ihr eine einmalige Respezialisierung vornehmen: Alle verteilten Eigenschaftspunkte werden gelöscht, so dass ihr etwa aus einem Nah- einen Fernkämpfer machen könnt. Das funktioniert auch mit solchen Marines, die ihr als Besitzer von Dawn of War 2 in die Erweiterung importiert.

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Wie gehabt: Die Schlachten in "Dawn of War" gehören zu den epischsten im Genre.
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Daniel Kading erwartet, dass etliche Spieler davon Gebrauch machen werden: "Jeder Charakter besitzt zwei neue Fertigkeiten und größere Talentbalken, in die ihr mehr Punkte stecken könnt." Euer Force Commander feuert bei entsprechender Spezialisierung beispielsweise selbst schwerste Waffen wie einen Raketenwerfer mit immenser Geschwindigkeit ab, Tarkus wirft drei Energiegranaten auf einen Schlag, Thule feuert eine Flammen speiende Meltagun ab, die in der näheren Umgebung verheerenden Schaden anrichten.

Echtzeitstrategie trifft Action-Rollenspiel: An diesem Titel wird niemand vorbeikommen.Ausblick lesen

Die in Dawn of War 2 etwas zu kurz gekommene Energie bekommt einen größeren Stellenwert: So ordnet etwa Avitus Luftschläge an, die ihn lediglich Energie kosten und dadurch weit häufiger als bisher zum Einsatz kommen. "Wir wollten Energie zu einer wichtigeren, strategischeren Ressource machen – mit entsprechender Spezialisierung hängen Cyrus Sprengstoff-Vorräte ebenfalls nur noch von eurer momentanen Energiemenge ab."

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Eldar oder Orks dürfen wir während der Kampagne wieder nicht spielen.
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Bei so einer gravierenden Änderung ist es natürlich wichtig, die richtige Balance zu finden. "Ich erinnere mich an einen Fall, in dem Cyrus Landminen rasend schnell auf den Boden legen konnte – und dafür weder besonders viel Energie verbrauchte noch seine Tarnung aufflog", lacht Daniel Kading. "Wir konnten praktisch jeden Einsatz nur mit Cyrus bewältigen – klar, dass so etwas im fertigen Spiel nicht passieren darf." Nett: Ein spezieller Ausrüstungsgegenstand, den ihr in einer Mission findet, bringt euch verzögerungsfrei einen dicken Batzen Energie zurück.

Die Missionen: Schwerer und abwechslungsreicher

Genug geredet, wir springen in einige der ersten Missionen, in denen unser Force Commander zusammen mit Scout Cyrus den Planeten Aurelia erkundet und dabei einige Mitstreiter einsammelt. Ganz nebenbei lernen Einsteiger die Fähigkeiten der Marines kennen, unaufdringlich genug, dass es auch Dawn-of-War-2-Veteranen nicht unangenehm auffällt. Schon nach einer kurzen Weile sind wir wieder mitten drin im Geschehen.

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Abartig: Das Chaos wirft gar scheußliche Kreaturen in die Schlacht.
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Wir dirigieren unsere Jungs wie ein Musiker-Quartett durch feindliche Gebiete, setzen ihre Spezialfähigkeiten ein, leeren Vorratskisten, nehmen Kontrollpunkte ein und verschanzen uns in Gebäuden, um eine Funkstation gegen wahre Heerscharen von Gegnern zu verteidigen – zusammen mit den hervorragenden Sprechern und der kinoreifen Musik zieht uns Chaos Rising einmal mehr in den gewohnten Bann. Etwas später gabeln wir neben Davian "Dreadnought" Thule den Librarian Jonah Orion auf, der eindrucksvoll einer Gruppe von Eldar mit Geisteskraft den Garaus macht.

Dawn of War 2 begeisterte uns im Kampagnenmodus mit einer cleveren, Sucht erregenden Mischung aus Rollenspiel und Echtzeitstrategie. Chaos Rising baut dieses Erfolgsrezept weiter aus. Dazu gehören die schon beschriebenen Talentbalken eurer Marines, dazu gehört auch das Herumknobeln, welche neu gewonnenen Ausrüstungsgegenstände ihr euren Kämpfern zwischen den Missionen verpasst. Soll der Force Commander beispielsweise einen Teleporter bekommen, der einen fünfzehnprozentigen Bonus auf Treffsicherheit bietet? Oder einen, der euch 82 Prozent Immunität gegenüber Unterstützungsfeuer verschafft? Oder dann doch den, der mit 50 Energiepunkten und einer um 2,3 Punkte höheren Energieregeneration lockt?

