Nintendos Virtual Boy soll der VR-Industrie geschadet haben, wie Oculus-Gründer Palmer Luckey in einem reddit-AmA meinte.

Virtual Reality - Oculus-Gründer: Nintendos Virtual Boy schadete der Industrie

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuVirtual Reality
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 21/221/22
Der Virtual Boy ist nur etwas für echte Sammler.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Auch wenn das Gerät Virtual Boy heißt und es wie ein VR-Headset aussieht, so handelt es sich im Grunde nicht um ein solches. Das sei Luckey auch mit ein Grund, warum der Virtual Boy dem VR-Markt in gewisser Weise geschadet habe.

"Er bietet kein Head-Tracking, hat ein geringes Sichtfeld und war eigentlich ein monochromer 3D-TV", so Luckey. Er bezeichnet den Flop der Konsole als eine "echte Schande, weil die Verbindung des Virtual Boy mit Virtual Reality der Industrie langfristig geschadet" habe.

Immerhin fand er auch positive Worte: "Er hatte das erste LED-Display in einem Produkt für Verbraucher und bis zu dem Punkt wahrscheinlich den besten Kontrast eines Displays."

Virtual Boy – 3D statt Virtual Reality

Der Virtual Boy kam 1995 in Japan und den USA auf den Markt und war ein totaler Flop. Zwar sorgte er für einen echten 3D-Effekt, doch die Technik hatte so ihre Tücken und das Spieleangebot war ziemlich begrenzt. Einer der Haken: das Bild wurde nur in Rottönen in verschiedenen Nuancen dargestellt. Zudem sorgte er bei vielen Spielern für Unwohlsein und Kopfschmerzen, sofern sie länger spielten. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um Eltern zu überzeugen.

Später wollte Nintendo bei einer verbesserten Version auf farbige LEDs setzen, doch die Pläne wurden nie umgesetzt. So oder so gibt es einige Leckerbissen für den Virtual Boy, wie etwa Wario Land und Marios Tennis.

Spielekultur - Konsolenklassiker: Pleiten, Pech und Pannen

Klicken, um Bilderstrecke zu starten (22 Bilder)