Sam Raimi sprach in einem Interview unter anderem über das Film-Projekt World of Warcraft, das er ursprünglich inszenieren wollte, mit ihm aber nie zustande kam.

Warcraft: The Beginning - Sam Raimi schiebt Blizzard die Schuld in die Schuhe

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 17/201/20
Der WoW-Film soll nach wie vor realisiert werden.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Laut Raimi brauchten die Arbeiten an dem Drehbuch eine sehr lange Zeit. Als er es schließlich las, funktionierte es nicht so richtig für ihn. Also arbeiteten er und Robert Rodat (Der Soldat James Ryan) an einem Entwurf und überreichten es erst Legendary, danach Blizzard - beide hätten den Entwurf akzeptiert.

Daher schrieb Robert ein neues Drehbuch, wobei man erst viel später realisierte, dass Blizzard ein Veto-Recht habe. Blizzard segnete die Geschichte in Wirklichkeit niemals ab, die ihnen mit dem Entwurf vorgelegt wurde, stattdessen sei es ihre Art gewesen, Bedenken zu äußern: "Uns gefällt die Story nicht und wir wollen in eine andere Richtung gehen."

Nachdem man also neun Monate an dem Drehbuch arbeitete, musste man es verwerfen und komplett von vorne beginnen. Roberte habe tatsächlich komplett neu angefangen, doch das dauerte Blizzard wiederum zu lange.

"Ehrlich gesagt denke ich, dass es ihre Schuld ist, da sie uns nicht sagten, dass die Story schon lange verworfen wurde. Warum ließen sie uns weiter daran arbeiten? Hatten sie Angst es mir zu sagen?", so Raimi.

Zuletzt wurde bekannt, dass Duncan Jones (Source Code) den Posten des Regisseurs übernommen hat.