Schauspieler Robert Kazinsky, der im kommenden Film Warcraft: The Beginning die Figur Orgrim verkörpert, verriet kürzlich in der Late-Night-Show von Conan O'Brien, dass ihm das MMORPG World of Warcraft sein Leben gerettet habe.

Robert Kazinsky in Pacific Rim.

Alles fing dabei mit seinem Erfolg durch die BBC-Serie EastEnders an, mit dem er nicht so richtig zurechtkam. Er entwickelte eine Art Agoraphobie und versuchte Menschen zu meiden, was ihn wiederum zu World of Warcraft brachte.

Er wurde süchtig nach dem Spiel, spielte 18 Stunden am Tag, ließ sich sein Essen nur noch liefern und drückte Zigaretten in mehreren Tagen alten Cola-Dosen aus. Am Ende hatte er durch diesen Lebensstil 50 Pfund zugenommen.

Neue Beziehungen durch World of Warcraft

Doch wie rettete World of Warcraft ihm das Leben? "Das Spiel wurde plötzlich zu meinem Leben, es gab mir langsam Belohnungen und es erlaubte mir mit Leuten zu reden und Freundschaften zu schließen, die mich anonym beurteilten. Ich war also dazu in der Lage neue Beziehungen knüpfen, die ohne irgendwelche Vorurteile kamen."

Letztendlich hatte sich das alles wiederum positiv auf sein Real-Life ausgewirkt: "Und ehe man sich versieht, hatte ich ein klein wenig Glaube an mich selbst wiedererlangt. Ich erkenne World of Warcraft dafür an, mein Leben gerettet zu haben."

Seitdem hat sich sein Leben zum Positiven gewandelt: er lebt mit seiner Freundin in Los Angeles und arbeitet an TV-Serien sowie Filmen. Dennoch erinnert er sich gerne an die Zeit mit World of Warcraft zurück: "Ich war niemals glücklicher als zu dem Zeitpunkt, an dem ich wirklich fett war und niemand irgendwelche Erwartungen an mich hatte und ich Videospiele spielte."

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