Virtual Reality - Ein unerreichbarer Traum? Die bewegte Geschichte der Virtual-Reality-Headsets

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00) Virtual-Reality-Headsets:

Auf eine Art waren Virtual-Reality-Brillen seit jeher die natürliche Erweiterung einer Branche, die sich schon immer maßgeblich über die Grenzen des technisch Machbaren sowie ein Höchstmaß an Immersion definierte. Heruntergebrochen auf ihr Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Medien zeichnen sich Videospiele vor allem durch Interaktivität und die damit verbundene Möglichkeit aus, passive Rezipienten zu selbstbestimmten Akteuren zu machen – grundlegende Elemente, die von VR-Headsets aufgegriffen, mehr noch: verstärkt werden.

Es gibt also gute Gründe dafür, dass uns diese klobigen Plastikgestelle seit Jahren über den Weg laufen – und mindestens genauso viele, dass sie sich nie durchgesetzt haben. Und auch wenn die Ursachen dafür komplex wie vielfältig sind, treffen sie sich früher oder später allesamt am kleinsten gemeinsamen Nenner der technischen Limitationen. Noch heute, etliche Hardware-Generationen und viele Jahre später, führen wir Debatten darüber, ob die Zeit und mit ihr unsere Daddelkisten wirklich reif sind für diesen außerordentlich ambitionierten Traum. Wie also soll das vor 20 Jahren möglich gewesen sein?

Ein Blick auf die Geschichte lehrt uns: gar nicht. Doch hätte es Oculus Rift, PlayStation VR und HTC Vive nie geben können, wären ihnen keine weniger ehrgeizigen Vorläufer vorausgegangen. Krude Experimente und finanzielle Desaster, alle miteinander, unseren modernen VR-Brillen jedoch in vielerlei Hinsicht bereits erstaunlich ähnlich – und wie die folgenden Seiten beweisen werden weit zahlreicher, als man das ad hoc vielleicht vermuten würde.

Der Virtual-Reality-Begriff deckt natürlich weit mehr ab als unhandliche Headsets, überhaupt ist eine handfeste Definition schwierig. Wo beginnt die virtuelle Realität, wo hört sie auf? Vom Standpunkt der Immersion aus betrachtet ist auch die Wii-Remote ein VR-Gerät, Augmented-Reality-Apps ebenso wie ein Force-Feedback-Lenkrad – sogar jeder Controller mit Rumble-Funktion, ist es doch dessen einzige Funktion, uns stärker ins Spielgeschehen zu ziehen. Eine weit verzweigte Diskussion, aber keine, der wir uns im Rahmen dieser Bilderstrecke stellen. Hier geht es einzig um Virtual-Reality-Headsets – und auch mit denen sind wir bereits ganz gut beschäftigt.

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Kommentare (3)
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Bazooka aus dem Cabrio
#3
Ein Problem haben Videospiele heutzutage ungemein...

Man selbst, als Spieler, fühlt sich nicht mehr als Gewinner, Held, Superman etc.

Als ich damals in Spielhallen war, gab einen das ein tolles Gefühl...

Vielleicht können VR Brillen wieder etwas aufleben lassen was viele nie erlebt haben oder Neuankömmlinge erleben...

Das ist es worum es geht... Die Realität braucht kein Mensch in Videospielen...
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Realgame
#2
@Nörgler
nur das gameplay suckt halt ;)
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Nörgler
#1
Der Versuch, die Realität immer perfekter abzubilden, immer realistischer zu gestalten, finde ich ziemlich paradox, wenn die beste Hi-Res-Grafik, die geilste Physikengine und die aller coolste Map direkt vor der Tür wartet.. ;) ;) ;)
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