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Chaos Space Marines vereinen die Schlagkraft des Imperiums mit der Magiebegabung der Eldar.
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Überaus cool: Nicht mehr benötigte Gegenstände wandelt ihr anders als im Hauptprogramm nicht bloß in Erfahrungspunkte um. Stattdessen verwandelt euer Librarian sie möglicherweise in neue, bessere Waffen oder Rüstungsteile. "Wer etwa Avitus spielt, aber immer noch die gleiche Knarre wie vor ein paar Leveln benutzt, organisiert ihm auf diese Weise eine bessere Waffe", beschreibt Daniel Kading die Idee dahinter. Das soll nicht heißen, dass im Spiel zu wenig Items droppen würden – wir erinnern an unser Teleporter-Beispiel weiter oben.

Im Verlauf der nächsten Missionen entpuppt sich Jonah Orion als erstaunlich hilfreicher Mitstreiter: Mit Feuerzaubern heizt er weit entfernten Gegnern ein, Nahkampf-Magie stößt einige Feinde im hohen Bogen von ihm weg. Mit genug Konzentration wird Jonah sogar unsichtbar oder saust wie der rote Blitz umher. Zaubersprüche behandelt das Spiel dabei wie Ausrüstungsgegenstände der anderen Space Marines: Ihr dürft sie zwischen den Missionen beliebig austauschen, müsst jedoch darauf achten, alle Voraussetzungen für ihren Einsatz zu erfüllen.

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Die Missionen, vor allem aber die Bosse, sollen schwerer werden.
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Mit steigendem Charakterlevel und besserer Ausrüstung ändert sich teilweise auch der Spruch selbst: "Ein Heilzauber verarztet dann womöglich gleich eine ganze Reihe von Verbündeten oder fügt gleichzeitig den Widersachern Schaden zu", sagt Daniel Kading. Euer Librarian hat allerdings auch keine Angst davor, sich die Hände schmutzig zu machen: "Gebt ihr Jonah einen Zweihänder-Stab in die Hand, bleibt er in Deckung und verschießt Psy-Ladungen, mit einem Schwert ausgerüstet stürzt er sich mitten ins Schlachtgetümmel", erklärt Kading.

Multiplayer: Neue Einheiten und Modi

Auf dem Planeten Meridian kommt es zum ersten Kontakt mit den Chaos Space Marines – nachdem wir beim ersten Versuch dem Ansturm etlicher Orks samt Fahrzeugen nicht standhalten konnten. Doch unser Scheitern ist keineswegs frustrierend – stattdessen fachsimpeln wir mit Daniel Kading darüber, welcher Marine wohl mit welcher Bewaffnung zurück auf den Planeten ziehen sollte.

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Den Helden kommt auch im Multiplayer-Modus wieder eine gesonderte Rolle zu.
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"Klar, wir haben einige Gefechte etwas anspruchsvoller gestaltet", gibt Kading zu. "Aber das Gute ist andererseits, dass ihr die bei einer fehlgeschlagenen Mission gewonnenen Erfahrungspunkte und Ausrüstungsgegenstände behaltet. Dadurch seid ihr im Vergleich zu euren Gegnern immer etwas stärker und wir stellen sicher, dass ihr nicht bei einer Mission hängen bleibt." Schließlich stehen wir den Chaos Space Marines gegenüber, einer starken Truppe, gegen die ein frontaler Angriff nur wenig Überlebenschancen besitzt. Wir fallen daher immer wieder zurück und versuchen, kleinere Gruppen zu unserer Stellung zu locken, um so den Gegner zu schwächen.

Anführer der Chaos Space Marines ist übrigens ein alter Bekannter: Eliphas, dessen Aufstieg zum Dämonenprinzen ihr in der Erweiterung Winter Assault des ersten Dawn of War miterleben konntet. Bevor Daniel Kading uns seine Mehrspieler-Designerkollegen vorstellt, orakelt er noch: "Einer eurer Teammitglieder spielt ein falsches Spiel – wenn ihr das herausgefunden habt, müsst ihr ihn seiner gerechten Strafe zuführen."

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Der Last-Man-Standing-Modus darf auch im Addon ausgiebig gespielt werden.
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Als nächstes steht ein Abstecher in den Mehrspielermodus von Chaos Rising auf dem Programm. Unsere Reiseführer: Associate Producer Otto Ottosson, den es vom kalten Island ins nicht ganz so kalte Vancouver zog, und Multiplayer Designer Josh Long, ein studierter Informatiker, der vor seiner Karriere bei Relic als Profispieler und Echtzeitstrategie-Experte an jeder Menge Turnieren teilgenommen hat. Otto Ottoson bringt frohe Kunde: "Auch, wer nur das Hauptprogramm besitzt, bekommt von uns kostenlos neue Einheiten, Karten und Spielmodi als Gratis-Download. Ihr könnt sogar gegen die Chaos Space Marines spielen, sie jedoch erst dann steuern, wenn ihr die Erweiterung besitzt."

