Moment, Fatshark? Fatshark?! Die hatten wir doch gerade erst! Das ist das schwedische Studio, das erst kürzlich den Dungeon-Crawler Krater... nun, ich will nicht „verbrochen hat“ sagen, aber eine echte Alternative hab ich auch nicht parat.
Frohe Kunde: Nur noch ein bisschen Arbeit, dann machen die Rosenkriege richtig was her.AusblickNun legen sie mit „War of the Roses“ einen historischen Multiplayer-Actiontitel vor, zu dem mich Chef Matthias mit den Worten „Ist ein bisschen wie Mount & Blade“ überredet hat. Natürlich wusste ich, dass das ein Trick ist, denn Mount & Blade ist ziemlich einzigartig und Matthias ziemlich hinterhältig. Doch gelogen, das muss man ihm lassen, hat er nicht.
Ein bisschen wie Mount & Blade - sieht man doch, oder?Denn die Beta-Version, die ich die letzten Tage spielen durfte, erinnert spielmechanisch tatsächlich an die rabiaten Schlachten aus Taleworlds Mittelalter-Simulator. Während der Rosenkriege des 15. Jahrhunderts kämpften die englischen Adelshäuser York und Lancaster um die Krone, hier nun kann man selbst zum Schwert, zur Armbrust oder dem Langbogen greifen und in Third-Person-Perspektive ordentlich Stahl klirren lassen.
Das ganze Geklimper funktioniert wie ein traditioneller klassenbasierter bzw. anpassbarer Shooter, allerdings mit weniger Wummen und mehr Hacken und Hauen. Steht uns anfänglich nur der normale Fußsoldat mit Schild und Schwert zur Verfügung, schalten wir schon bald danach mit erbeuteten Erfahrungspunkten Armbrust- und Bogenschützen frei, dann noch den schwer gepanzerten Ritter, der einen Zweihänder führt.
Richtig los geht es aber eigentlich erst danach, denn dann erhält man die Möglichkeit, sich aus den verfügbaren Waffen, Boni und Fähigkeiten selbst einen feudalen Raufbold zusammenzuklöppeln. Die Bauteile kauft man über erspieltes Gold und kann dann mit Perks und dergleichen mehr eine wesentlich individuellere Spielerfahrung erschaffen. Es ist etwas eigenartig, warum man anfangs durch so einen blöden Reifen springen muss, jedenfalls wird man später dafür entlohnt.
Wie bei seinen Shooterkollegen, Battlefield lässt grüßen, steigt man mit seiner gewählten Klasse über wählbare Spawnpunkte auf üppig dimensionierten Maps ein, orientiert sich danach kurz Richtung Schlachtgetümmel, dann geht es los mit der Action. Diese fällt, je nach Charakterklasse, sehr unterschiedlich aus.
Spielerisch ließ sich War of the Roses von Multiplayer-Shootern inspirieren.Während zum Beispiel die Armbrust mächtige Panzerungen durchschlagen kann und die Bolzen schön weit und verhältnismäßig gerade fliegen, muss sie nach jedem Schuss langwierig nachgeladen werden. Der Bogenschütze ist fast das genaue Gegenteil: Man muss viel Höhe kompensieren, kann dafür aber deutlich schneller schießen. War of the Roses ist allerdings nicht gerade ein zügiges Arcade-Game, also erwartet keinen Pfeilhagel, es bleibt alles in einem halbwegs realistischen Rahmen.
Vor allem im Nahkampf wird zudem offenbar, dass Fatshark nicht einfach stumpfes Geklicke liefern wollen. Im Gegenteil ist Kontrolle das A und O im Scharmützel, denn jeder Angriff will wohlüberlegt und gezielt ausgeführt sein. Ähnlich wie schon im angesprochenen Mount & Blade kontrolliere ich durch einen Klick und eine anschließende Bewegung der Maus, aus welcher Richtung der Schlag erfolgt. Hinzu kommt allerdings, dass der Schlag nur dann seine volle Stärke erreicht, wenn ich nach dem Ausholen kurz warte, dann erst zuschlage.
von Paradox Interactive, Fatshark
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mal ne frage...die nda ist ja noch nicht aufgehoben, dürft ihr dann einfach darüber berichten?
Kannte das Spiel (leider?) überhaupt nicht, nun ja, gleich mal 2 x gekauft und einem Kollegen Freude gemacht + Beta Zugang erhalten!
Ich hoffe nur, dass man an der Kolilsionsabfrage noch etwas arbeitet und das man einen eigenen Server betreiben darf!