Valve Mike Ambinder und sein Team untersuchte unter anderem die Möglichkeit, Schweiß der Spieler auszuwerten, damit sich das jeweilige Spiel an den Zustand jener anpasst.

Valve - Valve experimentiert mit Schweiß und Eye-Tracking

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In Zukunft lassen sich auch die Augen abschrauben und beispielsweise durch Ventile ersetzen. Valve ist seiner Zeit voraus.
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So mussten in einem Experiment die Spieler im Titel Left 4 Dead 100 Gegner in 4 Minuten zur Strecke bringen. Anschließend wurde der Schweiß der Spieler ausgewertet und mit dem Spiel abgestimmt: ergab die Messung, dass die Spieler gelassen waren, wurde die nächste Runde ohne Änderungen gestartet. Waren diese hingegen etwas nervös bzw. angespannt, hatten die Spieler weniger Zeit, um die Gegner zu töten.

Das ist übrigens kein Übersetzungsfehler, auch wenn es wahrscheinlich andersherum sinnvoller erscheinen würde. Gut möglich, dass Venturebeat.com hier etwas vertauscht hat oder Valve tatsächlich auf die angespannten Tester etwas mehr Druck ausübte.

Darüber hinaus versuchte sich Valve ebenso am Eye-Tracking mit Portal 2, wo die Bewegungen der Pupillen gemessen und schließlich zur Steuerung verwendet werden konnten. Das soll auch ziemlich gut funktioniert haben, vor allem wenn die Bewegung der Augen und der Gesichtswinkel bzw. die Ausrichtung des Kopfes voneinander getrennt wurden.

Hinzu kommen Dinge wie Herzfrequenz, Gesichtsausdrücke, Gehirnströme, Pupillenerweiterungen, Körpertemperatur und einiges mehr, die gemessen werden können, um dem Spiel mitzuteilen, wie sich der Spieler gerade fühle, woraufhin sich das Spiel entsprechend anpasst.

Dass Valve an alternativen Eingabemöglichkeiten (für die kommende Steam Box) arbeitet, hatte Valve-Chef Gabe Newell erst im März durchblicken lassen.