Im Einzelnen: Space Marines, Orks und Eldar erhalten eine, die Tyranids gleich zwei neue Einheiten. Sieben neue Karten bringen die Gesamtanzahl auf knapp 30 und in den neuen Modi Free for All beziehungsweise Team Free for All spielen entweder sechs Strategen jeder gegen jeden oder in drei Zweierteams um den Sieg nach Punkten. Oh, und auch im kooperativen Spielmodus The Last Stand treten zwei neue Helden auf den Plan: "Für die Tyranids beschwört der Hive Tyrant Untergebene herbei, während der Chaos Sorcerer den anstürmenden Horden allerlei Zaubersprüche entgegenschleudert", erklärt Otto Ottoson.

Die Einheiten: Cool, wie eh und je

Wählt ihr die Chaos Space Marines, stehen euch gleich drei Helden zur Auswahl: "Der Chaos Lord dient dem Kriegsgott Khorne und kämpft als offensiver Nahkampfexperte an vorderster Front eurer Armee", erklärt Josh Long. "Der Plague Champion ist ein Nachfolger Nurgles, des Gottes der Krankheit und Zerstörung. Als defensiver Fernkämpfer heilt er seine Gefährten und platziert als einziger Held Geschütztürme auf der Karte. Dritter im Bund ist der Chaos Sorcerer, Diener von Tzeentch, Gott der Zauberkunde und des steten Wandels. Chaos Sorcerer sind eine unterstützende Klasse, die mit Hilfe von Portalen große Distanzen überbrücken und denen wir viele ihrer Eigenschaften aus dem ersten Dawn of War verpasst haben."

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Die schleimigen Tyraniden müssen sich den Platz des Ober-Badguys mit den Chaos Marines teilen.
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Wir versuchen uns in ein paar Schlachten gegen den Computer an den drei Helden der Chaos Space Marines und ihren Kollegen – wer Dawn of War 2 oder ein klassisches Echtzeitstrategiespiel mit Basenbau und Technologiebaum kennt, fühlt sich sofort heimisch. Die Unterschiede liegen teils im Detail, teils in komplett neuen Einheiten. Dazu gehören zum Beispiel der Chaos Dreadnought, der für eine kurze Zeit in einen Berserkermodus wechselt und dann auf Freund wie Feind eindrischt, der nashornartige Bloodcrusher, gelenkt von einem Bloodletter-Skelettdämon und besonders wirkungsvoll gegen Fußsoldaten, und der Great Unclean One – ein Elite-Fleischklops, der seine Gegner mit einer Giftaura schädigt und sich auf sie übergibt.

Weil der Computer auf der einfachsten Stufe kein wirklich ernst zu nehmender Gegner ist, probieren wir jetzt eine Runde Free for All. Allerdings stehen unsere Gewinnchancen nicht besonders gut, denn mit Otto Ottoson sitzt uns und unseren Mitspielern ein echter Experte gegenüber. Deshalb beschließen wir zusammen mit Josh Long, die Konkurrenten in ihrer Hatz auf die sieben Kontrollpunkte sowie sieben Generatoren so sehr wie nur möglich zu stören.

Dabei gelingen uns ein paar echt denkwürdige Manöver. Das Gelächter ist beispielsweise groß, als wir mit drei mühsam aufgerüsteten Chaos Dreadnoughts einen Gegner verfolgen, der uns zu seiner Basis lotsen soll. Doch unmittelbar vor dem Druck auf den Berserker-Knopf verlieren wir ihn aus den Augen. Es kommt, wie es kommen muss: Die drei wahnsinnigen Kämpfer vermöbeln sich gegenseitig. Zwei segnen dabei endgültig das Zeitliche, nur ein Dreadnought entkommt schwer beschädigt und wird wenig später von einigen feindlichen Einheiten überwältigt.

Gewinner der knapp zwanzigminütigen Partie: Otto Ottoson. Na, der soll nur warten, bis er ein paar Tage nach dem für den 12. März angekündigten Verkaufsstart online gegen Profis antreten muss, die jede Einheit und ihre Tricks in- und auswendig kennen. Eine Partie The Last Stand mit den zwei neuen Helden beendet unsere Mehrspielerabenteuer: Wir halten uns wacker gegen die anstürmenden Gegnerhorden, doch es gelingt uns nicht, eine Million Punkte zu knacken. Zum Vergleich: Bei einem offiziellen Relic-Wettbewerb erreichten die Gewinner im November 2009 unglaubliche 18,5 Millionen Punkte. Gut, es war auch ein langer Tag und so warm wie es im Relic-Spielzimmer jetzt ist, so wenig Sauerstoff scheint noch in der Luft herumzuschwirren…