Offenbar wird das VR-Headset Vive von Valve und HTC nicht gerade eines der günstigsten Geräte in diesem Bereich werden. Marketing-Chef Jeff Gattis kam in einem Interview mit MCV darauf zu sprechen und erklärte, dass man mit der Vive das größte Premium-VR-Erlebnis bieten wolle.

Virtual Reality - Vive: Valves VR-Headset siedelt sich im gehobenen Preissegment an

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Was wird die Vive kosten?
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Und das sei nicht etwa bloßes Marketing-Gerede, sondern es gehe darum, wo man die Vive auf dem Markt platzieren möchte: nämlich im High-End-Bereich. Und selbst wenn das Gerät dadurch einen etwas höheren Preis haben werde, so sei es strategisch gesehen das Richtige. Der Preis könne immer nach unten angepasst werden, sobald der Markt wachse.

Valve und HTC wollen mit der Vive also durch Leistung bzw. Technik beeindrucken und auf dem VR-Markt sozusagen das beste Gerät anbieten. Der Preis spielt da eher weniger eine Rolle. Letztendlich bleibt unklar, in welchem Rahmen die Vive genau platziert werden soll.

Das Konkurrenzprodukt Oculus Rift wird wahrscheinlich zwischen 200 und 400 US-Dollar für Endkunden kosten. Das ist eher der mittlere Bereich, so dass die Vive vermutlich im hohen dreistelligen Bereich, vielleicht aber sogar im unteren vierstelligen Bereich angesiedelt wird. Letztendlich muss man abwarten, was sich Valve genau unter Premium-Produkt preislich vorstellt. Klar ist: günstig wird das VR-Headset nicht.