Wenn man einen Kritikpunkt bei Valve sucht, dann findet man diesen auf jeden Fall in der Kommunikation mit den Fans.

Valve - Valve: Wir müssen die Kommunikation mit den Fans verbessern

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Valve will künftig an der Kommunikation arbeiten. Die Ankündigung von Half-Life 3 wäre kein schlechter Start.
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Der Meinung ist auch Valves Erik Johnson, der im Rahmen der GDC 2015 erklärte, dass das Unternehmen im Grunde keine eigene Marketingabteilung besitze. Stattdessen erfolge die Kommunikation immer zwischen den Entwicklern und den Spielern.

Dadurch wollte Valve bisher erreichen, dass die Fans so nah wie möglich an jenen Leuten sein können, die die Inhalte erschaffen. Und das beeinflusse auch Dinge, wie etwa die fehlende Marketingabteilung – die jeweiligen Entwickler-Teams würden diese Aufgaben selbst übernehmen.

Bei Valve möchte man Transparenz walten lassen, da es keinen Grund geben würde, dies nicht zu tun. Die Kunden finden laut Johnson ohnehin alles heraus, was los sei – man könne das Internet nicht belügen.

Da keine Marketingabteilung existiere, sind es beispielsweise Programmierer, die ihre Zeit für die Kommunikation opfern müssen, obwohl sie etwa an Code schreiben. Bislang dachte man sich bei diesem Kommunikationsmodell, dass die Kunden daraus den größten Nutzen ziehen können, da sie die Features sozusagen direkt aus erster Hand mitgeteilt bekommen.

Jedoch wisse man, dass das nicht ganz so gut klappt und man hier einen besseren Job machen müsse. Man müsse den Leuten besser erklären, was man gerade mache.