Asus arbeitet nach eigenen Angaben an einem AR-Headset, das bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll. Die Betonung liegt dabei auf AR, also Augmented Reality, was mit den bislang angekündigten VR-Headsets (Virtual Reality) nicht so richtig zu vergleichen ist.

Virtual Reality - Asus arbeitet an 'Augmented Reality'-Headset

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuVirtual Reality
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 21/221/22
Microsofts HoloLens.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Denn bei einem VR-Headset ist der Nutzer von der Außenwelt abgeschottet und konsumiert nur die virtuelle Realität. Bei einem AR-Headset hingegen werden die echte und die virtuelle Welt verschmolzen, so wie es bei Microsofts HoloLens der Fall ist. Damit können beispielsweise virtuelle Anzeigen oder auch 3D-Objekte in die Realität projiziert werden. Das bekommen nur die Träger der AR-Brille mit, nicht aber die Außenstehenden.

Asus CEO Jerry Shen dazu: "Man kann ein echtes Umfeld mit sich selbst und dem AR-Anteil verbinden. Intern sprechen wir über die Bereitstellung." Konkrete Details wollte er ansonsten nicht nennen, weder zum Preis noch zu den Anwendungen.

Augmented Reality ist teuer

VR und AR sind zwei unterschiedliche Techniken, entsprechend unterschiedlich sind auch die Preise. Im Prinzip erhält man VR-Technik schon für weit unter 100 Euro, wie etwa mit einem simplen Cardboard für Smartphones. Die richtigen VR-Headsets mit eigenen Bildschirmen werden da schon ein paar Hundert Euro mehr kosten.

Wo sich hingegen preislich AR-Geräte befinden werden, bliebt zwar abzuwarten. Doch Microsoft gab schon einmal einen Vorgeschmack darauf, dass das wohl nicht ganz günstig wird. Im ersten Quartal 2016 will das Unternehmen das erste Entwickler-Kit der HoloLens für einen stolzen Preis von um die 3.000 Dollar anbieten.

Zum Vergleich: ein Dev-Kit der Oculus Rift – ein VR-Headset – lag bei 300 bis 350 Dollar. Das ist also schon ein ganz schöner Unterschied. Wenn Asus das eigene AR-Headset im nächsten Jahr auf den Markt bringt, dann dürften Gamer als Endverbraucher vermutlich nicht die Zielgruppe sein.

Bilderstrecke starten
(32 Bilder)