Warren Spector, bestens für Spiele wie Wing Commander, Ultima, System Shock, Thief und Micky Epic bekannt, kann Virtual Reality offenbar nichts abgewinnen. Er bezeichnet es als Modeerscheinung.

Virtual Reality - Warren Spector: Virtual Reality ist eine Modeerscheinung

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Warren Spector im Mario-Kart.
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Im Rahmen der E3 sprach er mit GamesIndustry über das Thema und glaubt, dass diese Technik sicherlich bei Social Media, Geschäftstreffen, in der medizinischen Behandlung und Ausbildung "großartige Möglichkeiten" hervorruft. Aber bei Videospielen steht er dem Ganzen eher kritisch gegenüber.

"Ich sehe es im Unterhaltungsbereich einfach nicht. Ich denke nicht, dass die meisten Leute dämlich aussehen und sich von der Welt um sie herum abschotten wollen. Ich meine, wenn sich jemand hinter mir mit einem Baseballschläger anschleicht, möchte ich das gerne wissen. Weißt du, was ich meine? Und von der Übelkeit möchte ich gar nicht erst sprechen", erklärte er.

Er habe in den Neunzigern an einigen Spielen gearbeitet, die die damals verfügbaren VR-Headsets unterstützten. Er sei davon sehr begeistert gewesen, aber inzwischen wäre das vorbei. Er sieht größere Chancen in Augmented Reality - er bezeichnet diese Technik als "sehr aufregend". Damit gemeint wäre beispielsweise Microsofts HoloLens.