Legendary Pictures' Thomas Tull kam im Rahmen einer Promotour zu Pacific Rim auch auf den kommenden 'World of WarCraft'-Film zu sprechen.

Warcraft: The Beginning - Thomas Tull: Eine gute Umsetzung sollte auf der Spielewelt, nicht aber auf dem Spiel basieren

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Der WoW-Film basiert also nicht direkt auf dem Spiel, sondern spielt eher nur im WarCraft-Universum.
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Wie er meinte, war es in der Vergangenheit häufig der Fall, dass sich die Studios fragten: 'Wie viele Leute spielen das Spiel? Ok, das bedeutet also, dass sie wahrscheinlich Kinotickets kaufen werden.' Doch das sei eine unglaublich armselige Herangehensweise, um Filme zu produzieren.

Tull wurde zudem gefragt, wie man denn einen Film zu einem Videospiel produziert, der am Ende nicht schlecht ist. Der Schlüssel zu einer guten Verfilmung sei, den Film auf der Spielewelt basieren zu lassen, nicht aber auf dem Spiel selbst. Er und sein Team wüssten selbst nicht einmal, wie man aus einem WarCraft-Spiel einen WarCraft-Film machen könnte.

Blizzard habe eine unglaubliche Geschichte um den Krieg und Rassen entwickelt sowie 100 Bücher, die diese Welt so reichhaltig machen würden. Man habe sich daher sehr viel Zeit genommen, da man den Film nicht an die Wand fahren wolle. Tull ist der Meinung, dass die Macher schon bald an einem Punkt angekommen sind, an dem sie starten können.

Sobald das Drehbuch fertig und man sich sicher ist, dass das Projekt auch auf seinen eigenen Beinen (ohne Fanbasis sozusagen) stehen kann, dann beginnen die Dreharbeiten. Sollte all das klappen, kommt der Film in ein paar Jahren in die Kinos.