Der weitaus gewaltlose Kampf an der Medien-Front scheint zu Ende. Die Finanzschützen legen ihre Dollargewehre entgültig nieder. Vivendi Universal ist verkauft - und zwar nicht an Microsoft , wie einige schon sarkastisch unkten, sondern an General Electrics .

Aber wer profitiert denn nun von diesem Verkauf? In erster Linie General Electrics, die nun zu einem der größten Medienunternehmen überhaupt angewachsen sind - zumindest auf dem Papier. Alles weitere entscheidet ja ohnehin der Markt.

Zweitens profitieren die Aktionäre. 500 Millionen Dollar wurden insgesamt ausgeschüttet - womit man schon ein paar Wege machen kann und einige kleinere Träume realisieren können dürfte.

In dritter Instanz könnten auch die Endkunden etwas von diesem Verkauf haben. Denn, man weiß ja nie, General Electrics darf sich nun einmischen - und es wäre ja denkbar, dass Vivendi eine völlig neue Linie und ein frisches Image verpasst bekommt. Warum nicht?!

Übrigens: Die Abteilung Vivendi Universal Games ist davon nicht betroffen und verbleibt im Besitz von Vivendi Frankreich.