Kubrows sind mutierte Hundewesen, die euren Tenno in Warframe als treue Kampfgefährten zur Seite stehen. Doch warum solltet ihr euch die Mühe machen, einen solchen Begleiter zu züchten? Lest hier alle Infos zu Kubrows und lernt die Zucht in unserem Guide!

Der beste Freund des Tennos ist natürlich der Kubrow, ein intelligentes Hunde-Mutantenwesen, das im goldenen Orokin-Zeitalter speziell als Gefährte für die ehrenhaften Tenno-Krieger gezüchtet wurde. Nach dem Untergang der Orokin-Zivilisation und dem Verschwinden der Tenno wurden die armen Kubrows sich selbst überlassen und degenerierten zu wilden Raubtieren, welche die wuchernden Wälder des Planeten Erde unsicher machen. Doch mit viel Geduld und Mühe könnt ihr als zurückgekehrter Tenno einen Kubrow zurückzüchten und so in den Genuss eines Space-Hundes als Begleiter kommen. Lest hier, was der Hunde-Mutant alles kann.

Warframe: Kubrows – Das können sie!

Warframe - Kubrows – Alles zum Züchten und Infos zu euren Begleitern

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Alle Kubrows auf einen Blick.
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Kubrows sind nicht gerade leicht zu bekommen und bis ihr endlich einen Space-Hund habt, müsst ihr einige Mühe auf euch nehmen. Doch die Mühe lohnt sich, denn wenn euer Kubrow ausgewachsen ist, kann er – je nach Rasse – verschiedene nützliche Skills ausführen und eure Feinde zerfleischen. Jeder Kubrow hat die folgenden Eigenschaften:

  • Kubrows haben viele Hitpoints und halten viel aus.
  • Kubrows teilen sehr viel Nahkampf-Schaden aus.
  • Kubrows können mit speziellen MODs weiter ausgebaut werden.
  • Kubrows müssen separat wiederbelebt werden, wenn sie im Kampf sterben.
  • Kubrows verlangen sehr viel Zeit und Ressourcen um 100 Prozent effektiv zu sein.
  • Kubrows sind nicht auf jeder Map effektiv, da sie zwangsläufig auf dem Boden laufen.

Kubrows züchten leicht gemacht

Bevor ihr euren ersten Kubrow habt, müsst ihr erst die Quest „Das Heulen der Kubrows“ absolvieren. In deren Verlauf farmt ihr auf der Erde so lange wilde Kubrows, bis ihr ein einzelnes Kubrow-Ei findet. Ja, richtig gelesen, die Viecher schlüpfen aus Eiern! Wenn ihr das Ei habt, müsst ihr noch einen Incubator in eurem Schiff bauen und dort das Ei für 48 Stunden ausbrüten lassen. Dann schlüpft ein Kubrow-Welpe mit zufällig generierter Rasse, Gestalt und Fellfarbe. Der Welpe benötigt weitere 48 Stunden, um auszuwachsen.

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Ein Kubrow im Incubator.
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Wenn ihr hingegen eine bestimmte Kubrow-Rasse oder bestimmte Fellfarben wollt, müsst ihr zum Züchter werden. Baut euch im Crafting Menü eine Genetic Code Template und kopiert die genetischen Merkmale eines vorhandenen Kubrows darauf. Pro Kubrow könnt ihr zwei Templates anfertigen. Ihr könnt die Templates auch im Shop mit anderen Spielern tauschen. Wenn ihr zwei Templates mit den gewünschten Eigenschaften habt, braucht ihr ein neues Kubrow-Ei. Bevor ihr es ausbrütet, könnt ihr dann zwei Templates in das Ei imprägnieren. Mit etwas Glück kommt dann genau das Vieh heraus, das ihr wünscht! Neue Kubrow-Eier gibt’s übrigens als Drop auf der Erde, im Shop oder als Belohnung nach Alerts.

