Mit Open-Source Virtual Reality (OSVR) wurde von einer Gruppe an "Marktführern" eine neue Plattform angekündigt, die VR-Gaming für alle Nutzer erfahrbar machen und die Produktentwicklung vorantreiben soll.

Virtual Reality - OSVR: offene VR-Plattform angekündigt, soll Produktentwicklung vorantreiben

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Auch Razer befindet sich unter den Unternehmen, die das Ökosystem unterstützen, und stellte das sogenannte OSVR Hacker Dev Kit für 199,99 Euro vor. Das besteht aus einer VR-Brille und einer Open Source Software, die die "vielfältige Einbindung" von VR-Technologie erlauben soll.

"OSVR bietet Hardware- und Software-Support für jede mögliche Facette des VR-Gaming. Neben der direkten Einbindung in beliebte Spiel-Engines wie Unity und Unreal Engine 4 ist OSVR auch in der Lage, direkt mit der neusten Hardware von Marktführern wie Bosch, Razer sowie Sixense und LeapMotion zusammen zu funktionieren. Darüber hinaus unterstützt OSVR alle derzeitig verfügbaren VR-Devices, inklusive dem Oculus DK2 und Vrvanas Totem Headset", heißt es.

Entwicklerteams aus aller Welt sollen an der Standardisierung des VR-Gaming-Interfaces mitgewirkt haben. Mit der Plattform können Drittanbieter ihre Anwendungen und Hardware für Windows, Android und Linux designen.

"Als Open Game Alliance fühlen wir uns dazu verpflichtet und geehrt, OSVR unterstützen zu dürfen," sagt Drew Johnston, Präsident der Open Gaming Alliance. "Eine kostenlose, offene VR-Entwicklungsschnittstelle, die verschiedene VR-Headsets, Engines und Plattformen unterstützt, ist genau das, was Entwickler und Publisher brauchen, um erfolgreich ihre Produkte zur VR zu adaptieren."

Das bereits angesprochene OSVR Hacker Dev Kit wurde laut Razer entwickelt, um erschwinglich zu sein und durch die offene Architektur Entwickler zu ermutigen, das Programm zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Das OSVR HDK enthält verzerrungsfreie Linsen, durch die eine softwareseitige Farbkorrektur nicht mehr nötig ist. Neben dem OSVR HDK gibt es auch eine Bauanleitung sowie Druckvorlagen für 3D-Drucker für die Herstellung eigener VR-Brillen.