Bevor "fotorealistische Grafik" mit 'Virtual Reality'-Geräten möglich ist, muss laut AMDs Chief Gaming Scientist Richard Huddy noch viel passieren.

Gegenüber Develop erklärte er, dass Virtual Reality zwar erstaunlich sei, die Hardware-Hersteller aber gut 100 bis 200 Mal so stärkere Hardware wie bislang verbauen müssten, um Fotorealismus zu erhalten.

"Das beginnt schon mit dem Sachverhalt, dass eine Person mit einer normalen Sehstärke einen Bildschirm mit einer Auflösung von 6- bis 8k benötigt, um Fotorealismus genießen zu können", so Huddy.

Jedes Auge benötige sein eigenes Bild. Letztendlich dürften 35 Millionen Pixel pro Auge reichen, was im Vergleich zu einer 1080p-Auflösung das 35-Fache bedeuten würde. Und alleine dafür müsste die Rechenleistung 100 bis 200 Mal höher sein.

Doch bei Virtual Reality gilt es noch einige Faktoren zu beachten, die sehr wichtig sind, gerade in Sachen Framerate und Latenz. Würde man nun laut Huddy die benötigten Fortschritte bei der Display-Technologie noch mit einbeziehen, dann wäre es denkbar, dass am Ende für fotorealistische virtuelle Realität Rechenleistung benötigt wird, die im Vergleich zu den heutigen Maschinen 400 bis 1000 Mal höher ist.