Die verschiedenen Kubrow-Rassen

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Ein Sunika-Kubrow in Aktion.
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Kubrow ist nicht gleich Kubrow! Je nachdem, wie ihr das Vieh mit Genetic Code Templates züchtet oder es dem Zufall überlasst, bekommt ihr eine der folgenden fünf Kubrow-Rassen. Jede hat einzigartige Fähigkeiten und mit MODs könnt ihr sie weiter ausbauen. Lest hier, was jede Rasse kann:

  • Huras Kubrow: Der Ninja-Kubrow! Er kann sich und seinen Herrn mit „Stalk“ unsichtbar machen und mit „Hunt“ springt er weit entfernte Feinde aus dem Hinterhalt an.
  • Raksa Kubrow: Der Tank-Hund! Er kann mit „Howl“ Feinde einschüchtern und mit „Protect“ lädt er die Schilde seines Herrn auf.
  • Sahasa Kubrow: Der Loot-Hund! Er kann mit „Dig“ wertvolle Objekte ausbuddeln und mit „Ferocity“ Finishing-Moves ausführen.
  • Sunika Kubrow: Der Space-Kampfhund! Er kann mit „Savagery“ Gegner mit Finishern zerfleischen und mit „Unleashed“ fasst er fliehende VIP-Ziele in den entsprechenden Missionen.
  • Chesa Kubrow: Der defensive Kubrow. Er kann mit „Neutralize“ Gegner entwaffnen und mit „Retrieve“ holt er brav Loot herbei.

So haltet ihr euren Kubrow am Leben

Wie im echten Leben solltet ihr euch in Warframe sehr gut überlegen, ob ihr euch ein Haustier zulegt! Denn ein Kubrow macht eine Menge Arbeit und kostet euch einen Wolf! Denn neben dem enormen Aufwand, den ihr bei der Zucht habt, müsst ihr das Vieh später regelmäßig mit DNA-Kuren behandeln und wenn ihr nicht lieb zu ihm seid, hat euer Kubrow im Kampf nicht so recht Spaß am Zerfleischen und Verstümmeln der Feinde.

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Ein roter Huras-Kubrow.
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Von euch rückgezüchtete Kubrows sind durch ihre jahrhundertelange Degeneration genetisch höchst instabil und verfallen zusehends. Sie starten mit einem Bonus von 100 Prozent auf ihre Hitpoints aber alle 24 Stunden verlieren sie 5 Prozent hiervon, bis er bei minus 100 Prozent krepiert. Diesen grausigen Verfall könnt ihr aufhalten, wenn ihr den Kubrows regelmäßig DNA-Stabilisatoren reinpfeift. Die Dinger gibt’s weder im Eigenbau noch als Loot, ihr müsst sie also für stolze 75.000 Credits im Shop kaufen.

Glückliche Kubrows – viel Gemetzel!

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Der Chesa-Kubrow bringt euch den Loot.
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Weiterhin braucht der Kubrow viel Aufmerksamkeit, denn sein Loyalitätswert sinkt täglich um 20 Prozent und um 40 Prozent, wenn der Hund im Kampf vorübergehend ausfällt. Daher müsst ihr regelmäßig mit dem Kubrow in eurem Raumschiff spielen, was pro Interaktion 20 Prozent Loyalität zurückgibt. Ihr könnt dies nur drei Mal in 24 Stunden machen. Loyalität gibt dem Kubrow einen fetten Bonus auf seinen Schaden. Ihr wollt also nur glückliche Kubrows ins Gefecht führen.

Tipps und Tricks zu Kubrows

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Zusammen mit eurem Kubrow seid ihr ein Super-Team!
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Kubrows sind schwierig in der Haltung, aber mit den folgenden Tricks könnt ihr die Aufrechterhaltungskosten reduzieren und das maximale aus dem Vieh rausholen.

  • Holt euch ein Incubator Upgrade Segment. Damit könnt ihr Kubrows schneller auftauen (30 Minuten statt 3 Stunden) und ausbrüten. Außerdem verlieren Kubrows dann nur noch 5 statt 10 Prozent Leben pro Tag.
  • Wenn ihr euren Kubrow länger nicht braucht oder in Urlaub fahren wollt, könnt ihr ihn in eine Stasis-Kammer stecken und einfrieren. Die Kammer kostet 10 Platin und jede Kammer enthält einen inaktiven Kubrow. Solange der Hund im Kühlschrank steckt, passiert ihm nichts. Aber Obacht! Das auftauen dauert 3 Stunden, es sei denn ihr beschleunigt es mit 10 Platin.
  • Mit bestimmten MODs könnt ihr euren Kubrow noch besser machen, vor allem „Pack Leader“ (Kubrow heilt sich, wenn ihr Schaden verursacht), „Shelter“ (Kubrow erschafft Schild, wenn ihr Verbündete wiederbelebt) und die verschiedenen „Link“-MODs (lassen euch Leben, Schilde und Rüstung mit dem Hund teilen) sind sehr effektiv.